Freie Träger in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - Finanzierung
Zusammenfassung
Der Magistrat hat die Finanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit thematisiert und erkennt die bestehenden Finanzierungslücken an. Um diese zu schließen, wird ein Finanzierungsmodell entwickelt, das die soziale Infrastruktur in Frankfurt am Main langfristig sichern soll.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenStellungnahme des Magistrats
Zu Frage 1:
Die Zuwendungen des Magistrats, hier des Jugend- und Sozialamtes erfolgen nach den Möglichkeiten des Jugendhilfebudgets, das von der Stadtverordnetenversammlung vorgegeben wird. Die zur Verfügung gestellten Mittel werden über den Jugendhilfeausschuss (JHA) im Mittelverteiler beschlossen. Voraussetzung für die Förderung ist die Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe nach § 75 Sozialgesetzbuch VIII.
Zu Frage 2:
Die Träger erhalten keine gleichlautenden Zuwendungsvereinbarungen.
Zu Frage 3:
Derzeit sind Tarifsteigerungen und Mieterhöhungen in der Mittelverteilung nicht berücksichtigt.
Dem Magistrat ist bekannt, dass die Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit - soweit sie zuschussfinanziert sind - immer wieder erhebliche Finanzierungslücken aufweisen, welche von den freien Trägern der Jugendhilfe und aus den Mitteln des Sozialdezernats überbrückt werden müssen. Die freien Träger leisten mit ihren Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag zur sozialen Infrastruktur in der Stadt Frankfurt am Main. Eine auskömmliche Finanzierung ist folglich im Interesse aller.
Um die bestehenden Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit zukünftig weitreichender abzusichern, wurde die Verwaltung des Jugend- und Sozialamtes durch den Jugendhilfeausschuss beauftragt ein Finanzierungsmodell für die Offene Kinder- und Jugendarbeit zu entwickeln. Ende 2022 wurde eine erste, zwischen den freien Trägern und der Verwaltung erarbeitete Vorlage im JHA vorgestellt, die das notwendige Finanzvolumen beschreibt. Die derzeitige Haushaltslage lässt jedoch erwarten, dass eine Umsetzung dieser auskömmlichen Finanzierung ein langjähriger Prozess sein wird. Dieses Finanzierungsmodell berücksichtigt auch die Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Ortsbezirk 4.
Zu Frage 4:
Nach Genehmigung des Haushaltes der Stadt Frankfurt am Main erfolgt die Erstellung der Zuwendungsbescheide mit Festsetzung der Zuwendungshöhe. Die Abschlagszahlungen erfolgen Quartalsweise.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. Januar 2020OFOF 1010/2Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Gleichbehandlung der freien Träger der Offenen Kinder- und JugendarbeitOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 20. Januar 2020EAEA 105Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Gleichbehandlung der freien Träger der offenen Kinder- und JugendarbeitEtatanregung
- 19. Juni 2020STST 1159Gleichbehandlung der freien Träger der offenen Kinder- und JugendarbeitStellungnahme
- 1. Januar 2021OFOF 1294/2Zukunft der offenen Kinder- und Jugendarbeit in BockenheimOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., Piraten
- 18. Januar 2021VV 1909Zukunft der offenen Kinder- und Jugendarbeit in BockenheimAnfrage
- 27. Januar 2023OFOF 270/4Freie Träger in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - FinanzierungOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 14. Februar 2023VV 607Freie Träger in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - FinanzierungAnfrage
- 22. Mai 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 177 WochenSTST 1083Freie Träger in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - FinanzierungStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab