Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts

Vorlagentyp: V
84 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Verkehr und Straße verfolgen

Inhalt

Auskunftsersuchen vom 29.05.2015, V 1375 entstanden aus Vorlage: OF 452/12 vom 09.05.2015

Betreff: Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts In letzter Zeit mehren sich bei den Stadtbahnlinien U1, U2, U3 und U8 Betriebsstörungen (Zugausfälle, Verzögerungen, Halt auf freier Strecke et cetera) und (geplante - meist an Wochenenden - und ungeplante) Unterbrechungen für Reparaturen aller Art. Die Fahrgäste werden auf den Schienenersatzverkehr verwiesen. Insgesamt gewinnt man den Eindruck, dass die vorhandenen Trassen schon jetzt am Ende ihrer Belastbarkeit sind und einen weiteren Verkehrsanstieg kaum noch verkraften können. Dies gilt vor allem für die Trasse zwischen Südbahnhof und Heddernheim. Im Frankfurter Norden wird aber die Bevölkerungszahl auch durch die weitere Bebauung des Riedbergs deutlich ansteigen, sodass die Konzentration auf diese eine Trasse ein eminent hohes Risiko für das gesamte Verkehrssystem birgt. Vor diesem Hintergrund bittet der Ortsbeirat den Magistrat, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verkehrsbetrieben folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie wird die derzeitige Belastung der genannten Trassen vor allem in den Spitzenzeiten eingeschätzt? Gibt es überhaupt noch Kapazitätsreserven?
  2. Wie wird sich das Bevölkerungswachstum - verbunden mit der gewollten stärkeren ÖPNV-Nutzung - auf das Fahrgastaufkommen auswirken? Werden die derzeit vorhandenen Trassen beziehungsweise das derzeit vorhandene rollende Material ausreichen, um das zu erwartende höhere Fahrgastaufkommen zu bewältigen?
  3. Wie beurteilen Magistrat und Verkehrsbetriebe den derzeitigen Zustand der A-Strecke? Wird in absehbarer Zeit eine grundlegende Erneuerung der Trassen (mit längerer Einstellung des Verkehrsbetriebs) notwendig werden?
  4. Sind seitens des Magistrats und der Verkehrsbetriebe Überlegungen beziehungsweise konkrete Planungen zur Optimierung des Stadtbahnsystems, zum Beispiel durch Neubau von Trassen, vorhanden, die zu einer Entlastung der A-Strecke beitragen? Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Mai 2015OFOF 452/12Belastung bzw. Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsOrtsbeiratsantrag · CDU
  2. 29. Mai 2015Sie sind hier
    VV 1375Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts
    Anfrage
  3. 11. September 2015STST 1302Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsStellungnahme
  4. 20. Juli 2016OFOF 61/12Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - Ginnheim (U 4)Ortsbeiratsantrag · CDU
  5. 9. September 2016OMOM 555Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - RiedbergDirektanregung
  6. 19. Dezember 2016Antwort des Magistrats · nach 84 WochenSTST 1840Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - RiedbergStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

VAnfrage des Ortsbeirats

Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
  4. 4Magistrat antwortet (12 Wochen)

Frist: 12 Wochen

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen