Das Radfahren auf der Zeil einschränken
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Thema Fahrradfahren verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 01.04.2011, B 176
Betreff: Das Radfahren auf der Zeil einschränken Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 16.12.2010, § 9142 - NR 1943 FDP, NR 1949 FAG, NR 1976 CDU, NR 2006 SPD - Zu Ziffer 1.d): Der Magistrat beabsichtigt, eine Verkehrsuntersuchung zu vergeben, mit der die Erfolgsaussichten einer Fahrradstation an der Hauptwache oder der Konstablerwache auf der Grundlage aktueller Randbedingungen und Erfahrungen bewertet werden können. Dabei sollen insbesondere Kriterien wie Zielgruppe, Nachfragepotenzial, akzeptierte Gebühren, Kosten für Investition und Betrieb sowie Trägerschaft Berücksichtigung finden. Sofern für die Standorte Hauptwache und/oder Konstablerwache hinreichende Aussichten für den erfolgreichen Betrieb einer Fahrradstation ermittelt werden können, wird die Integrierbarkeit in die umliegenden baulichen Anlagen und die stadtgestalterisch befriedigende Einbindung der Zugänge in den öffentlichen Raum vertieft geprüft. Zu Ziffer 3.: Der Magistrat ist generell bestrebt, das Verkehrsverhalten aller beteiligten Personengruppen nachhaltig zu verbessern. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Kontrollen soll das Verständnis der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für die Belange der unterschiedlichen Verkehrsarten erhöht werden. Dies beinhaltet auch die Belehrung über bestehende Rechte und Pflichten bei der Teilnahme am Straßenverkehr, besonders für die Pflicht zur Rücksichtnahme. Erkanntes Fehlverhalten wird grundsätzlich geahndet. Sowohl die Stadtpolizei - Verkehrssicherheit, als auch die Polizei setzen deshalb an erkannten Problempunkten immer wieder Kontrollschwerpunkte. Dies gilt auch für die Zeil, auf der auch nach Abschluss der Bauarbeiten weiterhin erforderliche Maßnahmen ergriffen werden. Zu Ziffer 4.b): Der Magistrat prüft derzeit unterschiedliche Möglichkeiten, um die Attraktivität der nördlichen und südlichen Zeilumfahrung zu erhöhen. Im Einzelnen werden folgende Maßnahmen in Betracht gezogen: Töngesgasse/Bleidenstraße: - Einbau eines glatten Fahrbahnbelages anstelle nutzungsunfreundlichen Pflasters, - Verdeutlichung der Funktion als Fahrradstraße durch Aufbringung entsprechender Fahrbahnmarkierung (z.B. blaue Rad-Piktogramme und Zweirichtungs-Pfeile auf der Fahrbahn), - Schaffung von Ladezonen, so dass der verbleibende befahrbare Straßenquerschnitt im Zuge der Einbahnstraßenregelung 4 m weder über- noch unterschreitet, - Verringerung des Kfz-Parksuchverkehrs durch Veränderung der Verkehrsführung (Ziel: geringere Bedeutung der Fahrradstraße als Kfz-Verbindung), - im Rahmen der Umsetzung des Wegweisungskonzepts deutlich ausschildern, - eindeutige und sicher befahrbare Verknüpfungen mit anderen Radverbindungen (z. B. Hauptrouten 1, 3, 4, 8, 10), - Öffentlichkeitsarbeit zur beabsichtigten Verkehrsfunktion der Straße und zur Nutzung einer Fahrradstraße. Stift-/Stephanstraße: - Grundsätzliche Überplanung des gesamten Straßenzugs zwischen Große Eschenheimer Straße und Große Friedberger Straße, - Verringerung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h, - Prüfung der Einrichtung einer Fahrradstraße analog Töngesgasse/Bleidenstraße unter Berücksichtigung der notwendigen Lieferverkehre - Verringerung des Kfz-Parksuchverkehrs durch Veränderung der Verkehrsführung (Ziel: geringere Bedeutung der Achse als Kfz-Verbindung), - im Rahmen der Umsetzung des Wegweisungskonzepts deutlich ausschildern, - eindeutig und sicher befahrbare Verknüpfungen mit/zu anderen Radverbindungen (z. B. Hauptrouten 1, 3, 4, 8, 10), - Öffentlichkeitsarbeit zur beabsichtigten Verkehrsfunktion der Straße.Nebenvorlage: Anregung vom 07.06.2011, OA 27 Antrag vom 23.05.2011, OF 21/1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. August 2010NRNR 1943Das Radfahren auf der Zeil einschränkenSTVV-Antrag · FDP
- 10. August 2010NRNR 1949Radfahrer auf der ZeilSTVV-Antrag · FAG
- 30. August 2010NRNR 1976Radfahren auf der Zeil kann nur unter Berücksichtigung der berechtigten Belange der Fußgänger erfolgen!STVV-Antrag · CDU
- 15. September 2010NRNR 2006Zeil für alle Verkehrsteilnehmer sicher machen!STVV-Antrag · SPD
- 1. April 2011Sie sind hierBB 176Das Radfahren auf der Zeil einschränkenMagistratsbericht
- 23. Mai 2011OFOF 21/1Fahrradfahren auf der Zeil wirkungsvoll und zeitnah unterbinden!Ortsbeiratsantrag · SPD
- 7. Juni 2011OAOA 27Fahrradfahren auf der Zeil wirkungsvoll und zeitnah unterbinden! Bericht des Magistrats vom 01.04.2011, B 176Anregung
- 20. September 2011STST 1056Fahrradfahren auf der Zeil wirkungsvoll und zeitnah unterbinden!Stellungnahme
- 10. April 2012Antwort des Magistrats · nach 87 WochenSTST 530Fahrradfahren auf der Zeil wirkungsvoll und zeitnah unterbinden!Stellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen Bunte (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Kenntnis als Zwischenbericht) und Bunte (= Zurückweisung) zu 2. Ziffer 1.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FREIE WÄHLER (= Annahme) sowie FDP und Bunte (= Ablehnung) Ziffer 2.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme) sowie Bunte (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD und REP (B 176 = Kenntnis als Zwischenbericht, OA 27 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD, NPD und REP (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie Bunte (= Zurückweisung) zu 2. Ziffer 1.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FREIE WÄHLER, NPD und REP (= Annahme) sowie FDP und Bunte (= Ablehnung) Ziffer 2.: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, NPD und REP (= Annahme) sowie Bunte (= Ablehnung)