Vergleichsvereinbarung zum Straßenbeleuchtungsvertrag
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Bericht des Magistrats vom 22.08.2008, B 517
Betreff: Vergleichsvereinbarung zum Straßenbeleuchtungsvertrag Vorgang: A 535 FAG Zu Frage 1: Die offenen Forderungen sind Überhänge aus seitens der Stadt nicht beglichenen Forderungen des Eigenbetriebes und seiner Rechtsnachfolger aus der jährlichen Endabrechnung der Straßenbeleuchtung. Die Stadt behielt sich zunächst die Restzahlung bis zur Vorlage geforderter Leistungs- und Wirtschaftlichkeitsunterlagen vor und deckelte ab 1994 bis auf weiteres die Zahlung auf den Betrag von 27 Mio. DM jährlich. Die unterschiedlichen Auffassungen zur Leistungserbringung einerseits und zu den Abrechnungsanforderungen andererseits bestanden trotz zahlreicher Verhandlungsrunden über Jahre fort und konnten erst jetzt durch die vorliegende Gesamtlösung (Vergleichsvereinbarung und Betriebsführungsvertrag) beigelegt werden. Bei dem Betrag von € 18,5 Mio. handelt es sich um ein Verhandlungsergebnis. Mit der Zahlung/Verrechnung dieses Betrages sind die Forderungen der Mainova AG und Stadtwerke Holding GmbH von ursprünglich € 44,3 Mio. abgegolten. Zu Frage 2: Anlässlich der Rechtsformumwandlung in eine GmbH wurde speziell u.a. für den Bereich der Stadtbeleuchtung in einer Grundlagenvereinbarung vom 28.5.1996 weiterhin die Fortgeltung aller bisherigen Regelungen und Übungen im Verhältnis zwischen der Stadt und dem Eigenbetrieb Stadtwerke bis zur Einigung auf eine vertragliche Regelung festgelegt. Diese liegt nunmehr zur Beschlussfassung vor. Zur Frage 3: Diese Forderungen sind im Haushalt der Stadt für die Jahre 2007 und 2008 nicht dargestellt, weil der Betriebsführungsvertrag bereits ab dem 01.01.2007 gelten soll und den Abrechnungszeitraum von 1994 bis 2006 umfasst. Zur Frage 4: Die Forderung der Stadt ist ausreichend für die Verrechnung des verhandelten Betrages der Vergleichsvereinbarung. Zur Frage 5: Keine der beiden Forderungen wurde verzinst. Zur Frage 6 Mit Abschluss des Straßenbeleuchtungsvertrages ab dem 01.01.2007 wird vertragskonform abgerechnet und gezahlt, so dass keine neuen Differenzen mehr entstehen, die ausgeglichen werden müssten.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. April 2008MM 65Abschluss des Straßenbeleuchtungsvertrages für das Gebiet der Stadt Frankfurt am MainMagistratsvortrag
- 20. Mai 2008AA 535Vergleichsvereinbarung zum StraßenbeleuchtungsvertragSTVV-Anfrage · FAG
- 22. August 2008Sie sind hierBB 517Vergleichsvereinbarung zum StraßenbeleuchtungsvertragMagistratsbericht
- 23. September 2008AA 683Nachfrage zur Antwort des Magistrats zur Vergleichsvereinbarung zum StraßenbeleuchtungsvertragSTVV-Anfrage · FAG
- 24. April 2009Antwort des Magistrats · nach 54 WochenBB 254Nachfrage zur Antwort des Magistrats zur Vergleichsvereinbarung zum StraßenbeleuchtungsvertragMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und BFF gegen FAG (= Kenntnis als Zwischenbericht) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und BFF gegen FAG (= Kenntnis als Zwischenbericht)