Größtmögliche Sicherheit für Schwimmbadnutzer*innen
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Sicherheit für Schwimmbadnutzer*innen zu erhöhen, indem KI-gestützte Video-Schutzsysteme und Sensibilisierungskampagnen für Eltern geprüft werden. Dies soll dazu beitragen, Badeunfälle zu verhindern und die Schwimmfähigkeit der Bevölkerung zu verbessern.
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Thema Fahrradfahren verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten,
- ) ob beim Neubau des Rebstockbades auch KI gestützte Video-Schutzsysteme zur Beobachtung von auffälligen Schwimmmustern als Schutz vor Badeunfällen installiert werden, wie es in einigen hessischen Kommunen bereits erprobt wird.
- ) ob die Bäderbetriebe Frankfurt zum Beispiel in Kooperation mit der DLRG gezielte Kampagnen zur Sensibilisierung von Eltern bzgl. ihrer Aufsichtspflicht an Wasserflächen veranlassen können.
- ) ob für die unter Punkt 1 und 2 benannten Maßnahmen zusätzliche Mittel im städtischen Haushalt bereitgestellt werden müssen.
Der Magistrat wird darüber hinaus gebeten, eine Einschätzung über die allgemeine Schwimmfähigkeit der Frankfurter Bevölkerung abzugeben und ob Erkenntnisse darüber vorliegen, wie sich diese im Vergleich zu anderen Kommunen in Hessen und vergleichbaren Städten im Bundesgebiet entwickelt.
Begründung
Zwar findet die übergroße Mehrheit tödlicher Badeunfälle an unbewachten Wasserflächen statt, dennoch warnt die DLRG jährlich vor einer immer weiter abnehmenden grundsätzlichen Schwimmfähigkeit in der Bevölkerung. Auch falsche Vorstellungen von Eltern über die Notwendigkeit zur Aufsicht in öffentlichen Schwimmbädern können ein Gefährdungspotential darstellen. Der Einsatz von KI gestützten Video-Schutzsystemen als Ergänzung zur normalen Badeaufsicht wird daher bereits in mehreren hessischen Kommunen erprobt. Als größte Kommune Hessen sollte Frankfurt bei Eignung der Systeme eine Weiterentwicklung im Sicherheitskonzept seiner öffentlichen Schwimmbäder nicht verpassen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. August 2025Sie sind hierOFOF 1171/2Größtmögliche Sicherheit für Schwimmbadnutzer*innenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 8. September 2025OMOM 7392Größtmögliche Sicherheit für Schwimmbadnutzer*innenDirektanregung
- 12. Januar 2026Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 129Größtmögliche Sicherheit für Schwimmbadnutzer*innenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme