Leipziger Straßenfest: Ehrenamtliche Organisatoren brauchen mehr Unterstützung
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Anregung vom 27.06.2016, OA 34 entstanden aus Vorlage: OF 44/2 vom 10.06.2016
Betreff: Leipziger Straßenfest: Ehrenamtliche Organisatoren brauchen mehr Unterstützung Der Ortsbeirat bedauert die Absage des Leipziger Straßenfestes durch den Veranstalter, den Gewerbeverein Bockenheim e. V., denn das Fest ist ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Bockenheim. Die Stadtverordnetenversammlung möge daher beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, welche Auflagen und Bedingungen dieses Fest so stark erschwert haben. Es sollen Maßnahmen entwickelt werden, die es ermöglichen, dass solche Feste in Frankfurt - auch mit vielen Besuchern - durch ehrenamtlich Tätige organisiert werden können.
- Der Magistrat wird aufgefordert, dafür notwendige entsprechende Vereinfachungen bürokratischer Prozesse und möglicherweise eine Reduzierung von Auflagen zu beschließen und den veranstaltenden Vereinen und Verbänden Unterstützung, z. B. bei der Antragstellung oder dem Planen von Sicherheitskonzepten, zur Verfügung zu stellen. Begründung: Nicht nur das Leipziger Straßenfest wurde abgesagt, auch die Organisatoren des Höchster Schlossfestes sehen die Grenze der Belastung für die ehrenamtlichen Mitarbeiter überschritten und beklagen, dass sie von der Verwaltung im Stich gelassen werden. Der Magistrat sollte Maßnahmen ergreifen, damit die Organisation der Stadtteilfeste für die Ehrenamtlichen wieder zu bewältigen ist. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 10. Juni 2016OFOF 44/2Leipziger Straßenfest: Ehrenamtliche Organisatoren brauchen mehr UnterstützungOrtsbeiratsantrag · FDP
- 27. Juni 2016Sie sind hierOAOA 34Leipziger Straßenfest: Ehrenamtliche Organisatoren brauchen mehr UnterstützungAnregung
- 9. Dezember 2016Antwort des Magistrats · nach 26 WochenBB 319Leipziger Straßenfest: Ehrenamtliche Organisatoren brauchen mehr UnterstützungMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FRAKTION gegen AfD (= vereinfachtes Verfahren) sowie LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER (= Annahme)