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Griesheim und Nied: S-Bahn-Ausfälle in der Woche vom 25. bis 29.08.2025

Vorlagentyp: OFCDU
1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Ortsbeirat fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, den Magistrat zu beauftragen, die Deutsche Bahn und den Bundesverkehrsminister zu drängen, um verbesserte Informationen zu S-Bahn-Ausfällen zu erhalten. Ziel ist es, die Informationspolitik zu optimieren, um Unannehmlichkeiten für die Bahnnutzer zu vermeiden.

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Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen:

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

der Magistrat wird aufgefordert, dringend auf die Deutsche Bahn und auch auf den Bundesverkehrsminister einzuwirken, um endlich vernünftige und passgenaue Informationen zu Ausfällen, Umleitungen und Schienenersatzverkehre zu erreichen. Dazu gehören:

  1. Rechtzeitige (mit zeitlichem Vorlauf) gut sichtbare Informationen am Gleis und im Bahnhofsumfeld,
  2. Mit Vorlauf regelmäßige Durchsagen am Bahnsteig sowie in den betroffenen Linien,
  3. Rechtzeitige klare Informationen an die Presse und die politischen Gremien in den Stadtteilen und den Magistrat,
  4. Nutzung der elektronischen Anzeigetafeln an den Bahngleisen,
  5. Auch an den Bahnhöfen wie Griesheim und Nied gegebenenfalls zu Beginn der Ausfallzeit Personen zwecks Information der Bahnnutzenden bereitstellen,
  6. Gut sichtbare Informationen für die Bahnreisenden an Bauzäunen, bevor die Nutzer wegen bereits existierender Baustellen u.a. der DB und Umleitungen zum umgeleiteten Fußweg laufen und am Ziel feststellen müssen, dass keine Züge fahren und der Schienenersatzverkehr dort abfährt, wo sie mehr oder weniger gerade vor Nutzung der Umleitung starteten,
  7. Einhaltung der gegebenen Informationen zum Schienenersatzverkehr,
  8. Überprüfen, ob die Informationen an den entsprechenden Bahnhöfen für jedermann ersichtlich und nachvollziehbar sind; und hier vor allem für die unroutinierten Nutzer und Nutzerinnen.
  9. An den Haltestellen wie Hauptbahnhof und Höchst, die jeweils angefahren wurden, gut sichtbare und klare Informationen zu geben, die Anzeigen entsprechend zu gestalten und die Hinweise, wo die jeweiligen Züge bzw. Schienenersatzfahrzeuge abfahren, anzubringen. Vermieden werden sollte:
  10. Die Information kurzfristig auf einer Seite zu geben, die nur für Kenner zu sehen sind,
  11. Falsche Informationen bzw. gar keine Informationen an den entsprechenden Bahnhöfen anzubringen,
  12. Unverständliche Durchsagen zu machen,
  13. Die Nutzer und hier vor allem die gelegentlichen Nutzer von der Nutzung abzuschrecken.

Begründung

Die Informationspolitik der Deutsche Bahn war - selbst für geübte Nutzer - wie mir von Bürgern und Bürgerinnen mitgeteilt wurde, eine Katastrophe, da zu spät und nichts erkennbar war. Ungeübtere kamen zwar in Höchst am Bahnhof an, fuhren dann aber, da sie nichts erkennen konnten, dass es einen Schienenersatzverkehr gibt und wo dieser abfuhr, im Glauben, mit der einfahrenden S-Bahn in Nied oder Griesheim zu landen, wieder zurück zum Hauptbahnhof. In Griesheim fehlte ein großer Hinweis in Griesheim Mitte vor dem Zugang zur Behelfsbrücke, dass die S-Bahn ausfällt und der Schienenersatzverkehr in der Eichenstraße /Waldschulstraße hält. Das erfuhren sie erst, als sie am Bahnsteig waren; jedoch dort nicht von den Anzeigen und Durchsagen oder Informationsaushängen, , sondern von Menschen, die durch Vielfahren geübt sind, den Informationsdschungel der Bahn zu verstehen und ihnen den Sachverhalt erklärten. Schriftliche Anzeigen waren unauffällig und schwer zu erkennen, die Durchsagen unverständlich. Gerade in Griesheim, wo zur Zeit nur ein einziger Zugang zum Bahnhof existiert, wegen der Baustelle zum Umbau des Bahnhofs, ist es ein Armutszeugnis, dass hier nicht eine gute und nachvollziehbare Information der Bahn herausgegeben wurde. Es wurde zwar nach Beschwerden durch den Ortsbeirat mitgeteilt, Informationen wären vorhanden gewesen. Es wäre auch nochmals überprüft worden. Nur stellt sich dann die Frage, weshalb so viele Nutzer und Nutzerinnen der Bahn so viele Probleme hatten, Griesheim und Nied zu erreichen bzw. hier wegzukommen. Mir wurde heute nochmals bestätigt, dass es tatsächlich zum S-Bahn-Ausfall keine Informationen gegeben hätte. Die einzigen Informationen habe es online gegeben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet

Der Weg dieser Vorlage

Am 31. August 2025 brachte CDU im Ortsbeirat 6 diesen Antrag ein. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.09.2025 im OBR 6 angenommen.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 41 · 02.09.2025
TO I, TOP 72
Angenommen
Anregung OA 568 2025 Die Vorlage OF 1289/6 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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