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Gasthof "Zum Hirsch" - proaktive Kontaktaufnahme mit der Eigentümerin zur Sicherung und perspektivischen Nutzung des historischen Gebäudes

Vorlagentyp: OFGRÜNE
5 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Ortsbeirat beantragt, dass der Magistrat proaktiv mit der Eigentümerin des Gasthofs "Zum Hirsch" Kontakt aufnimmt, um einen Dialog über den Erhalt und die Nutzung des historischen Gebäudes zu führen. Dies ist wichtig, da das Gebäude eine bedeutende historische Rolle in Oberrad spielt, und die Initiative soll zur Sicherstellung der kulturellen Infrastruktur beitragen. Ziel ist es, Möglichkeiten für dessen Erhalt und eine sinnvolle Nutzung zu erkunden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Antrag

Der Ortsbeirat bittet den Magistrat, mit der Eigentümerin des ehemaligen Gasthofs "Zum Hirsch" in der Offenbacher Landstraße 289 Kontakt aufzunehmen und zu prüfen, ob ein gemeinsamer Dialog über den Erhalt, eine denkmalgerechte Sanierung sowie eine perspektivische Wiedernutzung des Gebäudes geführt werden kann.

Dabei wird der Magistrat gebeten, insbesondere zu prüfen,

  1. ob die Eigentümerin grundsätzlich zu Gesprächen über die zukünftige Nutzung des Gebäudes bereit ist,
  2. ob seitens der Stadt beratend auf bestehende Fördermöglichkeiten, insbesondere im Bereich der Denkmalpflege, hingewiesen werden kann,
  3. ob im Rahmen der begrenzten rechtlichen Möglichkeiten eine unterstützende oder vermittelnde Rolle der Stadt in Betracht kommt,
  4. ob bei einer künftigen Nutzung auch Räume für das Quartiersmanagement, Vereine, Initiativen oder gemeinwohlorientierte Angebote in Oberrad berücksichtigt werden könnten.

Begründung

Der ehemalige Gasthof "Zum Hirsch" zählt zu den ältesten und ortsbildprägenden Gebäuden in Oberrad. Das Gebäude besitzt für viele Bürger*innen eine besondere historische und identitätsstiftende Bedeutung. Sein Erhalt und eine sinnvolle Wiedernutzung liegen daher im besonderen Interesse des Stadtteils. Der Magistrat hat in seiner Stellungnahme ST 932 vom 18.05.2026 ausgeführt, dass dem Erhalt und einer perspektivischen Wiedernutzung des historischen Gebäudes grundsätzlich Bedeutung beigemessen wird. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass die Handlungsmöglichkeiten der Stadt durch die geltende Rechtslage und die Zuständigkeiten der beteiligten Fachämter begrenzt sind. In derselben Stellungnahme wird jedoch auch ausgeführt, dass der Magistrat weiterhin für Gespräche mit der Eigentümerin zur Verfügung steht und bei einer entsprechenden Initiative oder konkreten Anlässen bereit ist, einen Dialog zu führen und zu begleiten. Bereits in der Stellungnahme ST 1399 vom 22.08.2025 wurde festgestellt, dass der Zustand des Gebäudes vom Denkmalamt zuletzt als unkritisch eingeschätzt wurde und derzeit kein konkreter behördlicher Handlungsbedarf gesehen wird. Zugleich wurde mitgeteilt, dass keine aktuellen Planungen zur zukünftigen Nutzung bekannt sind, kein Bauantrag eingereicht wurde und keine jüngeren Abstimmungen zu Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen vorliegen. Gerade weil derzeit keine akute Gefährdungslage festgestellt wurde und die rechtlichen Eingriffsmöglichkeiten begrenzt sind, erscheint eine frühzeitige, freiwillige und dialogorientierte Kontaktaufnahme sinnvoll. Ziel wäre nicht eine Vorgabe gegenüber der Eigentümerin, sondern eine proaktive Initiative, um Möglichkeiten für Erhalt, Beratung, Förderung und eine spätere Nutzung auszuloten. In Oberrad besteht ein erheblicher Bedarf an geeigneten Räumen für Quartiersmanagement, Vereine, Initiativen und stadtteilbezogene Angebote. Eine künftige Nutzung des Gebäudes könnte daher, sofern die Eigentümerin hierzu bereit ist und die rechtlichen sowie baulichen Voraussetzungen gegeben sind, einen wichtigen Beitrag zur sozialen und kulturellen Infrastruktur des Stadtteils leisten. Dem Ortsbeirat ist bewusst, dass es sich hierbei um eine besondere Bitte an den Magistrat handelt und dass die Handlungsmöglichkeiten der Stadt begrenzt sind. Umso mehr würde eine proaktive, moderierende und unterstützende Initiative begrüßt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 9. Februar 2026OFOF 1676/5Erhalt des historischen Gebäudes Gasthof „Zum Hirsch“ (II)Ortsbeiratsantrag · CDU, SPD, FDP
  2. 27. Februar 2026OMOM 8239Erhalt des historischen Gebäudes Gasthof „Zum Hirsch“ (II)Direktanregung
  3. 18. Mai 2026STST 932Erhalt des historischen Gebäudes Gasthof „Zum Hirsch“ (II)Stellungnahme
  4. 5. Juni 2026Sie sind hier
    OFOF 74/5Gasthof „Zum Hirsch“ – proaktive Kontaktaufnahme mit der Eigentümerin zur Sicherung und perspektivischen Nutzung des historischen Gebäudes
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  5. 19. Juni 2026OMOM 274Gasthof „Zum Hirsch“ – proaktive Kontaktaufnahme mit der Eigentümerin zur Sicherung und perspektivischen Nutzung des historischen GebäudesDirektanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 5
Sitzung 2 · 19.06.2026
TO I, TOP 51
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 274 2026 Die Vorlage OF 74/5 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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