Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/Westend
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Bericht des Magistrats vom 06.12.2004, B 768
Betreff:
Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/Westend
Vorgang:
l. Beschl. d. Stv.-V. vom 16.09.2004, § 7865
- OA 1471 und OA 1671 OBR 2, B 355/04 -
- Der Magistrat sieht nur die Möglichkeit, zu prüfen, inwieweit über eine Richtlinie eine Teilförderung, für einzelne berechtigte Mitglieder einer Wohngemeinschaftsform gewährt werden könnte.
Im geförderten Segment des Wohnungsbaus ist eine Schaffung von Wohnraum für Senioren im Rahmen der bestehenden Richtlinie möglich. Die Möglichkeiten der Einflussnahme werden seitens des Magistrates genutzt.
- Der Magistrat hat, wie auch schon mit B 355 berichtet, interessierte Seniorengruppen in eine Reihe von geförderten Vorhaben eingebunden. Geeignete Projekte wurden und werden auch weiterhin sowohl im Rahmen der Teilnahme an Sitzungen des Netzwerkes Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen wie auch in Beratungsgesprächen mit Seniorengruppen vorgestellt. Diese Beratung umfasst nicht nur geförderte Projekte, sondern auch solche ohne Förderung und Initiativen von Senioren.
- Das Beratungsangebot, dass der Magistrat – Stadtplanungsamt - anbietet, steht grundsätzlich allen Gruppierungen, die alternative Wohnformen realisieren wollen, zur Verfügung.
Der Magistrat sieht keinen Widerspruch darin, ein Beratungsangebot zu unterbreiten, dass sich an alle Interessierten wendet, auch wenn diese nicht in jedem Fall eine Förderung in Anspruch nehmen können. Das knowhow und die möglichen Kontakte, die über das Planungsamt hergestellt werden können, sind oftmals wesentliche Voraussetzungen zur Entwicklung neuer Projekte bzw. dienen der Bildung von Partnerschaften zwischen den Initiativen einerseits und den Investoren andererseits.
Die Beratung, die im Zusammenhang mit der Richtlinie zum geförderten Wohnungsbau durchgeführt wird, richtet sich konkret an Personen mit bestimmtem Einkommen, wie sie in den Richtlinien festgelegt sind. Wie bereits in der B 355 ausgeführt, fallen viele der Mitglieder in den Seniorengruppen, die sich für alternative Wohnformen interessieren, nicht unter diese Einkommensgrenze.
- Für den frei finanzierten Wohnungsbau sieht der Magistrat über die genannten Beratungsaspekte hinaus keine weiteren Möglichkeiten, alternative Wohnformen für Seniorengruppen zu unterstützen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. November 2003OFOF 313/2Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/WestendOrtsbeiratsantrag · SPD
- 8. Dezember 2003OAOA 1471Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/WestendAnregung
- 24. Mai 2004BB 355Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/WestendMagistratsbericht
- 4. Juli 2004OFOF 352/2Alternative Wohnformen für Seniorinnen und Senioren: Bislang mehr Fragen als AntwortenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 5. Juli 2004OAOA 1671Alternative Wohnformen für Seniorinnen und Senioren: Bislang mehr Fragen als Antworten Bericht des Magistrats vom 24.05.2004, B 355Anregung
- 6. Dezember 2004Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 55 WochenBB 768Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/WestendMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Kenntnis) PDS (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, FAG und REP Sonstige Voten/Protokollerklärung: PDS (= Kenntnis)