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Baustellenparkplatz - Am Försterpfad

Vorlagentyp: OMOrtsbeirat 6
22 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Die Anregung fordert den Magistrat auf, von der Einrichtung eines Baustellenparkplatzes in der Straße Am Försterpfad abzusehen und alternative Standorte zu nutzen, um verschiedene Beeinträchtigungen zu vermeiden. Dies schließt die Sicherstellung eines barrierefreien Zugangs zur Haltestelle 'Waldfriedhof Goldstein' und den Schutz des angrenzenden Gartenbetriebs ein.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Am Försterpfad — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.09.2026.

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Anregung

Der Magistrat wird gebeten, 1. von der beabsichtigten Einrichtung eines Baustellenparkplatzes in der Straße Am Försterpfad parallel zur Straßenbahnstrecke Abstand zu nehmen und 2. stattdessen die Freiflächen rund um die Einmündung des Tannenkopfwegs auf die Straßburger Straße oder beim Parkplatz südlich der Carl-von-Weinberg-Schule für den Baustellenparkplatz zu verwenden, um a) eine übermäßige Belastung des an der Straße Am Förderpfad gelegenen Gartenbetriebes zu vermeiden; b) den einzigen gegenwärtigen barrierefreien Zugang zur Haltestelle "Waldfriedhof Goldstein" nicht zu gefährden; c) die Herstellung der barrierefreien Rampe zur Haltestelle "Waldfriedhof Goldstein", die der Magistrat in Aussicht gestellt hat, nicht zu gefährden.

Begründung

Die Straße Am Försterpfad ist in südlicher Richtung ein Fußweg und in westlicher Richtung eine Straße, die am südlichen Rand als Parkplatz genutzt wird. Dort verläuft sie parallel zur Bahnstrecke der Straßenbahnlinie 12 bzw. der Haltestelle "Waldfriedhof Goldstein". Der Parkplatz wird nur tagsüber von Friedhofbesucher:innen und am östlichen Ende von den Kund:innen eines Gartenbaubetriebes genutzt. Die Ausfahrt des Gartenbaubetriebes mündet ebenfalls auf der Straße Am Försterpfad. Zwar erhält der Gartenbaubetrieb noch über eine zweite Zufahrt zur Straße Zum Eiskeller, allerdings ist der Erhalt beider Aus- bzw. Zufahrten erforderlich, weil auf dem Betriebsgelänge nicht gewendet werden kann. Die Einrichtung des Baustellenparkplatzes würde den Gewerbebetrieb unmittelbar und mittelbar beeinträchtigen. Eine unmittelbare Beeinträchtigung ist gegeben, da der Baustellenparkplatz die Zufahrt zum Betriebsgrundstück versperren oder zumindest wesentlich erschweren würde und die von den Kunden genutzten Parkplätze wegfielen. Mittelbar würde der Baustellenparkplatz den Gewerbebetrieb beeinträchtigen, weil die häufig betagte Kundschaft den Gewerbebetrieb im Rahmen eines Friedhofbesuches aufsucht. Der zusätzliche Weg vom weiter entfernten Friedhofsparkplatz über den Bahndamm zum Gewerbebetrieb würde von der Kundschaft vermutlich gescheut werden. Zudem würde der Friedhofsbetrieb insbesondere bei Trauerfeiern beeinträchtigt werden, weil der Friedhofsparkplatz nicht ausreichend Kapazität bietet, um die Fahrzeuge der Trauergäste aufzunehmen. Nicht absehbar sind die Auswirkungen des Baustellenparkplatzes auf die bereits zugesagte Herstellung eines barrierefreien Zugangs zur Haltstelle "Waldfriedhof Goldstein", die seit Jahrzehnten von der Bevölkerung gefordert wird. Eine erneute Verschiebung des zugesagten Ausbaus, der nach Aussage des Magistrats bereits 2025 ausgeschrieben worden sein soll, würde erheblichen Unmut bei der Bevölkerung hervorrufen. Die oben beschriebenen Konflikte entstehen nicht, wenn der Baustellenparkplatz an einer aus der Anregung genannten Stellen eingerichtet werden würde. Wenn mehrere Möglichkeiten in Betracht kommen, hat der Staat diejenige Alternative zu wählen, die mit dem geringeren Eingriff in die Rechte der Bürger verbunden ist. Das gilt auch für die Stadtverwaltung Frankfurt, insbesondere in Bezug auf die Interessen des Gewerbebetriebes, aber auch im Hinblick auf die Fortbewegungsmöglichkeiten behinderter Menschen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. April 2026OFOF 1/6Baustellenparkplatz - Am FörsterpfadOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 5. Mai 2026Sie sind hier
    OMOM 24Baustellenparkplatz – Am Försterpfad
    Direktanregung
  3. 14. September 2026Antwort des Magistrats · nach 22 WochenSTST 1416Baustellenparkplatz - Am FörsterpfadStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OMDirektanregung an den Magistrat

Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).

  1. 1Ortsbeirat beschließt OF
  2. 2als Direktanregung an den Magistrat
  3. 3Magistrat prüft
  4. 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat

Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats

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