Mobile und dauerhafte Begrünung des gepflasterten Platzes auf der Therese-Herger-Anlage
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat hat beschlossen, eine mobile und dauerhafte Begrünung des gepflasterten Platzes auf der Therese-Herger-Anlage umzusetzen. Dies geschieht, um den Platz für die Anwohner attraktiver zu gestalten und der Überhitzung im Sommer entgegenzuwirken. Es ist eine nachhaltige Verbesserung der Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger der Sozialen Stadt Nied zu erwarten.
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Therese-Herger-Anlage — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 27.04.2026.
- Nied: Mobile und dauerhafte Begrünung des gepflasterten Platzes auf der Therese-Herger-Anlage27.04.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Produktbereich: 22 Umwelt Produktgruppe: 22.09 Grün- und Freiflächen Dauerhafte Begrünung des gepflasterten Platzes auf der ThereseHergerAnlage25.11.2025 · EA (Etatanregung Ortsbeirat)
- Nied: Mobile und dauerhafte Begrünung des gepflasterten Platzes auf der ThereseHergerAnlage25.11.2025 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Therese-Herger-Anlage per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zu prüfen und dem Ortsbeirat zu berichten:
- Wie viele bauliche Maßnahmen der Innenverdichtung (Gebäude in der "zweiten Reihe" von Wohnblöcken, Hinterhofbebauung) wurden in den letzten drei Jahren in Bockenheim und Westend genehmigt? Wie viele davon wurden umgesetzt?
- Nach welchen Kriterien bewertet die Bauaufsicht derzeit Bauanfragen und Bauanträge hinsichtlich Hinterhofbebauungen und Innenverdichtungen in den Gründerzeitquartieren, insbesondere in Bockenheim und Westend?
- Welche Rolle spielt dabei die Klimaanpassung durch Bewahrung und Erweiterung von Urbanem Grün (Bäume, Freiflächen, Dach- und Fassadenbegrünung etc.)?
- Welche Regeln werden bezüglich des Versiegelungsgrades angelegt?
- Welche Regeln werden für den Erhalt vorhandener Freiflächen und Bäume angelegt?
- Wie geht die Bauaufsicht mit Anträgen zur weiteren Unterbauung von Innenbereichen durch Tiefgaragen um?
- Inwieweit wird bei Innenverdichtungen das Klimareferat einbezogen?
- Welche Möglichkeiten werden gesehen, Innenverdichtungen auch dem Ortsbeirat zur Kenntnis zu geben?
- Wie gedenkt der Magistrat, mit den in der BauGB-Novelle (Stand 6/25) vorgesehenen wohnungsbaulichen "Erleichterungen" umzugehen, die vorsehen, Neubauten im Zusammenhang bebauter Ortsteile (Innenbereich) nicht mehr nach Art und Maß der baulichen Nutzung zu bewerten, damit von Einfügungskriterien abzuweichen und noch höhere Innenverdichtungen zu ermöglichen?
Begründung
Die großflächig gepflasterte Platzfläche der Therese-Herger-Anlage heizt sich im Sommer stark auf. Im Rahmen des Projekts Quartiersmanagement der Sozialen Stadt Nied war es ein großer Wunsch von vielen Bürgern, dass dieser Platz endlich begrünt wird. Anregungen vom Beirat der Sozialen Stadt oder vom Ortsbeirat wurden allerdings nicht umgesetzt. Im Jahr 2025 wurden auf Antrag zwei mobile grüne Zimmer auf dem Platz aufgestellt. Diese wurden von den Bewohnern sehr positiv aufgenommen. Auch die Sitzmöglichkeiten wurden genutzt. Eine damit befürchtete nächtliche Ruhestörung trat nicht ein. Eine anschließende Bürger-Veranstaltung zeigte den klaren Wunsch nach dauerhafter Begrünung - nicht nur vier Bäume, sondern geschlossene Baumreihen, wie man sie in Frankfurt an anderen Orten wie zum Beispiel auf der Zeil kennt. Nur eine durchgehende Baumreihe bringt verlässlich Schatten, Abkühlung und Aufenthaltsqualität. Dies können mobile grüne Zimmer oder einzelne Bäume und Büsche nicht erreichen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Oktober 2025Sie sind hierOFOF 1274/2Klimafolgenanpassung? Wie weit darf die Innenverdichtung in unseren Stadtteilen noch gehen?Ortsbeiratsantrag · CDU
- 19. Januar 2026VV 1374Klimafolgenanpassung? Wie weit darf die Innenverdichtung in unseren Stadtteilen noch gehen?Anfrage
- 27. April 2026Antwort des Magistrats · nach 29 WochenSTST 761Klimafolgenanpassung? Wie weit darf die Innenverdichtung in unseren Stadtteilen noch gehen?Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, 1 Linke und BFF gegen CDU (= Ablehnung); 1 Linke (= Enthaltung)