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Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/Westend

Vorlagentyp: OFSPD
55 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Alternative Wohnformen sind eine Möglichkeit, Kosten u. a. auch im Gesundheitsbereich zu senken. Zum Beispiel der Verein "Sen-Se" (Senioren-Selbsthilfe), 35 Mitglieder und ständig Anfragende, sucht dringend einen Investor, der entsprechende Wohnungen zur Verfügung stellt. Vorausssetzungen sind lediglich ein Aufzug, breitere Wohnungstüren für eventuelle Rollstuhlfahrer sowie altengerechte Bäder. Ein Gemeinschaftsraum wird für ideal gehalten, wird aber von den potenziellen Nutzern auch unter Kostengesichtspunkten betrachtet. Weitere Gemeinschaftsprojekte wie Car-Sharing, Großeinkäufe, gemeinsame Waschmaschine u.ä. sind angedacht. Im Gegenzug sind einige der potenziellen Bewohner/innen auch bereit, sich im Stadtteil ehrenamtlich zu engagieren, zum Beispiel bei der Hausaufgabenhilfe, Musikunterricht etc. Bei der Planung ist der Verein Sen-Se miteinzubeziehen. Antragstellende Fraktion: SPD Vertraulichkeit: Nein Zuständige Ortsbeiräte: 2 Beratungsergebnisse: 26. Sitzung des OBR 2 am 08.12.2003, TO I, TOP 13 Beschluss: Anregung OA 1471 2003 Die Vorlage OF 313/2 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass a) der erste Satz des Tenors wie folgt lautet: "Der Magistrat wird aufgefordert, bei künftigen Baugenehmigungen darauf zu dringen, dass im Zuge geplanter Wohnbebauungen im gesamten Ortsbezirk Wohnungen für eine Gruppe von Menschen zwischen 40 und 75 Jahren vorgesehen werden." b) der letzte Satz der Begründung an den Tenor angehängt wird und vor den Worten "mit einzubeziehen" die Worte "oder ähnliche" eingefügt werden. Abstimmung: Einstimmige Annahme

Inhalt

Antrag vom 18.11.2003, OF 313/2

Betreff:

Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/Westend

der Magistrat wird aufgefordert, bei künftigen Baugenehmigungen darauf zu dringen, dass im Zuge geplanter Wohnbebauungen, z.B. auf dem ehemaligen Uni-Gelände und/oder auf dem Grundstück Ginnheimer Straße/Sophienstraße, ca. zehn Mietwohnungen für ein Gruppe von Menschen zwischen 40 und 75 Jahren vorgesehen werden. Die Wohnungen müssen räumlich zusammenhängen und möglichst einen Gemeinschaftsraum als Wohnzimmer oder Wohnküche haben.

Die potenziellen Bewohner/innen wollen über diese Art der Wohnungsgemeinschaft zum einen der alltäglichen Einsamkeit und Isolation im Alter entgehen, zum andern sich gegenseitig unterstützen, um möglichst lange auf öffentlich subventionierte Pflege verzichten zu können.

Begründung:

Alternative Wohnformen sind eine Möglichkeit, Kosten u. a. auch im Gesundheitsbereich zu senken. Zum Beispiel der Verein "Sen-Se" (Senioren-Selbsthilfe), 35 Mitglieder und ständig Anfragende, sucht dringend einen Investor, der entsprechende Wohnungen zur Verfügung stellt. Vorausssetzungen sind lediglich ein Aufzug, breitere Wohnungstüren für eventuelle Rollstuhlfahrer sowie altengerechte Bäder. Ein Gemeinschaftsraum wird für ideal gehalten, wird aber von den potenziellen Nutzern auch unter Kostengesichtspunkten betrachtet. Weitere Gemeinschaftsprojekte wie Car-Sharing, Großeinkäufe, gemeinsame Waschmaschine u.ä. sind angedacht. Im Gegenzug sind einige der potenziellen Bewohner/innen auch bereit, sich im Stadtteil ehrenamtlich zu engagieren, zum Beispiel bei der Hausaufgabenhilfe, Musikunterricht etc.

Bei der Planung ist der Verein Sen-Se miteinzubeziehen.

Antragstellende Fraktion: SPDZuständige Ortsbeiräte: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. November 2003Sie sind hier
    OFOF 313/2Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/Westend
    Ortsbeiratsantrag · SPD
  2. 8. Dezember 2003OAOA 1471Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/WestendAnregung
  3. 24. Mai 2004BB 355Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/WestendMagistratsbericht
  4. 6. Dezember 2004Antwort des Magistrats · nach 55 WochenBB 768Wohnungsgemeinschaften für (künftige) Senioren in Bockenheim/WestendMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 26 · 08.12.2003
TO I, TOP 13
Angenommen
Anregung OA 1471 2003 Die Vorlage OF 313/2 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass a) der erste Satz des Tenors wie folgt lautet: "Der Magistrat wird aufgefordert, bei künftigen Baugenehmigungen darauf zu dringen, dass im Zuge geplanter Wohnbebauungen im gesamten Ortsbezirk Wohnungen für eine Gruppe von Menschen zwischen 40 und 75 Jahren vorgesehen werden." b) der letzte Satz der Begründung an den Tenor angehängt wird und vor den Worten "mit einzubeziehen" die Worte "oder ähnliche" eingefügt werden.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

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