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Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude Klimaschutzmaßnahmen bei…

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Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen Bauvorhaben

Vorlagentyp: B
212 Wochen bis zur Antwort11 Stationen im Verfahren5 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 20.09.2010, B 609

Betreff: Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen Bauvorhaben Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 01.07.2010, § 8271 - NR 522 CDU und GRÜNE, NR 523 GRÜNE, NR 587 FAG, B 273/10 - Der Magistrat hat mehrfach berichtet, welche besonderen Aktivitäten für den Klimaschutz durch Gesellschaften mit städtischer Beteiligung durchgeführt wurden bzw. weiterhin durchgeführt werden. Hierbei ist hervorzuheben, dass die ABG Frankfurt Holding neue Wohngebäude bzw. mehrere Sanierungsprojekte nur noch mit dem Passivhausstandard realisiert. Die ABG Frankfurt Holding ist hierdurch die weltweit führende Wohnungsbaugesellschaft bei der Anwendung der Passivhausbauweise. Mehrere Gesellschaften, wie die HFM Management Gesellschaft für Hafen und Markt, die Alte Oper GmbH, die Mainova AG, die Saalbau GmbH und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt VGF haben Auszeichnungen als Ökoprofit-Betrieb erhalten und haben in diesem Rahmen zahlreiche besondere Maßnahmen zur Energieeinsparung durchgeführt. Bei der nächsten Runde von ÖKOPROFIT Frankfurt wird die FES GmbH teilnehmen. Auf Dächern der Messe Frankfurt GmbH und des Parkhauses am Rebstock werden Photovoltaikanlagen mit Bürgerbeteiligung errichtet. Das Hochbauamt hat eine Neuausgabe der "Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen" für das Jahr 2010 erstellt. Diese Leitlinien sind beim Neubau und der Sanierung von Gebäuden der Stadtverwaltung, städtischer Einrichtungen und Eigenbetriebe sowie für alle Gebäude, die im Rahmen von PPP-Modellen errichtet werden, einzuhalten. Durch diese Leitlinien, deren Einhaltung bei der Planung, Ausschreibung und der Bauausführung nachzuweisen ist, sind die Passivhausbauweise beim Neubau und die Verwendung von Passivhauskomponenten bei der Sanierung als Regelfall vorgegeben. Über die bisherigen Passivhausprojekte (zwei Schulen, mehrere Kindergärten, Turnhallen) hinausgehend werden in den nächsten Jahren etwa 70 weitere Bauprojekte mit dem Passivhausstandard gebaut werden. Die Leitlinien sowie dazugehörige detaillierte Berechnungsverfahren zur Gesamtkostenberechnung und Checklisten stehen allen sonstigen Bauträgern kostenlos zur Verfügung. Der Magistrat hat berichtet, dass beim Bau des Neubaus der Europäischen Zentralbank, für den im Mai 2010 die Grundsteinlegung erfolgte, weit gehende und über die bestehenden Normen hinausgehende Ziele der Energieeffizienz umgesetzt werden sollen. (siehe auch B 357 vom 13.6.2008) Die Fraport AG plant die bauliche Erweiterung ihrer Gebäude "CO2-neutral" mit Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien durchzuführen. Eine neue Feuerwache wird als Passivhaus mit einer Wärme- und Kälteversorgung mit Erdwärme und Wärmepumpen realisiert. (siehe auch B 204 vom 6.4.2010) Zusammenfassend ist festzustellen, dass beim Bau von städtischen Gebäuden und den neuen und sanierten Wohngebäuden der ABG Frankfurt Holding die Passivhausbauweise zum Regelfall geworden ist. Frankfurt am Main hat sich damit den Ruf der "Passivhaushauptstadt" in der allgemeinen Öffentlichkeit und Fachkreisen erworben. Diese Erfahrungen können von allen anderen Gesellschaften mit städtischer Beteiligung und allen anderen Bauträgern in Frankfurt genutzt werden. Hervorzuheben ist, dass im September 2010 das Richtfest des ersten Bürogebäudes in Passivhausbauweise durch die Stiftung Waisenhaus erfolgte. Die neue "Westarkade" der KfW-Bank wurde im Sommer bezogen und weist einen sehr niedrigen Primärenergiekennwert von unter 100 kWh/m2 auf und gehört damit weltweit zu den Bürogebäuden mit dem höchsten Ökologiestandard. Energieeffizientes Bauen und die Passivhausbauweise sind damit zu einer Standardbauweise sowohl für städtische wie bei vielen privaten Bauprojekten geworden. Der Magistrat wird zukünftig unaufgefordert im Rahmen der Berichterstattung zur Umsetzung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes über die Beiträge zum Klimaschutz von Gesellschaften mit direkter und indirekter Beteiligung berichten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 28. August 2006BB 332Wohnungsneubau in PassivhausbauweiseMagistratsbericht
  2. 15. November 2006NRNR 207Frankfurt auf dem Weg zur PassivhaushauptstadtSTVV-Antrag · GRÜNE
  3. 29. Juni 2007NRNR 522Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligungen der Stadt FrankfurtSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
  4. 2. Juli 2007NRNR 523Bausteine für den Klimaschutz hier: Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte GebäudeSTVV-Antrag · GRÜNE
  5. 3. September 2007NRNR 587Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen BauvorhabenSTVV-Antrag · FAG
  6. 5. Dezember 2007BB 901- Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligungen der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude - Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen BauvorhabenMagistratsbericht
  7. 13. Juni 2008BB 357- Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude - Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen BauvorhabenMagistratsbericht
  8. 19. Dezember 2008BB 861- Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude - Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen BauvorhabenMagistratsbericht
  9. 29. Mai 2009BB 435Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen BauvorhabenMagistratsbericht
  10. 3. Mai 2010BB 273Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen BauvorhabenMagistratsbericht
  11. 20. September 2010Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 212 Wochen
    BB 609Bausteine für den Klimaschutz hier: Beteiligung der Stadt Frankfurt, Passivhausstandard für stadteigene und städtisch genutzte Gebäude Klimaschutzmaßnahmen bei zukünftigen Bauvorhaben
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf5 Beratungen
OBR 2
Sitzung 49 · 25.10.2010
TO I, TOP 32
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 609 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 47 · 29.10.2010
TO I, TOP 47
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 609 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 46 · 02.12.2010
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 609 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
Freie Wähler (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (= Kenntnis)

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 46 · 06.12.2010
TO I, TOP 30
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 609 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 47 · 17.01.2011
TO I, TOP 30
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 609 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und FREIE WÄHLER

Mitdiskutieren

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