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Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg

Vorlagentyp: V
126 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Auskunftsersuchen vom 03.11.2017, V 623 entstanden aus Vorlage: OF 223/12 vom 28.09.2017

Betreff: Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg Vorgang: V 1375/15 OBR 12; ST 1302/15 Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Wie hoch ist die Zahl der Ein- und Auspendler von und zum Riedberg in den Hauptverkehrszeiten, die die Stadtbahnlinien U 8 und U 9 nutzen?
  2. Welche Fahrgastzahlen werden aufgrund der weiteren Zunahme der Wohnbevölkerung, aber auch der Einpendler zum Schul- und Universitätsstandort Riedberg auf den genannten Stadtbahnlinien im Abschnitt von und zum Riedberg in den Hauptverkehrszeiten prognostiziert?
  3. Welche kurz- bis mittelfristigen Maßnahmen (Taktungen, Zuglängen, Streckenführungen etc.) werden ergriffen, um auf ein bereits jetzt in den Hauptverkehrszeiten feststellbares, höheres Fahrgastaufkommen, aber auch auf eine zukünftige Steigerung der Fahrgastzahlen nachfragegemäß zu reagieren?
  4. Ist eine dichtere Taktfolge auf der Stadtbahnlinie U 8 zwischen Riedberg und Südbahnhof bzw. Riedberg und Heddernheim in den Hauptverkehrszeiten vertretbar? Welche Auswirkungen hätte dies auf das Fahrplangefüge der A-Strecke?
  5. Wie ist der aktuelle Planungsstand zum Lückenschluss zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte, der eine durchgehende Verbindung von Kalbach und Riedberg bis zum Hauptbahnhof ermöglicht und für welches Jahr rechnet der Magistrat mit einer Realisierung? Begründung: Der städtische Nahverkehr befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Mit keinem anderen Verkehrsmittel lässt sich der Weg zur Arbeit, zur Bildungseinrichtung und für Freizeitaktivitäten sicherer gestalten. Als Frankfurts am stärksten wachsender Stadtteil, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, ist der Riedberg unmittelbar mit der Stadtbahnlinie U 8 über die A-Strecke an die Innenstadt Frankfurt angebunden. Die A-Strecke ist jedoch mit bis zu 24 Zügen pro Stunde und Richtung an ihrer Leistungsfähigkeitsgrenze angekommen (Stellungnahme des Magistrats vom 11.09.2015, ST 1302). Die zweite Nord-Süd-Verbindung im Stadtbahnnetz mit dem Lückenschluss zwischen den heutigen Stadtbahnendhaltepunkten Ginnheim und Bockenheimer Warte kann erst mittel- oder gar langfristig Entlastung bringen. Der Ortsbeirat ist an einer kurz- bis mittelfristigen nachfrageorientierten Angebotsgestaltung im Sinne der ÖPNV-Nutzer interessiert und erkennt einen Handlungsbedarf insbesondere in den Hauptverkehrszeiten. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. September 2015STST 1302Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsStellungnahme
  2. 28. September 2017OFOF 223/12Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am RiedbergOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE
  3. 3. November 2017Sie sind hier
    VV 623Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg
    Anfrage
  4. 9. Februar 2018Antwort des Magistrats · nach 126 WochenSTST 280Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am RiedbergStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

VAnfrage des Ortsbeirats

Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
  4. 4Magistrat antwortet (12 Wochen)

Frist: 12 Wochen

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