Frankfurter Westen: Konflikte zwischen Jägern und Radfahrenden sowie zu Fuß Gehenden
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Magistrat auf, Maßnahmen zu erarbeiten, um Konflikte zwischen Jägern und Erholungssuchenden im Frankfurter Westen zu vermeiden. Ziel ist es, die Ängste der Radfahrenden und Fußgehenden durch Warnhinweise vor der Jagd zu reduzieren und die Akzeptanz für die Jagd zu erhöhen.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Es ist Jagdsaison und auf Feldern und Naherholungsgebieten im Frankfurter Westen werden Jäger gesichtet. Im Gegensatz zu Treibjagden im Stadtwald, in dem das Gebiet abgesperrt ist, gibt es hier keine erkennbaren Hinweise auf Jagdaktivitäten. In Naherholungsgebieten wie im Bereich des früheren Sossenheimer Wehrs führt dies zu Konflikten mit Radfahrenden und Fußgehenden, die sich von Schüssen, Jägern mit Gewehren und erlegter Beute verschreckt fühlen. Es wird sogar von Handgreiflichkeiten berichtet.
Das Jagdrecht darf in ausgewiesenen Bezirken ausgeführt werden und nichts deutet darauf hin, dass die Jäger dort gegen das Jagdrecht verstoßen. Auch wird von keiner Gefahr durch Schüsse berichtet. Trotzdem wird die Jagd von vielen als bedrohlich empfunden.
Dies vorausgeschickt möge der Ortsbeirat beschließen, der Magistrat möge sich mit insbesondere den im Sossenheim tätigen Jägern in Verbindung setzen, um gemeinsam konfliktvermeidende Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Dazu sollten vor Ort angebrachte Hinweise gehören, die vor der Jagd warnen.
Begründung
Radfahrende und Fußgehende fühlen sich durch die Jagd verschreckt. Ein Verbot der Jagd ist nicht gefordert. Hinweise auf das Jagdgeschehen können jedoch die Akzeptanz erhöhen und die Ängste verringern
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. November 2025Sie sind hierOFOF 1372/6Frankfurter Westen: Konflikte zwischen Jägern und Radfahrenden sowie zu Fuß GehendenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 25. November 2025OMOM 7739Konflikte zwischen Jägern und Radfahrenden sowie zu Fuß GehendenDirektanregung
- 13. Februar 2026Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 327Konflikte zwischen Jägern und Radfahrenden sowie zu Fuß GehendenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und BFF gegen Linke (= Ablehnung); fraktionslos (= Enthaltung)