Höchster Porzellan-Manufaktur auch mit Unterstützung der Stadt Frankfurt erhalten!
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Thema Kultur verfolgenAnregung
Nachdem die Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 GmbH zuletzt im Juni des vergangenen Jahres Insolvenz anmeldete und der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands damit erneut das Aus drohte, kam nun die gute Nachricht, dass das Land Hessen die Vermögenswerte erwirbt, um das historische Erbe zu erhalten. Die Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) wird den Betrieb der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands mit einem neuen Konzept weiterführen und damit das handwerkliche und künstlerische Know-how für Forschung und Lehre nutzen. Während das Land Hessen zur Rettung der traditionsreichen Porzellanmanufaktur beiträgt, hört man vonseiten der Stadt Frankfurt, immerhin der Heimatstadt, dazu bisher nichts! Auch die Anregung an den Magistrat vom 28.06.2022, OM 2356, "Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 erhalten!" ist bisher unbeantwortet. Höchster Porzellan ist weit über die Grenzen Frankfurts und Hessens hinaus bekannt. Es sollte auch im Interesse der Stadt Frankfurt sein, dass die Tradition erhalten bleibt. Entsprechend sollten vonseiten der Stadt alle Anstrengungen unternommen werden, um sie zu unterstützen und eine Lösung zu finden.
Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, umgehend, ggf. gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung, das Gespräch mit dem Land Hessen zu suchen und im Rahmen der Möglichkeiten der Stadt Frankfurt alle Anstrengungen zu unternehmen, um den Erhalt der Porzellanmanufaktur und möglichst auch aller Arbeitsplätze zu unterstützen. Vor dem Hintergrund, dass auch die Anregung an den Magistrat vom 28.06.2022, OM 2356, noch unbeantwortet ist, erlaubt sich der Ortsbeirat den Hinweis, dass sich der Magistrat damit nicht ebenso lange Zeit nehmen sollte, wie mit der Beantwortung von Anregungen der Ortsbeiräte.
Begründung
Unterstützung der Stadt Frankfurt erhalten! Vorgang: OM 2356/22 OBR 6 Nachdem die Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 GmbH zuletzt im Juni des vergangenen Jahres Insolvenz anmeldete und der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands damit erneut das Aus drohte, kam nun die gute Nachricht, dass das Land Hessen die Vermögenswerte erwirbt, um das historische Erbe zu erhalten. Die Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) wird den Betrieb der zweitältesten Porzellanmanufaktur Deutschlands mit einem neuen Konzept weiterführen und damit das handwerkliche und künstlerische Know-how für Forschung und Lehre nutzen. Während das Land Hessen zur Rettung der traditionsreichen Porzellanmanufaktur beiträgt, hört man vonseiten der Stadt Frankfurt, immerhin der Heimatstadt, dazu bisher nichts! Auch die Anregung an den Magistrat vom 28.06.2022, OM 2356, "Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 erhalten!" ist bisher unbeantwortet. Höchster Porzellan ist weit über die Grenzen Frankfurts und Hessens hinaus bekannt. Es sollte auch im Interesse der Stadt Frankfurt sein, dass die Tradition erhalten bleibt. Entsprechend sollten vons eiten der Stadt alle Anstrengungen unternommen werden, um sie zu unterstützen und eine Lösung zu finden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Juni 2022OFOF 498/6Höchst: Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 erhalten!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 28. Juni 2022OMOM 2356Höchst: Höchster Porzellan-Manufaktur 1746 erhalten!Direktanregung
- 29. Dezember 2022OFOF 657/6Höchst: Höchster Porzellan-Manufaktur auch mit Unterstützung der Stadt Frankfurt erhalten!Ortsbeiratsantrag · CDU
- 17. Januar 2023Sie sind hierOAOA 306Höchster Porzellan-Manufaktur auch mit Unterstützung der Stadt Frankfurt erhalten!Anregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, LINKE. und BFF-BIG (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, LINKE., AfD, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)