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Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg

Vorlagentyp: STMagistrat
126 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 09.02.2018, ST 280

Betreff: Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg zu 1.) traffiQ erhebt regelmäßig die Besetzung der Linien U8 und U9 an der U-Bahnstation "Nieder-ursel". In der morgendlichen Spitzenstunde nutzen ca. 2.000 Fahrgäste die Linien U8 und U9 aus Richtung bzw. in Richtung Riedberg. zu 2.) Es ist in jedem Fall von einer weiteren Zunahme der Fahrgastzahlen auf dem Riedberg auszugehen. Im einem langfristig angelegten "maximal-Szenario" wird fast von einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen ausgegangen. zu 3.) Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um auf steigende Fahrgastzahlen zu reagieren: Linie U8: Die Anzahl der Wagen pro Zug kann von heute 3 auf 4 Wagen erhöht werden. Außerdem kann der Takt der U8 gegebenenfalls noch auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet werden. Linie U9: Heute verkehren 1- und 2-Wagen-Züge auf der Linie. Bei entsprechender Nachfrage ist eine Behängung bis zu 4 Wagen möglich. (Eine Taktverdichtung beispielsweise auf einen 10-Minuten-Takt ist bislang nicht vorgesehen. Die U9 dient auch zur Anbindung der U3 und nach Realisierung der neuen Station "Ginnheim" außerdem zur Anbindung der S6, die beide ebenfalls im 15-Minuten-Takt verkehren.) Mit diesen Maßnahmen kann auch ohne Ausbau der Infrastruktur zu gegebener Zeit auf weiter steigende Fahrgastzahlen reagiert werden. Voraussetzung ist allerdings die sukzessive Beschaffung weiterer Stadtbahnwagen. Die Realisierung einer Stadtbahnverbindung von Ginnheim nach Bockenheim ("Lückenschluss") würde durch die Verlagerung von Fahrgästen eine Entlastung der A-Strecke bedeuten. zu 4.) Da die Anzahl der Züge auf der "Stammstrecke" zwischen Heddernheim und Südbahnhof heute bereits beim maximal möglichen Wert von 24 Fahrten pro Stunde und Richtung liegt, würde die o.g. Taktverdichtung auf der Linie U8 eine Taktausdünnung bei anderen, schwächer ausgelasteten Linien bedeuten. zu 5.) Für den "Lückenschluss" zwischen Ginnheim und Bockenheim kommen unterschiedliche Varianten in Frage. Da eine ausschließliche Finanzierung aus städtischen Haushaltsmitteln wirtschaftlich nicht zu vertreten ist, wird nach der sogenannten "standardisierten Bewertung" das Nutzen-Kosten-Verhältnis der in Frage kommenden Varianten ermittelt. Nur bei einem positiven Wert können Zuschüsse aus Landes- und/oder Bundesmittel beantragt werden. Ein möglicher Realisierungszeitpunkt kann derzeit nicht genannt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. September 2015STST 1302Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsStellungnahme
  2. 28. September 2017OFOF 223/12Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am RiedbergOrtsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE
  3. 3. November 2017VV 623Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am RiedbergAnfrage
  4. 9. Februar 2018Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 126 Wochen
    STST 280Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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