Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Anwohnerparken im südlichen Niederrad den Bedürfnissen der Bewohner anpassen

Vorlagentyp: NRFDP
23 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zu dieser Straße geht es weiter

Waldstraße — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 08.05.2026.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Neues zu Waldstraße per E-Mail

Begründung

Niederrad den Bedürfnissen der Bewohner anpassen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, folgende Sofortmaßnahmen zu Erhöhung der Akzeptanz des Bewohnerparkens in Niederrad unverzüglich umzusetzen:

  1. Das Bewohnerparken wird wegen der großen Veranstaltungsdichte im südlichen Niederrad auch auf Sonntage erweitert. Die Reservierungen an Samstagen und Sonntagen werden wie folgt geändert: 11 - 16 Uhr und 18-20 Uhr.
  2. Es finden im gesamten Gebiet vermehrt Kontrollen statt, insbesondere aber an Veranstaltungstagen.
  3. In der Waldfriedstraße wird das Bewohnerparken in freies Parken umgewandelt. Sollte wegen der Ausgeglichenheitsregelung Ersatz nötig sein, sollte dieser auf der gegenüberliegenden Straßenseite etwas weiter westlich realisiert werden.
  4. Vor dem Bereich Rennbahnstraße/Ecke Triftstraße (Post) wird die bisherige Reservierung im Sinne einer besseren Erreichbarkeit der anliegenden Dienstleister (Post, Ärzte) aufgehoben. Die freie Fläche auf der anderen Straßenseite der Rennbahnstraße wird ersatzweise in gleichem Umfang reserviert.
  5. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, ob in Bewohnerparkbereichen auf allen Bewohnerparkplätzen zusätzlich das Kurzzeitparken mit maximaler Dauer von 1 Stunde mittels Parkscheibe gestattet werden kann.
  6. Der Magistrat wird beauftragt, mit den Betreibern des Hotels Leonardo in Verhandlungen zu treten mit dem Ziel, geeignete Maßnahmen zu einer höheren Auslastung der hoteleigenen Parkflächen durch Hotelgäste zu finden. Alternativ wird der Magistrat beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob partiell in diesem Abschnitt der Waldstraße die Reservierungszeiten abends auf 22 Uhr verlängert werden können.
  7. Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob die Parkbereiche 34 und 36 zu einer Zone zusammengelegt werden können.
  8. Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob eine Vergabe von Bewohnerparkausweisen auch für Menschen mit Nebenwohnsitz in Frankfurt möglich ist.
  9. Der Magistrat wird beauftragt, zukünftig von der Einführung neuer Bewohnerparkzonen die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren und in den Prozess einzubeziehen. Begründung: Auch nachdem das Bewohnerparken im südlichen Niederrad (Bewohnerparkzone 36) eingeführt ist, reißen die Beschwerden der Anwohner nicht ab. Die Menschen sind sehr unzufrieden mit der aktuellen Situation, auch über die Tatsache, dass sie im Vorfeld der Beschlusslage nicht rechzeitig und ausführlich genug informiert und beteiligt wurden. Dies hat die FDP-Fraktion zum Anlass genommen, die betroffenen Anwohner nach ihrer Meinung zu befragen. Insgesamt haben 138 Menschen im Rahmen der Umfrage geantwortet. Festzuhalten ist, dass bisher rund 1000 Bewohnerausweise ausgestellt wurden und die Zahl der Antworten mehr als 10% der Menge der ausgegeben Ausweise darstellt. Die Ergebnisse haben ein gemischtes Bild mit Pro und Contra gezeigt, aber sehr viele Bewohner haben Vorschläge für Veränderungen und Verbesserungen unterbreitet. Es ist dringend geboten, auf diese Anregungen aus der Anwohnerschaft zu reagieren. Im Detail formulieren die Bewohner immer wieder, das ganze System in sofern als "wenig durchdacht" zu empfinden, als das Bewohnerparken für die Hauptproblemtage, nämlich den Veranstaltungstagen auf der Rennbahn und in der Commerzbank Arena, keinerlei Verbesserungen gebracht habe. Auch wird beklagt, dass die Gäste des Hotels in der Waldstraße ihre Fahrzeuge in den umliegenden Straßen abstellen und Parkplätze blockieren. Kritisiert wird darüber hinaus, dass das Kurzzeitparken vor Arztpraxen und Geschäften nicht möglich wäre und dass im Bereich der Tierklinik in der Waldfriedstraße das Bewohnerparken absurd sei, da dort kaum jemand wohne, an dieser Stelle aber freies Parken benötigt wird. Schließlich seien im gesamten Gebiet stärkere Kontrollen dringend von Nöten. Insbesondere scheint das Parken rund um das Hotel in der Waldstraße ein erhebliches Problem darzustellen. Das Hotel verlangt auf seinem eigenen Parkplatz Parkgebühren. Die Hotelgäste nutzen deshalb dieses Angebot nicht und weichen auf die öffentlichen Parkplätze aus. Es sind mit dem Hotel geeignete Maßnahmen im Sinne gut nachbarschaftlicher Beziehungen zu verhandeln, auch mit dem Ziel, die Parkgebühren des Hotels so zu gestalten, dass sie bei den Hotelgästen auf größere Akzeptanz stoßen. Kommt es in diesem Zusammenhang zu keiner entsprechenden Lösung, sollte das Anwohnerparken in diesem Bereich auf 22 Uhr erweitert werden. Das Anwohnerparkten generell stellt für alle Dienstleistungsbetriebe, die in solchen Zonen angesiedelt sind, ein Problem dar. Hier sollte die Möglichkeit geprüft werden, ob in reservierten Bereichen der Parkzonen zur besseren Erreichbarkeit der Dienstleister das Kurzparken mittels Parkscheibe eingeführt werden könnte. Dies wäre ein Vorteil für die Dienstleister, würde aber trotzdem das Dauerparken verhindern.

Inhalt

Antrag vom 12.11.2009, NR 1632

Betreff: Anwohnerparken im südlichen Niederrad den Bedürfnissen der Bewohner anpassen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, folgende Sofortmaßnahmen zu Erhöhung der Akzeptanz des Bewohnerparkens in Niederrad unverzüglich umzusetzen:

  1. Das Bewohnerparken wird wegen der großen Veranstaltungsdichte im südlichen Niederrad auch auf Sonntage erweitert. Die Reservierungen an Samstagen und Sonntagen werden wie folgt geändert: 11 - 16 Uhr und 18-20 Uhr.
  2. Es finden im gesamten Gebiet vermehrt Kontrollen statt, insbesondere aber an Veranstaltungstagen.
  3. In der Waldfriedstraße wird das Bewohnerparken in freies Parken umgewandelt. Sollte wegen der Ausgeglichenheitsregelung Ersatz nötig sein, sollte dieser auf der gegenüberliegenden Straßenseite etwas weiter westlich realisiert werden.
  4. Vor dem Bereich Rennbahnstraße/Ecke Triftstraße (Post) wird die bisherige Reservierung im Sinne einer besseren Erreichbarkeit der anliegenden Dienstleister (Post, Ärzte) aufgehoben. Die freie Fläche auf der anderen Straßenseite der Rennbahnstraße wird ersatzweise in gleichem Umfang reserviert.
  5. Der Magistrat wird aufgefordert zu prüfen und zu berichten, ob in Bewohnerparkbereichen auf allen Bewohnerparkplätzen zusätzlich das Kurzzeitparken mit maximaler Dauer von 1 Stunde mittels Parkscheibe gestattet werden kann.
  6. Der Magistrat wird beauftragt, mit den Betreibern des Hotels Leonardo in Verhandlungen zu treten mit dem Ziel, geeignete Maßnahmen zu einer höheren Auslastung der hoteleigenen Parkflächen durch Hotelgäste zu finden. Alternativ wird der Magistrat beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob partiell in diesem Abschnitt der Waldstraße die Reservierungszeiten abends auf 22 Uhr verlängert werden können.
  7. Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob die Parkbereiche 34 und 36 zu einer Zone zusammengelegt werden können.
  8. Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten, ob eine Vergabe von Bewohnerparkausweisen auch für Menschen mit Nebenwohnsitz in Frankfurt möglich ist.
  9. Der Magistrat wird beauftragt, zukünftig von der Einführung neuer Bewohnerparkzonen die Bevölkerung rechtzeitig zu informieren und in den Prozess einzubeziehen. Begründung: Auch nachdem das Bewohnerparken im südlichen Niederrad (Bewohnerparkzone 36) eingeführt ist, reißen die Beschwerden der Anwohner nicht ab. Die Menschen sind sehr unzufrieden mit der aktuellen Situation, auch über die Tatsache, dass sie im Vorfeld der Beschlusslage nicht rechzeitig und ausführlich genug informiert und beteiligt wurden. Dies hat die FDP-Fraktion zum Anlass genommen, die betroffenen Anwohner nach ihrer Meinung zu befragen. Insgesamt haben 138 Menschen im Rahmen der Umfrage geantwortet. Festzuhalten ist, dass bisher rund 1000 Bewohnerausweise ausgestellt wurden und die Zahl der Antworten mehr als 10% der Menge der ausgegeben Ausweise darstellt. Die Ergebnisse haben ein gemischtes Bild mit Pro und Contra gezeigt, aber sehr viele Bewohner haben Vorschläge für Veränderungen und Verbesserungen unterbreitet. Es ist dringend geboten, auf diese Anregungen aus der Anwohnerschaft zu reagieren. Im Detail formulieren die Bewohner immer wieder, das ganze System in sofern als "wenig durchdacht" zu empfinden, als das Bewohnerparken für die Hauptproblemtage, nämlich den Veranstaltungstagen auf der Rennbahn und in der Commerzbank Arena, keinerlei Verbesserungen gebracht habe. Auch wird beklagt, dass die Gäste des Hotels in der Waldstraße ihre Fahrzeuge in den umliegenden Straßen abstellen und Parkplätze blockieren. Kritisiert wird darüber hinaus, dass das Kurzzeitparken vor Arztpraxen und Geschäften nicht möglich wäre und dass im Bereich der Tierklinik in der Waldfriedstraße das Bewohnerparken absurd sei, da dort kaum jemand wohne, an dieser Stelle aber freies Parken benötigt wird. Schließlich seien im gesamten Gebiet stärkere Kontrollen dringend von Nöten. Insbesondere scheint das Parken rund um das Hotel in der Waldstraße ein erhebliches Problem darzustellen. Das Hotel verlangt auf seinem eigenen Parkplatz Parkgebühren. Die Hotelgäste nutzen deshalb dieses Angebot nicht und weichen auf die öffentlichen Parkplätze aus. Es sind mit dem Hotel geeignete Maßnahmen im Sinne gut nachbarschaftlicher Beziehungen zu verhandeln, auch mit dem Ziel, die Parkgebühren des Hotels so zu gestalten, dass sie bei den Hotelgästen auf größere Akzeptanz stoßen. Kommt es in diesem Zusammenhang zu keiner entsprechenden Lösung, sollte das Anwohnerparken in diesem Bereich auf 22 Uhr erweitert werden. Das Anwohnerparkten generell stellt für alle Dienstleistungsbetriebe, die in solchen Zonen angesiedelt sind, ein Problem dar. Hier sollte die Möglichkeit geprüft werden, ob in reservierten Bereichen der Parkzonen zur besseren Erreichbarkeit der Dienstleister das Kurzparken mittels Parkscheibe eingeführt werden könnte. Dies wäre ein Vorteil für die Dienstleister, würde aber trotzdem das Dauerparken verhindern. Bericht des Magistrats vom 23.04.2010, B 236 Zuständige Ausschüsse: Verkehrsausschuss Beratung im Ortsbeirat: 5 Versandpaket: 18.11.2009

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. November 2009Sie sind hier
    NRNR 1632Anwohnerparken im südlichen Niederrad den Bedürfnissen der Bewohner anpassen
    STVV-Antrag · FDP
  2. 23. April 2010Antwort des Magistrats · nach 23 WochenBB 236Anwohnerparken im südlichen Niederrad den Bedürfnissen der Bewohner anpassenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 5
Sitzung 38 · 04.12.2009
TO I, TOP 25
Beraten
a) Die Beratung des Tagesordnungspunktes wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage NR 1632 ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 39 · 15.01.2010
TO I, TOP 10
Beraten
Die Vorlage NR 1632 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDGrüneFAGLinke
Ablehnung:
FDP
Enthaltung:
CDU
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, GRÜNE, FAG und LINKE. gegen FDP (= Kenntnis); CDU (= Enthaltung)

Verkehrsausschusses
Sitzung 37 · 19.01.2010
TO I, TOP 8
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1632 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneLinkeFAGFreie Wähler
Ablehnung:
SPDFDP
Sonstige:
NPD (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, LINKE., FAG und Freie Wähler gegen SPD und FDP (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen