Schwanheim: Parken von Lkw im Wohngebiet unterbinden
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Zusammenfassung
Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main plant Maßnahmen zur Reduzierung des Lkw-Parkens im Wohngebiet Schwanheim. Dies geschieht im Kontext des wachsenden Verkehrs und der Notwendigkeit, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu fördern. Ziel ist es, die Verkehrssituation zu verbessern und den Güterverkehr auf alternative Transportmittel zu verlagern.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Straßburger Straße — 8 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 18.05.2026.
- Was ergab die Bedarfsanayse zur E-Ladeinfrastruktur18.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Baustellenparkplatz – Am Försterpfad05.05.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Baumpflanzungen in Niederrad23.01.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Straßburger Straße per E-MailStellungnahme des Magistrats
Das seit mehreren Jahren zu verzeichnende Wachstum der Stadt Frankfurt am Main um bis zu 15.000 Einwohnende pro Jahr führt unweigerlich zu einer Konkurrenz der Nutzungsansprüche und zu verkehrlichen Problemen. Um der Konkurrenz der Nutzungsansprüche und den weiteren verkehrlichen Problemen einer wachsenden Großstadt Rechnung zu tragen, wird nur eine Änderung des Mobilitätsverhaltens zielführend sein. Um diesen Wechsel weg vom motorisierten Individualverkehr hin zum Nahverkehr und Fuß- und Radverkehr zu ermöglichen, ist eine Angebotsplanung für die umweltfreundlichen Verkehrsmittel erforderlich. Da die Flächen in der Stadt begrenzt sind, wird dies nur zu Lasten des motorisierten Individualverkehrs zu erreichen sein. In der westlichen Straßburger Straße wurden die Parkplätze bereits so beschildert, dass hier nur PKW parken dürfen. Allerdings obliegt die Aufgabe, Abstellflächen für Lkw vorzuhalten, dem jeweiligen Unternehmen. Es ist nicht Aufgabe des Magistrats, entsprechende Flächen im öffentlichen Verkehrsraum dafür bereit zu stellen. Es muss bereits bei der Planung und Genehmigung von Gewerbeflächen dafür Sorge getragen werden, dass Unternehmen auf ihren Flächen ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge vorhalten. Der Magistrat erarbeitet zurzeit ein Logistikkonzept, dass sich auch mit diesen Themen beschäftigt. Zudem wird intensiv an Maßnahmen gearbeitet, die den Güterverkehr perspektivisch auf die Schienen verlegen sollen. Als konkretes Beispiel ist der Magistrat gewillt, eine Cargo Tram für Güterverkehre zu implementieren. In Frankfurt untersucht die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) bereits seit 2018 zusammen mit der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und dem Paketdienst Hermes, ob Straßenbahnen dazu beitragen können, Innenstädte vom Lieferverkehr zu entlasten. Dabei sollen Pakete von Umschlagplätzen am Stadtrand so weit in den Stadtkern befördert werden, dass sie dort von Fahrradkurieren übernommen werden können. Unterstützt wird das Projekt vom Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministerium.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Juni 2021OFOF 98/6Schwanheim: Parken von Lkw im Wohngebiet unterbindenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 27. Juni 2021OFOF 112/6Schwanheim: Parken von Lkw im Wohngebiet unterbindenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 29. Juni 2021OMOM 369Schwanheim: Parken von Lkw im Wohngebiet unterbindenDirektanregung
- 29. Juni 2021OMOM 370Schwanheim: Parken von Lkw im Wohngebiet unterbindenDirektanregung
- 11. Oktober 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 1861Schwanheim: Parken von Lkw im Wohngebiet unterbindenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab