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Gleichbehandlung der freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Vorlagentyp: STMagistrat
205 Wochen bis zur Antwort12 Stationen im Verfahren

Zusammenfassung

Der Magistrat befürwortet die Gleichbehandlung der freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit mit der öffentlichen Jugendhilfe. Es wird vorgeschlagen, die finanziellen Fördergrundlagen zu vereinheitlichen, um eine ausgeglichene Gesamtfinanzierung zu gewährleisten. Dies soll kostenneutral erfolgen und die Qualität der Jugendhilfe sichern.

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Stellungnahme des Magistrats

Werden gleichartige Maßnahmen von der freien und der öffentlichen Jugendhilfe durchgeführt, so sind bei der Förderung die Grundsätze und Maßstäbe anzuwenden, die für die Finanzierung der Maßnahmen der öffentlichen Jugendhilfe gelten. (§74 Abs. 5 SGB VIII). Dies gilt für fachliche und finanzielle Fördergrundsätze. Die Förderung freier Träger führt durch kommunale Zuwendung unter Einbeziehung von Drittmitteln und den zuwendungsrechtlich zwingend zu erbringenden Eigenmitteln stets zu einer ausgeglichenen Gesamtfinanzierung. Die finanzielle Förderung kommunaler Jugendhilfeeinrichtungen deckt die in diesem Bereich anfallenden Personal- und Sachkosten. Ein Überschuss wird nicht erwirtschaftet. Im Gegensatz zu den freien Trägern kann der öffentliche Träger keinen Anteil der Eigenmittel benennen, sondern muss eine ausgeglichene Finanzierung aus seinem bestehenden Betriebskostenzuschuss sicherstellen. Insofern sieht der Magistrat die Einheitlichkeit der finanziellen Fördergrundlagen zwischen freiem und öffentlichen Träger als gegeben an. Die Vereinheitlichung unterschiedlicher Finanzierungsgrundlagen bei der Förderung verschiedener freier Träger (hier unabhängige Träger und Initiativgruppen) wird befürwortet. Aus Sicht des Magistrates kann dies kostenneutral erfolgen. Diese unterschiedlichen Grundlagen gehen auf Beschlüsse des Jugendhilfeausschusses zurück. Diesem obliegt es, hier eine Vereinheitlichung herzustellen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Juni 2019OFOF 852/2Zukunft der Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit der freien Träger und Initiativgruppen in BockenheimOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE., BFF, Piraten
  2. 17. Juni 2019OMOM 4775Zukunft der Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit der freien Träger und Initiativgruppen in BockenheimDirektanregung
  3. 30. September 2019STST 1909Zukunft der Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit der freien Träger und Initiativgruppen in BockenheimStellungnahme
  4. 2. Januar 2020OFOF 1010/2Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Gleichbehandlung der freien Träger der Offenen Kinder- und JugendarbeitOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  5. 20. Januar 2020EAEA 105Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Gleichbehandlung der freien Träger der offenen Kinder- und JugendarbeitEtatanregung
  6. 19. Juni 2020Sie sind hier
    STST 1159Gleichbehandlung der freien Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit
    Stellungnahme
  7. 1. Januar 2021OFOF 1294/2Zukunft der offenen Kinder- und Jugendarbeit in BockenheimOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., Piraten
  8. 18. Januar 2021VV 1909Zukunft der offenen Kinder- und Jugendarbeit in BockenheimAnfrage
  9. 19. April 2021STST 874Zukunft der offenen Kinder- und Jugendarbeit in BockenheimStellungnahme
  10. 27. Januar 2023OFOF 270/4Freie Träger in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - FinanzierungOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  11. 14. Februar 2023VV 607Freie Träger in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - FinanzierungAnfrage
  12. 22. Mai 2023Antwort des Magistrats · nach 205 WochenSTST 1083Freie Träger in der offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) - FinanzierungStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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