Maßnahmen zur Bearbeitung von Privatanzeigen gegen Falschparkende
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat schlägt vor, die Bearbeitung von Privatanzeigen gegen Falschparker zu optimieren, da die Stadt Frankfurt nur einen Bruchteil der Anzeigen bearbeitet. Die Übertragung der Anzeigenbearbeitung an die Zentrale Bußgeldstelle Hessen wird als Lösung vorgeschlagen, um die Effizienz zu steigern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Verkehr und Straße verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR folgende Anregung an den Magistrat (OM) beschließen:
Die Stadt Frankfurt bearbeitet lediglich einen Bruchteil der von Bürger*innen eingereichten Anzeigen gegen Falschparkende. So wurden im Februar 2023 von 7.309 eingegangen Anzeigen gerade einmal 935 bearbeitet. Der ADFC schätzt die entgangenen Einnahmen auf "Millionen Euro". Das Ordnungsamt verweist auf Personalmangel und auf die Notwendigkeit einer Online-Datenerfassung. Das ist nicht nachvollziehbar, denn in früheren Jahren wurde gemäß B199/2023 auch eine erheblich höhere Anzahl bearbeitet.
Dies vorangeschickt wird der Magistrat beauftragt:
Die Einreichung von Privatanzeigen soll weiterhin technologieoffen über private Apps, wie z.B. weg.li, möglich sein. Sollte die Stadt Frankfurt technische Schwierigkeiten mit den über private Anbieter weitergeleiteten Anzeigen haben, dann soll die Stadt Frankfurt diese technischen Schwieriegkeiten beheben. Bei anderen Kommunen klappt das auch. Auf Grund der angespannten Personalsituation beim Frankfurter Ordnungsamt soll idealerweise die Anzeigenbearbeitung an die Zentrale Bußgeldstelle Hessen abgegeben werden.
Begründung
Frankfurt ist die einzige Kommune in Hessen, die ihre Parkverstöße noch selbst bearbeitet - und daran scheitert. Die Zentrale Bußgeldstelle Hessen hat in 2022 eine Zahl von 1,27 Millionen Verkehrsanzeigen bearbeitet. Frankfurt dagegen schafft es nicht, die laut Ordnungsamt geschätzten über 72.000 Privatanzeigen zu bearbeiten. Es ist unverständlich, dass das Ordnungsamt nun eine zusätzliche digitale Lösung fordert. Die digitale Lösung gibt es bereits in Form von privaten Anbietern. Deren Daten können von Kommunen sehr effizient bearbeitet werden. Auch in Frankfurt wurden z.B. im Dezember 2021 eine Anzahl von 6.228 Privatanzeigen erfolgreich bearbeitet. Obwohl die monatliche Anzahl an Privatanzeigen annähernd gleichbleibt, redet man sich nun heraus, dass man ein anderes Tool bräuchte. Es ist kapazitätsmäßig und finanziell nicht nachvollziehbar, dass die Frankfurter IT-Ressourcen mit der Erstellung einer neuen Online-Plattform beschäftigt werden sollen. Wir haben weitaus wichtigere Themen, als ein weiteres Tool für Verkehrsverstösse zu erstellen und andere funktionierede Tools abzuschalten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. Mai 2023BB 199Anzahl von Ordnungswidrigkeitsanzeigen zu Falschparkern IIMagistratsbericht
- 17. Januar 2024Sie sind hierOFOF 1147/1Maßnahmen zur Bearbeitung von Privatanzeigen gegen FalschparkendeOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 6. Februar 2024OMOM 5096Maßnahmen zur Bearbeitung von Privatanzeigen gegen FalschparkendeDirektanregung
- 5. Juli 2024Antwort des Magistrats · nach 61 WochenSTST 1369Maßnahmen zur Bearbeitung von Privatanzeigen gegen FalschparkendeStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen Die Partei (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung)