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Parkverbot für Wohnmobile und Lkw über 3,5 Tonnen in der Kaiser-Sigmund-Straße

Vorlagentyp: OFCDUSPDFDP
61 Wochen bis zur Antwort8 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert ein Parkverbot für Wohnmobile und LKW über 3,5 Tonnen in der Kaiser-Sigmund-Straße. Ausgehend von wiederholten Beschwerden der Anwohner über die riskante Parksituation wird um Überprüfung und Umsetzung der Maßnahme gebeten, um die Sicherheit der Fußgänger und vor allem der Kinder zu gewährleisten.

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Thema Fußverkehr verfolgen

Antrag

Der Ortsbeirat möge beschließen,

der Magistrat wird gebeten,

seine in der ST2080 zum Ausdruck gebrachte Ablehnung eines Parkverbots für Wohnmobile und Lkw über 3,5 Tonnen in der Kaiser-Sigmund-Straße zu überdenken und dieses zeitnah umzusetzen.

Die durch den Magistrat vorgebrachte Begründung für die Ablehnung der Anregung des Ortsbeirats, dass ein solches Verbot zu Verdrängung in schmalere Nebenstraßen führe, überzeugt nicht: Gemäß StVO ist das Parken an engen Straßenstellen bereits unzulässig, wenn keine ausreichende Restfahrbahnbreite verbleibt. In den vom Magistrat angeführten "deutlich schmaleren Nebenstraßen" wäre das Abstellen von Wohnmobilen und Lkw somit ohnehin rechtswidrig, insbesondere auf dem Gehweg. Ein antizipiertes illegales Ausweichverhalten, gegen das der Magistrat ebenso zur Tat schreiten müsste, sollte kein Grund sein, notwendige Maßnahmen zu unterlassen.

Begründung

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich wiederholt über die durch parkende Wohnwägen und LKW angespannte Parksituation in der Kaiser-Sigmund-Straße beschwert und dazu bereits eine Petition beim Magistrat vorgelegt. Der Ortsbeirat hat das Problem bereits erkannt und den Magistrat um Abhilfe gebeten. Die Dringlichkeit soll angesichts der Beschwerdenlage und der teilweise gefährdenden Situation noch einmal deutlich gemacht werden. Neben den Wohnwagen werden auch immer wieder gewerbliche LKW und Lieferwagen mit Überlänge in diesem Wohngebiet abgestellt, die die Sicht der zu Fuß gehenden Personen massiv einschränken. Angesichts der Tatsache, dass sich hier auch Schulwege und Kinderbetreuungseinrichtungen gibt und es auf der gesamten Straßenlänge außerhalb der Kreuzungen mit Marbachweg und Eckenheimer Landstr. keine gesicherten Querungsmöglichkeiten eingerichtet wurden, stellt dies einen weiteren Grund dar, diese Straße frei von solchen Fahrzeugen zu halten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. März 2025OMOM 6678Nördliche Kreuzungsbereiche der Kaiser-Sigmund-Straße vor Falschparken schützenDirektanregung
  2. 14. Juli 2025STST 1122Nördliche Kreuzungsbereiche der Kaiser-Sigmund-Straße vor Falschparken schützenStellungnahme
  3. 18. August 2025OFOF 1061/9Nördliche Kreuzungsbereiche der Kaiser-Sigmund-Straße vor Falschparken schützenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  4. 4. September 2025OMOM 7323Nördliche Kreuzungsbereiche der Kaiser-Sigmund-Straße vor Falschparken schützenDirektanregung
  5. 15. Dezember 2025STST 2080Nördliche Kreuzungsbereiche der Kaiser-Sigmund-Straße vor Falschparken schützenStellungnahme
  6. 12. Januar 2026Sie sind hier
    OFOF 1171/9Parkverbot für Wohnmobile und Lkw über 3,5 Tonnen in der Kaiser-Sigmund-Straße
    Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
  7. 22. Januar 2026OMOM 7984Parkverbot für Wohnmobile und Lkw über 3,5 Tonnen in der Kaiser-Sigmund-StraßeDirektanregung
  8. 18. Mai 2026Antwort des Magistrats · nach 61 WochenSTST 897Parkverbot für Wohnmobile und Lkw über 3,5 Tonnen in der Kaiser-Sigmund-StraßeStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 44 · 22.01.2026
TO I, TOP 21
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 7984 2026 Die Vorlage OF 1171/9 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDLinkeFDPFraktionslos
Ablehnung:
BFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, FDP und fraktionslos gegen BFF (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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