Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Auskunftsersuchen vom 29.05.2015, V 1375 entstanden aus Vorlage: OF 452/12 vom 09.05.2015
Betreff: Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts In letzter Zeit mehren sich bei den Stadtbahnlinien U1, U2, U3 und U8 Betriebsstörungen (Zugausfälle, Verzögerungen, Halt auf freier Strecke et cetera) und (geplante - meist an Wochenenden - und ungeplante) Unterbrechungen für Reparaturen aller Art. Die Fahrgäste werden auf den Schienenersatzverkehr verwiesen. Insgesamt gewinnt man den Eindruck, dass die vorhandenen Trassen schon jetzt am Ende ihrer Belastbarkeit sind und einen weiteren Verkehrsanstieg kaum noch verkraften können. Dies gilt vor allem für die Trasse zwischen Südbahnhof und Heddernheim. Im Frankfurter Norden wird aber die Bevölkerungszahl auch durch die weitere Bebauung des Riedbergs deutlich ansteigen, sodass die Konzentration auf diese eine Trasse ein eminent hohes Risiko für das gesamte Verkehrssystem birgt. Vor diesem Hintergrund bittet der Ortsbeirat den Magistrat, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verkehrsbetrieben folgende Fragen zu beantworten:
- Wie wird die derzeitige Belastung der genannten Trassen vor allem in den Spitzenzeiten eingeschätzt? Gibt es überhaupt noch Kapazitätsreserven?
- Wie wird sich das Bevölkerungswachstum - verbunden mit der gewollten stärkeren ÖPNV-Nutzung - auf das Fahrgastaufkommen auswirken? Werden die derzeit vorhandenen Trassen beziehungsweise das derzeit vorhandene rollende Material ausreichen, um das zu erwartende höhere Fahrgastaufkommen zu bewältigen?
- Wie beurteilen Magistrat und Verkehrsbetriebe den derzeitigen Zustand der A-Strecke? Wird in absehbarer Zeit eine grundlegende Erneuerung der Trassen (mit längerer Einstellung des Verkehrsbetriebs) notwendig werden?
- Sind seitens des Magistrats und der Verkehrsbetriebe Überlegungen beziehungsweise konkrete Planungen zur Optimierung des Stadtbahnsystems, zum Beispiel durch Neubau von Trassen, vorhanden, die zu einer Entlastung der A-Strecke beitragen? Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 12
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Mai 2015OFOF 452/12Belastung bzw. Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsOrtsbeiratsantrag · CDU
- 29. Mai 2015Sie sind hierVV 1375Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsAnfrage
- 11. September 2015STST 1302Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsStellungnahme
- 20. Juli 2016OFOF 61/12Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - Ginnheim (U 4)Ortsbeiratsantrag · CDU
- 9. September 2016OMOM 555Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - RiedbergDirektanregung
- 19. Dezember 2016Antwort des Magistrats · nach 84 WochenSTST 1840Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - RiedbergStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen