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Belastende Geräuschentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet sowie auch bei Straßenbahnen)

Vorlagentyp: OFFDP
95 Wochen bis zur Antwort13 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Begründung

den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet sowie auch bei Straßenbahnen) Der Ortsbeirat möge beschließen: Der sich sehr belastend auswirkende Schienenlärm bedeutet für die Anwohner eine Zumutung. Verstärkt tritt der Lärm in Kurvenbereichen ("Kurvenkreischen") auf. Wesentliche Fortschritte, dem zu begegnen, sind seit Jahren leider nicht erkennbar; wobei konzediert wird, dass es sich um ein nicht ganz einfach zu lösendes Problem handelt. Bisher wurden und werden Schmierstoff-Einrichtungen eingesetzt. Deren Haltbarkeitsdauer ist mehr oder minder begrenzt. Die verwendeten Schmierstoffe führen zu einer starken Umwelt-Problematik. Im geringeren Umfang kann man durch andere Profilierungen der Schienenköpfe die Lautheit der Geräusche reduzieren. Ob solche Profilierungen von der VGF vorgenommen werden, ist hier nicht bekannt. Ansonsten werden Laufgeräusche von oberirdischen U-Bahn-Zügen und Straßenbahnen vorwiegend durch die Rauheit von Schiene und Rad verursacht. Bei den Bahnen sind die Laufgeräusche wegen der vielen Steine und dem Schmutz auf der Straße generell recht hoch. Dies erfordert regelmäßiges Nachschleifen (alle paar Wochen bis Monate). Dies wird aber oft nicht gemacht. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat (bzw. die VGF) gebeten, - den Einbau von Differenzialen an den starren Achsen und zusätzlich - die Verwendung von Halbachsen in Verbindung mit Differenzialen zu prüfen. Begründung: Für die Wagenhersteller dürfte der Einbau von Differentialen kein technisches Problem bilden. Im Autobau werden Differentiale schon seit 100 Jahren verwendet. Immer, wenn der Austausch von Achsen ansteht, könnten auch die alten Achsen durch solche mit Differentialen ersetzt werden. Auf diesem Wege könnte die gesamte Wagenflotte nach und nach umgestellt werden.

Inhalt

Antrag vom 22.06.2016, OF 66/9

Betreff: Belastende Geräuschentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet sowie auch bei Straßenbahnen)

Der Ortsbeirat möge beschließen: Der sich sehr belastend auswirkende Schienenlärm bedeutet für die Anwohner eine Zumutung. Verstärkt tritt der Lärm in Kurvenbereichen ("Kurvenkreischen") auf. Wesentliche Fortschritte, dem zu begegnen, sind seit Jahren leider nicht erkennbar; wobei konzediert wird, dass es sich um ein nicht ganz einfach zu lösendes Problem handelt. Bisher wurden und werden Schmierstoff-Einrichtungen eingesetzt. Deren Haltbarkeitsdauer ist mehr oder minder begrenzt. Die verwendeten Schmierstoffe führen zu einer starken Umwelt-Problematik. Im geringeren Umfang kann man durch andere Profilierungen der Schienenköpfe die Lautheit der Geräusche reduzieren. Ob solche Profilierungen von der VGF vorgenommen werden, ist hier nicht bekannt. Ansonsten werden Laufgeräusche von oberirdischen U-Bahn-Zügen und Straßenbahnen vorwiegend durch die Rauheit von Schiene und Rad verursacht. Bei den Bahnen sind die Laufgeräusche wegen der vielen Steine und dem Schmutz auf der Straße generell recht hoch. Dies erfordert regelmäßiges Nachschleifen (alle paar Wochen bis Monate). Dies wird aber oft nicht gemacht. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat (bzw. die VGF) gebeten, - den Einbau von Differenzialen an den starren Achsen und zusätzlich - die Verwendung von Halbachsen in Verbindung mit Differenzialen zu prüfen.

Begründung: Für die Wagenhersteller dürfte der Einbau von Differentialen kein technisches Problem bilden. Im Autobau werden Differentiale schon seit 100 Jahren verwendet. Immer, wenn der Austausch von Achsen ansteht, könnten auch die alten Achsen durch solche mit Differentialen ersetzt werden. Auf diesem Wege könnte die gesamte Wagenflotte nach und nach umgestellt werden.Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. September 2015VV 1439Lärmdämmungsmaßnahmen an der A-Strecke im Bereich der oberirdisch verkehrenden U-Bahnen auf der Eschersheimer LandstraßeAnfrage
  2. 11. Januar 2016STST 59Lärmdämmungsmaßnahmen an der A-Strecke im Bereich der oberirdisch verkehrenden U-Bahnen auf der Eschersheimer LandstraßeStellungnahme
  3. 22. Juni 2016Sie sind hier
    OFOF 66/9Belastende Geräuschentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet sowie auch bei Straßenbahnen)
    Ortsbeiratsantrag · FDP
  4. 7. Juli 2016OMOM 376Belastende Geräuschentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet sowie auch bei Straßenbahnen)Direktanregung
  5. 17. Oktober 2016STST 1444Belastende Geräuschentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Land-straße (und im weiteren Stadtgebiet sowie auch bei Straßenbahnen)Stellungnahme
  6. 7. November 2016OMOM 910Aufteilung des Nachtbusses n5 in zwei FahrtrichtungenDirektanregung
  7. 14. November 2016OFOF 158/9Belastende Geräuschentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet)Ortsbeiratsantrag · FDP
  8. 1. Dezember 2016VV 286Belastende Geräuschentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Landstraße (und im weiteren Stadtgebiet)Anfrage
  9. 20. Januar 2017STST 194Aufteilung des Nachtbusses n5 in zwei FahrtrichtungenStellungnahme
  10. 2. März 2017OFOF 199/9Nachtbetrieb von U-Bahnen und StraßenbahnenOrtsbeiratsantrag · CDU
  11. 16. März 2017VV 385Nachtbetrieb von U-Bahnen und StraßenbahnenAnfrage
  12. 8. Mai 2017STST 848Belastende Geräuscheentwicklung bei den oberirdischen U-Bahn-Zügen auf der Eschersheimer Land-straße (und im weiteren Stadtgebiet)Stellungnahme
  13. 3. Juli 2017Antwort des Magistrats · nach 95 WochenSTST 1163Nachtbetrieb von U-Bahnen und StraßenbahnenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 3 · 07.07.2016
TO I, TOP 21
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 376 2016 Die Vorlage OF 66/9 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUFDPLinkeBFF
Ablehnung:
SPDGrüne
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, FDP, LINKE. und BFF gegen SPD und GRÜNE (= Ablehnung)

Mitdiskutieren

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