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Antisemitismus und religiöses Mobbing an Frankfurter Schulen

Vorlagentyp: ACDUSPDGRÜNE
266 Wochen bis zur Antwort11 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Anfrage vom 12.09.2018, A 389

Betreff: Antisemitismus und religiöses Mobbing an Frankfurter Schulen Vorgang: Zwischenbescheide des Magistrats vom 04.12.2018, 25.04.2019, 16.09.2019 und 05.12.2019 Der Hessische Kultusminister (HKM) hat in einem Erlass vom 23.05.2018 die hessischen Schulen gebeten, antisemitische Vorfälle gemäß § 23 Dienstordnung der für die Schule zuständigen Dienstaufsicht zu melden. Diese Aufforderung gilt - so der Erlass - sinngemäß auch für alle anderen Vorfälle von auf Religion bezogenen Diskriminierungen. Vor diesem Hintergrund und mit der Bitte um Heranziehung von Informationen des Staatlichen Schulamtes fragen wir den Magistrat:

  1. Sind dem Magistrat für den Zeitraum 2016-2018 antisemitische Vorfälle an Frankfurter Schulen bekannt?
  2. Sind dem Magistrat für den Zeitraum 2016-2018 andere Vorfälle von auf Religion bezogenen Diskriminierungen bekannt?
  3. Ist dem Magistrat bekannt, mit welchen Konzepten und pädagogischen Maßnahmen in Fällen von Antisemitismus und anderen Fällen von religiöser Diskriminierung von Seiten der Schulen bzw. der Schulaufsicht reagiert wurde? Begründung: In der bundesweiten Zeitungsberichterstattung wurden in jüngster Zeit wiederholt Fälle von Antisemitismus an Schulen aufgegriffen. Antisemitismus - als Beispiele nennt der Erlass des HKM "die Leugnung des Holocaust; die Verwendung und Verteilung antisemitischer Schriften, Symbole und Bilder; das Aufstellen dämonisierender oder stereotyper Behauptungen wie 'die Macht von Juden als Kollektiv' bis hin zum Aufruf Juden zu töten oder zu verletzen; das Absprechen des Rechts auf Selbstbestimmung des Jüdischen Volkes" - aber auch Ausgrenzung, Anfeindung und Gewaltandrohung aufgrund des religiösen Hintergrunds gegenüber Gläubigen anderer Religionen scheinen über alle Schulformen hinweg und unabhängig von einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit zuzunehmen. Wir müssen es allen Menschen in unserer Stadt unmissverständlich deutlich machen, dass Antisemitismus und jede Form von religiösem Mobbing nicht toleriert werden. Zudem sind präventive Maßnahmen eine unabdingbare Voraussetzung zur Verhinderung von Antisemitismus und religiösem Mobbing. Hier leistet die Stadt Frankfurt in Kooperation mit unterschiedlichen Einrichtungen, wie zum Beispiel mit der Bildungsstätte Anne Frank und dem Jüdischen Museum Frankfurt seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit. Auch das Amt für multikulturelle Angelegenheiten und das von der Stadt Frankfurt gegründete Ämternetzwerk gegen Extremismus sind wichtige Bausteine der Präventions- und Aufklärungsarbeit. Damit möglichst viele Menschen einen Zugang zu diesen Programmen finden und Betroffene sie in Anspruch nehmen können, sollten diese verstärkt bekannt gemacht werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 19. April 2018FF 1177Immer wieder gibt es Berichte über antisemitische Vorfälle an Schulen in Deutschland. In diesem Zusammenhang ist die ForFragestunde-Frage
  2. 12. September 2018Sie sind hier
    AA 389Antisemitismus und religiöses Mobbing an Frankfurter Schulen
    STVV-Anfrage · CDU, SPD, GRÜNE
  3. 22. November 2019VV 1476Antisemitismus in den Schulen und städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen des Ortsbezirks 15?Anfrage
  4. 21. Februar 2020BB 73Antisemitismus und religiöses Mobbing an Frankfurter SchulenMagistratsbericht
  5. 25. Mai 2020OFOF 918/3Antisemitische Vorfälle an Schulen im Ortsbezirk 3 im Zeitraum 2016 bis 2018Ortsbeiratsantrag · FDP
  6. 27. November 2020BB 634Antisemitismus und religiöses Mobbing an Frankfurter SchulenMagistratsbericht
  7. 21. Januar 2021VV 1918Antisemitische Vorfälle an Schulen im Ortsbezirk 3 im Zeitraum 2016 bis 2018Anfrage
  8. 4. Januar 2023OFOF 200/15Antisemitismus in den Schulen und städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen des Ortsbezirks 15Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  9. 20. Januar 2023VV 583Antisemitismus in den Schulen und städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen des Ortsbezirks 15Anfrage
  10. 24. Februar 2023STST 548Antisemitismus in den Schulen und städtischen Kinder- und JugendeinrichtungenStellungnahme
  11. 22. Mai 2023Antwort des Magistrats · nach 266 WochenSTST 1072Antisemitische Vorfälle an Schulen im Ortsbezirk 3 im Zeitraum 2016 bis 2018Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

AAnfrage in der Stadtverordnetenversammlung

Eine schriftliche Frage von Stadtverordneten oder Fraktionen an den Magistrat. Die Antwort erfolgt schriftlich innerhalb von drei Monaten und fließt in spätere Beratungen ein.

  1. 1Stadtverordnete stellen Anfrage
  2. 2Magistrat antwortet schriftlich
  3. 3Antwort fließt in Beratungen ein

Frist: 3 Monate

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 27 · 21.01.2019
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 389 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 31 · 17.06.2019
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 389 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 34 · 28.10.2019
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 389 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 36 · 20.01.2020
TO I, TOP 4
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage A 389 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

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