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Asyl - Islamistische Radikalisierung und Drangsalierung von Christen in Frankfurt

Vorlagentyp: B
25 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 09.09.2016, B 247

Betreff: Asyl - Islamistische Radikalisierung und Drangsalierung von Christen in Frankfurt Vorgang: A 58/16 BFF Zu

  1. In Frankfurt waren zum 24.06.2016 insgesamt 3.442 Asylsuchende untergebracht. Davon lebten noch 1.516 in Notunterkünften wie z.B. Schulturnhallen. Die übrigen waren in rund 140 Unterkünften untergebracht, die dezentral über das Stadtgebiet verteilt sind. Zu 1.1 Für die Leistungsgewährung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind Daten der Religionszugehörigkeit nicht relevant. Deshalb werden sie auch nicht erhoben. Zu 1.2 Siehe 1.1 Zu 1.3 Siehe 1.1 Zu 1.4 Siehe 1.1 Zu 1.5 Siehe 1.1 Zu
  2. Es gab drei Vorfälle mit religiösem Hintergrund in den Notunterkünften, die sich jedoch nicht speziell gegen Christen richteten, sondern gegen Personen, die sich nicht streng an den Ramadan hielten. Zu 2.1 Siehe
  3. Zu
  4. Siehe
  5. Zu 3.1 Siehe
  6. Zu
  7. Direkter Austausch mit den Betreibern und den Verantwortlichen des Sicherheitspersonals. In einem Fall wurden personelle Konsequenzen gezogen und Personal ausgetauscht. Außerdem gab es direkte Kommunikation mit den Geflüchteten mit dem deutlichen Hinweis, dass dieses Verhalten in Deutschland nicht toleriert wird. Auch hier wurde mit der Polizei (Migrationsbeauftragte) eng kooperiert. Zu
  8. Flüchtlingsunterkünfte werden in Frankfurt nicht von der Stadt, sondern in ihrem Auftrag von freien Trägern der Wohlfahrtspflege und Hilfsorganisationen betrieben. Personen, die in Flüchtlingsunterkünften arbeiten, müssen ausnahmslos ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorweisen. Es wird außerdem eine polizeiliche Sicherheitsüberprüfung nach § 13 HSOG verlangt. Es gibt einen permanenten Austausch mit den Betreibern über alle in den Unterkünften relevanten Themen (Sozialberatung, Betreuungsleistungen, Vorfälle etc.). Zu 5.1 In den Einrichtungen gibt es männliches und weibliches Security-Personal mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen mit und ohne Migrationshintergrund, Sensibilisierung der zuständigen Vorgesetzten, regelmäßiger Austausch mit den Verantwortlichen. Zu
  9. In zwei der unter 2. angeführten Fälle war auch Personal des Betreibers und des Sicherheitsdienstes involviert. Zu 6.1 Siehe
  10. Zu
  11. Nein. Zu 7.1 Unmittelbares Eingreifen bei jedem Verdachtsfall in einer Unterkunft. Kontinuierlicher Austausch mit Betreibern und Sicherheitsdiensten, ebenso regelmäßige angekündigte und unangekündigte Besuche in den Unterkünften. Direkte Konsequenzen bei personellem Fehlverhalten. Kommunikation mit den Bewohnern. In den großen Unterkünften ist rund um die Uhr Personal des Betreibers sowie Sicherheitspersonal. Zu
  12. Der Magistrat äußert sich nicht zu Forderungen einzelner politischer Akteure. Zu
  13. In den Integrationskursen, aber auch in den Unterkünften selbst gibt es Ansprachen und Angebote, um den Menschen das hiesige Werte- und Rechtssystem näherzubringen. Zu 9.1 Die unter 9. genannten Kurse und Angebote sind kontinuierlich im Programm. Zu 9.2 Siehe 9.1 Zu
  14. Der Magistrat betätigt sich nicht als Ermittlungsbehörde. Verdachtsfälle und Auffälligkeiten werden den dafür zuständigen Sicherheitsbehörden wie Polizei und Verfassungsschutz gemeldet. Zu 10.1 Der Magistrat ist im direkten Kontakt mit Polizei, Staats- und Verfassungsschutz, die unmittelbar über mögliche Gefährdungen informieren. Zu 10.1 Es gibt keinen freien Zugang zu den Großunterkünften, dieser ist nur Personen erlaubt, die sich ausweisen können und den Grund ihres Besuchs nennen. Mitarbeiter/innen sind angehalten, Verdachtsfälle sofort zu melden. Dies ist jedoch bisher nicht der Fall gewesen. Zu 10.2 Die Betreiber von Unterkünften wurden über die salafis tischen und sonstigen radikalen Gruppierungen aufgeklärt. Auch hier gibt es entsprechende bilaterale Kontakte zum Verfassungsschutz.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 16. Juni 2016AA 58Asyl - Islamistische Radikalisierung und Drangsalierung von Christen in FrankfurtSTVV-Anfrage · BFF
  2. 9. September 2016Sie sind hier
    BB 247Asyl - Islamistische Radikalisierung und Drangsalierung von Christen in Frankfurt
    Magistratsbericht
  3. 22. September 2016AA 93Unterkünfte für FlüchtlingeSTVV-Anfrage · AfD
  4. 9. Dezember 2016Antwort des Magistrats · nach 25 WochenBB 324Unterkünfte für FlüchtlingeMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 4 · 26.09.2016
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 247 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPFRAKTION
Sonstige:
BFF (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 4 · 06.10.2016
TO I, TOP 15
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 247 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

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