Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg

Vorlagentyp: OFCDUGRÜNE
126 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Verkehr und Straße verfolgen

Begründung

am Riedberg Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Wie hoch ist die Zahl der Ein- und Auspendler von und nach Riedberg in den Hauptverkehrszeiten, die die Stadtbahnlinien U8 und U9 nutzen?
  2. Welche Fahrgastzahlen werden aufgrund der weiteren Zunahme der Wohnbevölkerung aber auch der Einpendler zum Schul- und Universitätsstandort Riedberg auf den genannten Stadtbahnlinien im Abschnitt von und nach Riedberg in den Hauptverkehrszeiten prognostiziert?
  3. Welche kurz- bis mittelfristigen Maßnahmen (Taktungen, Zuglängen, Streckenführungen, etc.) werden ergriffen, um auf ein bereits jetzt in den Hauptverkehrszeiten feststellbares, höheres Fahrgastaufkommen aber auch auf eine zukünftige Steigerung der Fahrgastzahlen nachfragegemäß zu reagieren?
  4. Ist eine dichtere Taktfolge auf der Stadtbahnlinie U8 zwischen Riedberg und Südbahnhof bzw. Riedberg und Heddernheim in den Hauptverkehrszeiten vertretbar? Welche Auswirkungen hätte dies auf das Fahrplangefüge der A-Strecke?
  5. Wie ist der aktuelle Planungsstand zum Lückenschluss zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte, der eine durchgehende Verbindung von Kalbach und Riedberg bis zum Hauptbahnhof ermöglicht und für welches Jahr rechnet der Magistrat mit einer Realisierung? Begründung: Der städtische Nahverkehr befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Mit keinem anderen Verkehrsmittel lässt sich der Weg zur Arbeit, Bildungseinrichtung und für Freizeitaktivitäten sicherer gestalten. Als Frankfurts am stärksten wachsender Stadtteil, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, ist Riedberg unmittelbar mit den Stadtbahnlinie U8 über die A-Stecke mit der Innenstadt Frankfurts angebunden. Die A-Stecke ist jedoch mit bis zu 24 Zügen pro Stunde und Richtung an ihrer Leistungsfähigkeitsgrenze angekommen (Stellungnahme des Magistrats vom 11.09.2015, ST 1302). Die zweite Nord-Süd Verbindung im Stadtbahnnetz mit dem Lückenschluss zwischen den heutigen Stadtbahnendhaltepunkten Ginnheim und Bockenheimer Warte kann erst mittel- oder gar langfristig Entlastung bringen. Der Ortsbeirat ist an einer kurz- bis mittelfristigen nachfrageorientierten Angebotsgestaltung im Sinne der ÖPNV-Nutzer interessiert und erkennt einen Handlungsbedarf insbesondere in den Hauptverkehrszeiten.

Inhalt

Antrag vom 28.09.2017, OF 223/12

Betreff: Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

  1. Wie hoch ist die Zahl der Ein- und Auspendler von und nach Riedberg in den Hauptverkehrszeiten, die die Stadtbahnlinien U8 und U9 nutzen?
  2. Welche Fahrgastzahlen werden aufgrund der weiteren Zunahme der Wohnbevölkerung aber auch der Einpendler zum Schul- und Universitätsstandort Riedberg auf den genannten Stadtbahnlinien im Abschnitt von und nach Riedberg in den Hauptverkehrszeiten prognostiziert?
  3. Welche kurz- bis mittelfristigen Maßnahmen (Taktungen, Zuglängen, Streckenführungen, etc.) werden ergriffen, um auf ein bereits jetzt in den Hauptverkehrszeiten feststellbares, höheres Fahrgastaufkommen aber auch auf eine zukünftige Steigerung der Fahrgastzahlen nachfragegemäß zu reagieren?
  4. Ist eine dichtere Taktfolge auf der Stadtbahnlinie U8 zwischen Riedberg und Südbahnhof bzw. Riedberg und Heddernheim in den Hauptverkehrszeiten vertretbar? Welche Auswirkungen hätte dies auf das Fahrplangefüge der A-Strecke?
  5. Wie ist der aktuelle Planungsstand zum Lückenschluss zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte, der eine durchgehende Verbindung von Kalbach und Riedberg bis zum Hauptbahnhof ermöglicht und für welches Jahr rechnet der Magistrat mit einer Realisierung? Begründung: Der städtische Nahverkehr befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Mit keinem anderen Verkehrsmittel lässt sich der Weg zur Arbeit, Bildungseinrichtung und für Freizeitaktivitäten sicherer gestalten. Als Frankfurts am stärksten wachsender Stadtteil, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, ist Riedberg unmittelbar mit den Stadtbahnlinie U8 über die A-Stecke mit der Innenstadt Frankfurts angebunden. Die A-Stecke ist jedoch mit bis zu 24 Zügen pro Stunde und Richtung an ihrer Leistungsfähigkeitsgrenze angekommen (Stellungnahme des Magistrats vom 11.09.2015, ST 1302). Die zweite Nord-Süd Verbindung im Stadtbahnnetz mit dem Lückenschluss zwischen den heutigen Stadtbahnendhaltepunkten Ginnheim und Bockenheimer Warte kann erst mittel- oder gar langfristig Entlastung bringen. Der Ortsbeirat ist an einer kurz- bis mittelfristigen nachfrageorientierten Angebotsgestaltung im Sinne der ÖPNV-Nutzer interessiert und erkennt einen Handlungsbedarf insbesondere in den Hauptverkehrszeiten.Beratung im Ortsbeirat: 12

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 11. September 2015STST 1302Belastung beziehungsweise Belastbarkeit des Stadtbahnsystems im Norden FrankfurtsStellungnahme
  2. 28. September 2017Sie sind hier
    OFOF 223/12Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg
    Ortsbeiratsantrag · CDU, GRÜNE
  3. 3. November 2017VV 623Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am RiedbergAnfrage
  4. 9. Februar 2018Antwort des Magistrats · nach 126 WochenSTST 280Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am RiedbergStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 12
Sitzung 16 · 03.11.2017
TO I, TOP 11
Angenommen
Auskunftsersuchen V 623 2017 Die Vorlage OF 223/12 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen