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Belastung bzw. Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts

Vorlagentyp: OFCDU
84 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts Vorbemerkungen In letzter Zeit mehren sich bei den Stadtbahnlinien U1, U2, U3 und U8 Betriebsstörungen (Zugausfälle, Verzögerungen, Halt auf freier Strecke etc.) und (geplante - meist an Wochenenden - und ungeplante) Unterbrechungen für Reparaturen aller Art. Die Fahrgäste werden auf den Schienenersatzverkehr verwiesen. Insgesamt gewinnt man den Eindruck, dass die vorhandenen Trassen schon jetzt am Ende ihrer Belastbarkeit sind und einen weiteren Verkehrsanstieg kaum noch verkraften können. Dies gilt vor allem für die Trasse zwischen Südbahnhof und Heddernheim. Im Frankfurter Norden wird aber die Bevölkerungszahl auch durch die weitere Bebauung des Riedbergs deutlich ansteigen, sodass die Konzentration auf diese eine Trasse ein eminent hohes Risiko für das gesamte Verkehrssystem birgt. Fragen: Vor diesem Hintergrund bittet der Ortsbeirat den Magistrat in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verkehrsbetrieben folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie wird die derzeitige Belastung der genannten Trassen vor allem in den Spitzenzeiten eingeschätzt? Gibt es überhaupt noch Kapazitätsreserven?
  2. Wie wird sich das Bevölkerungswachstum - verbunden mit der gewollten stärkeren ÖPNV-Nutzung - auf das Fahrgastaufkommen auswirken? Werden die derzeit vorhandenen Trassen bzw. das derzeit vorhandene rollende Material ausreichen, um das zu erwartende höhere Fahrgastaufkommen zu bewältigen?
  3. Wie beurteilen Magistrat und Verkehrsbetriebe den derzeitigen Zustand der A-Strecke? Wird in absehbarer Zeit eine grundlegende Erneuerung der Trassen (mit längerer Einstellung des Verkehrsbetriebs) notwendig werden?
  4. Sind seitens des Magistrats und der Verkehrsbetriebe Überlegungen bzw. konkrete Planungen zur Optimierung des Stadtbahnsystems, z.B. durch Neubau von Trassen, vorhanden, die zu einer Entlastung der A-Strecke beitragen?

Inhalt

Antrag vom 09.05.2015, OF 452/12

Betreff: Belastung bzw. Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts Vorbemerkungen In letzter Zeit mehren sich bei den Stadtbahnlinien U1, U2, U3 und U8 Betriebsstörungen (Zugausfälle, Verzögerungen, Halt auf freier Strecke etc.) und (geplante - meist an Wochenenden - und ungeplante) Unterbrechungen für Reparaturen aller Art. Die Fahrgäste werden auf den Schienenersatzverkehr verwiesen. Insgesamt gewinnt man den Eindruck, dass die vorhandenen Trassen schon jetzt am Ende ihrer Belastbarkeit sind und einen weiteren Verkehrsanstieg kaum noch verkraften können. Dies gilt vor allem für die Trasse zwischen Südbahnhof und Heddernheim. Im Frankfurter Norden wird aber die Bevölkerungszahl auch durch die weitere Bebauung des Riedbergs deutlich ansteigen, sodass die Konzentration auf diese eine Trasse ein eminent hohes Risiko für das gesamte Verkehrssystem birgt. Fragen: Vor diesem Hintergrund bittet der Ortsbeirat den Magistrat in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verkehrsbetrieben folgende Fragen zu beantworten:

  1. Wie wird die derzeitige Belastung der genannten Trassen vor allem in den Spitzenzeiten eingeschätzt? Gibt es überhaupt noch Kapazitätsreserven?
  2. Wie wird sich das Bevölkerungswachstum - verbunden mit der gewollten stärkeren ÖPNV-Nutzung - auf das Fahrgastaufkommen auswirken? Werden die derzeit vorhandenen Trassen bzw. das derzeit vorhandene rollende Material ausreichen, um das zu erwartende höhere Fahrgastaufkommen zu bewältigen?
  3. Wie beurteilen Magistrat und Verkehrsbetriebe den derzeitigen Zustand der A-Strecke? Wird in absehbarer Zeit eine grundlegende Erneuerung der Trassen (mit längerer Einstellung des Verkehrsbetriebs) notwendig werden?
  4. Sind seitens des Magistrats und der Verkehrsbetriebe Überlegungen bzw. konkrete Planungen zur Optimierung des Stadtbahnsystems, z.B. durch Neubau von Trassen, vorhanden, die zu einer Entlastung der A-Strecke beitragen?Beratung im Ortsbeirat: 12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Mai 2015Sie sind hier
    OFOF 452/12Belastung bzw. Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden Frankfurts
    Ortsbeiratsantrag · CDU
  2. 29. Mai 2015VV 1375Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsAnfrage
  3. 11. September 2015STST 1302Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsStellungnahme
  4. 20. Juli 2016OFOF 61/12Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - Ginnheim (U 4)Ortsbeiratsantrag · CDU
  5. 9. September 2016OMOM 555Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - RiedbergDirektanregung
  6. 19. Dezember 2016Antwort des Magistrats · nach 84 WochenSTST 1840Schneller Lückenschluss U-Bahn Bockenheimer Warte - RiedbergStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 12
Sitzung 41 · 29.05.2015
TO I, TOP 15
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1375 2015 Die Vorlage OF 452/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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