Westumgehung Unterliederbach Bericht des Magistrats vom 29.06.2007, B 485
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Anregung vom 18.09.2007, OA 479 entstanden aus Vorlage: OF 583/6 vom 17.08.2007
Betreff: Westumgehung Unterliederbach Bericht des Magistrats vom 29.06.2007, B 485 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Zwischenbericht B 485 wird mit der Maßgabe zur Kenntnis genommen, dass der Magistrat dem Ortsbeirat 6 mitteilt, 1. welche Aussagen und Bewertungen das Regierungspräsidium Darmstadt bisher zur immissionsschutzrechtlichen Situation in Bezug auf die Wechselwirkungen zwischen dem Silogebiet II und dem Industriepark Höchst gemacht hat und bis zu welchem Zeitpunkt es seine abschließende Bewertung dazu angekündigt hat; 2. welche Planungen bzw. vorbereitenden Schritte in Richtung Realisierung der Westumgehung Unterliederbach denn bisher schon konkret unternommen wurden, entweder durch die Stadt selbst oder ggf. durch die zuständigen Straßenbaubehörden des Landes bzw. des Bundes.
Begründung: Im Gesamtverkehrsplan der Stadt ist die Notwendigkeit des Baus der Westumgehung festgeschrieben, und zwar unabhängig vom Bau des Silogebiets II, weil nämlich die Straße die vom Durchgangsverkehr in Unterliederbach und Höchst belasteten Anwohner endlich wirkungsvoll entlasten soll. Jetzt wird noch in diesem Jahr die Südumgehung Höchst fertig, die ihre Wirkung in vollem Umfang erst entfalten kann, wenn die Westumgehung gebaut ist. Dass das Verkehrsdezernat im Bericht B 485 mitteilt, die Planung und Durchführung der Westumgehung müsse vom Bau des Silogebiets II abhängig gemacht werden, ist deshalb völlig unverständlich. Der Hinweis auf die noch ausstehende abschließende Bewertung des Regierungspräsidiums Darmstadt erscheint vorgeschoben, offenbar mit der Absicht, die Realisierung der Westumgehung Unterliederbach nur immer weiter hinausschieben zu können. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 29.06.2007, B 485
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Der Weg dieser Vorlage
Am 18. September 2007 wurde diese Anregung im Ortsbeirat eingebracht. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 04.10.2007 im Stadtverordnetenversammlung für erledigt erklärt. Der Magistrat antwortete am 21. Dezember 2007 mit dem Bericht B 964. Zwischen Einbringung und Antwort vergingen rund 13 Wochen.
Weitere Vorlagen in diesem Verfahren
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Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FAG zu 2. CDU, GRÜNE und FAG gegen SPD und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (B 485 = Kenntnis, OA 479 = vereinfachtes Verfahren) BFF und NPD (B 485 = Kenntnis, OA 479 = Annahme) ÖkoLinX-ARL (B 485 = Zurückweisung, OA 479 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG, BFF und NPD gegen ÖkoLinX-ARL (= Zurückweisung) zu 2. CDU, GRÜNE, FDP und FAG gegen SPD, LINKE., BFF und NPD (= Annahme) und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)