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Bewohnerparken nördliches Bornheim

Vorlagentyp: OFGRÜNECDUFDPdFfm
115 Wochen bis zur Antwort9 Stationen im Verfahren1 Sitzung

Zusammenfassung

Der Antrag fordert Ausnahmen bei der Parkraumbewirtschaftung im nördlichen Bornheim, um die Existenz kleiner Betriebe und Dienstleister zu sichern. Die vorgeschlagenen Regelungen sollen verhindern, dass die gewachsene Struktur Bornheims in ein reines Wohngebiet umgewandelt wird.

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Antrag

Der Magistrat wird erneut gebeten, bei der Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung im nördlichen Bornheim die folgenden Ausnahmen zuzulassen.

  1. Für jedes gewerblich genutzte Fahrzeug kann von Gewerbetreibenden die jetzt schon gebräuchliche Ausnahme für die Zone des Bewohnerparkens beantragt werden.
  2. Von einer Regelung, dass gewerblich genutzte Fahrzeuge 300 Meter entfernt vom Betrieb stehen müssen, wird abgesehen.
  3. Eine Begrenzung der Fahrzeugzahl pro Betrieb gibt es nicht.
  4. Fahrzeuge von Pendlern, die eine Anstellung bei einem in der Bewohnerparkzone ansässigen Betrieb haben, können vom Arbeitgeber als 'gewerblich' angemeldet werden.
  5. Liegt die Grenze einer Bewohnerparkzone in der Mitte der Straße, kann auch die gegenüber liegende Straßenseite von den Bewohner/innen zum Parken genutzt werden, wenn sie eine Parkausweis erworben haben.

Begründung

Der Ortsbeirat hat im Mai 2019 die Probleme gesehen, die mit der Parkraumbewirtschaftung auf das nördliche Bornheim zukommen. Ein Jahr hat sich der Magistrat Zeit gelassen, um dann zu erklären, dass Ausnahmen nicht zugelassen werden. Nun ist die Bewirtschaftung in der Umsetzung und damit sind viele kleine Betriebe und Dienstleister in ihrer Existenz gefährdet, wenn sie nicht die Möglichkeit bekommen, gewerblich genutzte Fahrzeuge als solche anzumelden. Im Ganzen ist die gewachsene Struktur Bornheims in Gefahr, es droht die allmähliche Umwandlung in ein reines Wohngebiet mit allen damit verbundenen Nachteilen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 23. April 2019OFOF 334/4Bewohnerparken nördliches BornheimOrtsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU
  2. 7. Mai 2019OMOM 4545Parkmöglichkeiten für Handwerker erweiternDirektanregung
  3. 7. Mai 2019OMOM 4544Bewohnerparken nördliches BornheimDirektanregung
  4. 27. Januar 2020OFOF 421/4Parkraumbewirtschaftung in BornheimOrtsbeiratsantrag · FDP
  5. 11. Mai 2020STST 936Bewohnerparken nördliches BornheimStellungnahme
  6. 1. September 2020Sie sind hier
    OFOF 478/4Bewohnerparken nördliches Bornheim
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, CDU, FDP, dFfm
  7. 15. September 2020OMOM 6546Bewohnerparken nördliches BornheimDirektanregung
  8. 8. Februar 2021STST 244Bewohnerparken nördliches BornheimStellungnahme
  9. 9. Juli 2021Antwort des Magistrats · nach 115 WochenSTST 1310Bewohnerparken nördliches BornheimStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 4
Sitzung 43 · 15.09.2020
TO I, TOP 5
Beraten
Anregung an den Magistrat OM 6546 2020 Auf Wunsch der SPD-Fraktion erfolgt zu Ziffer 4. der Vorlage OF 478/4 eine separate Abstimmung. Beschluss: Die Vorlage OF 478/4 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu Ziffer 1. bis 3. und 5)
Zustimmung:
SPDGrüneCDUFDPBFFdFfm
Ablehnung:
ÖkoLinX-ARL
zu Ziffer 4)
Zustimmung:
GrüneCDUFDPdFfm
Ablehnung:
SPDÖkoLinX-ARLBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: Ziffern 1. bis 3. und 5.: SPD, GRÜNE, CDU, FDP, BFF und dFfm gegen ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) Ziffer 4.: GRÜNE, CDU, FDP und dFfm gegen SPD, ÖkoLinX-ARL und BFF (= Ablehnung)

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