Zentrales Vertragsmanagement vorantreiben
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Umsetzung eines zentralen Vertragsmanagements bis zum 31.12.2025. Dies ist notwendig, um die Effizienz und Kostenbewusstheit der Stadtverwaltung zu steigern, da ein entsprechendes System bislang fehlt. Die Stadtverordnetenversammlung soll über den Fortschritt und die Gründe für eventuelle Verzögerungen informiert werden.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert,
a) bis zum 31.12.2025 einen Zeitplan vorzulegen, bis wann er den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Etatantrag E 118 vom 04.05.2022 umsetzen wird;
b) bis dahin mitzuteilen, welche Gründe einer Umsetzung entgegenstehen;
c) das für die Projektsteuerung und Projektverantwortung zuständige Dezernat zu benennen.
Begründung
Für eine kostenbewusste und effiziente Stadtverwaltung ist ein möglichst zentrales Vertragsmanagement nicht nur wünschenswert, sondern zeitgemäß und zwingend. Der Magistrat hat in den Lage- und Rechenschaftsberichten der Jahresabschlüsse 2018 bis 2020 noch selbst festgestellt, dass der Stadtverwaltung ein zentrales IT-gestütztes Vertragsmanagementsystem fehlt. Daraus folgend hat er angegeben, dass die aus dem Fehlen resultierenden Risiken unverändert fortbestehen und ein Vertragscontrolling nur eingeschränkt möglich ist. Zuletzt hat das Revisionsamt im Prüfbericht zum Jahresabschluss 2023 das zentrale Vertragsmanagement als "vordringliches ‚Reformthema'" bezeichnet und den Stillstand gerügt. Im Übrigen hat der Magistrat von der Stadtverordnetenversammlung einen klaren Auftrag zur Errichtung eines zentralen Vertragsmanagements bekommen. Mit dem Etatantrag E 118 vom 04.05.2022 zum Haushaltsentwurf 2022 wurde der Magistrat beauftragt, insbesondere "alle mehrjährigen Verträge für die Bereiche Versicherungen, Mitgliedschaften, Mieten und Pachten, Beschaffungen von IT, Telekommunikation oder Betriebs-und Geschäftsausstattungen, u.ä. systematisiert in einer rollierend fortzuschreibenden Übersicht zusammenfassen" und darzulegen, "wie diese Dauerschuldverhältnisse verwaltet werden". Inzwischen gab es zu diesem Beschluss fünf Zwischenberichte. Laut den Zwischenberichten B 369 vom 28.09.2022 und B 249 vom 05.06.2023 sollte geprüft werden, ob die Umsetzung durch die Reformkommission gesteuert werden kann. Weiter ließ der Magistrat wissen, dass weder für die Durchführung des Projektes noch für Anschaffung und Datenpflege "dezidierte finanzielle noch personelle Ressourcen zur Verfügung" stünden und für die Beordnung der nötigen Ressourcen noch Klärungsbedarf bestünde. Der zuletzt genannte Punkt konnte gemäß Zwischenbericht B 391 vom 20.10.2023 zwar noch nicht gelöst werden. Allerdings war darin nicht mehr von der Reformkommission zur Steuerung des Projektes die Rede, ohne allerdings mitzuteilen, wer jetzt die Steuerungsfunktion übernimmt. Mit Zwischenbericht B 329 vom 30.08.2024 scheint jetzt aber wenigstens das finanzielle Problem gelöst wurden zu sein, wurden doch im Investitionsprogramm im Jahr 2025 280.000 € für das Projekt Vertragsmanagement veranschlagt. Entsprechende Stellenzuweisungen wurden in Aussicht gestellt. Davon scheint man mit dem Zwischenbericht B 30 vom 03.02.2025 wieder Abstand genommen zu haben. Der Kämmerer ließ die Stadtverordnetenversammlung wissen, dass ein zentrales Vertragsmanagement der HGO entgegenstünde, auch wenn das Revisionsamt das regelmäßig in ihren Prüfberichten, zuletzt zum Jahresabschluss 2023, angemahnt habe. Es scheint also, dass der Stadtverordnetenbeschluss aus dem Jahre 2022 nicht umsetzbar oder jedenfalls der Magistrat nicht bereit ist, ihn umzusetzen. Dann sollte dies aber der Stadtverordnetenversammlung in einem Bericht, und nicht weiter in Zwischenberichten, unmissverständlich mitgeteilt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. Mai 2022EE 118Produktbereich: 31 Finanzen Produktgruppe: 31.03 Finanzverwaltung Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern - Vertragsdatenbank aufbauenEtatantrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 26. September 2022BB 369Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern - Vertragsdatenbank aufbauenMagistratsbericht
- 5. Juni 2023BB 249Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern - Vertragsdatenbank aufbauenMagistratsbericht
- 20. Oktober 2023BB 391Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern - Vertragsdatenbank aufbauenMagistratsbericht
- 30. August 2024BB 329Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern - Vertragsdatenbank aufbauenMagistratsbericht
- 3. Februar 2025BB 30Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern - Vertragsdatenbank aufbauenMagistratsbericht
- 25. Juni 2025Sie sind hierNRNR 1294Zentrales Vertragsmanagement vorantreibenSTVV-Antrag · CDU
- 23. Februar 2026BB 64Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern - Vertragsdatenbank aufbauenMagistratsbericht
- 10. August 2026Antwort des Magistrats · nach 223 WochenBB 242Vertragsmanagement bei Dauerschuldverhältnissen verbessern – Vertragsdatenbank aufbauenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, AfD, Volt und FRAKTION gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG (= Annahme) ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, Linke, BFF-BIG, AfD, Volt und FRAKTION gegen FDP und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) sowie ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung)