Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße
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Thema Fußverkehr verfolgenBegründung
Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße Vorgang: OM 1093/17 OBR 6; ST 661/17; OM 1588/17 OBR 6; ST 1713/17; ST 323/18 Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, über den Sachstand zum Thema Verblendung der Brücke (Punkt 2) und Errichtung eines Taubenhauses (Punkt 3) der Stellungnahme 323/2018 zu berichten. Aufgrund der gemachten Erfahrung vor Ort und den Einschätzungen des Stadttaubenprojektes Frankfurt wird der Magistrat aufgefordert, die Variante Taubenhaus auf dem städtischen Parkhaus in direkter Nachbarschaft der Taubenpopulation zu priorisieren. Alternative Standorte wie der Hochbunker oder ein freistehendes Taubenhaus in der Dalberganlage sollten ebenfalls geprüft werden Begründung: Die Verblendung eines Teiles der Brücke wird dazu führen, dass die Population in den anderen Teil der Brücke umzieht. Das Vertreiben führt generell dazu, dass sich die Population nur verlagert, was in dem Gebiet Fußgängerzone und Bahnhof sicher nicht zielführend ist. Ein Taubenhaus vereinfacht die Kontrolle der Vermehrung durch den Tausch der Eier gegen Gipsattrappen. Die Tauben werden durch bessere Lebensbedingungen von stark frequentierten öffentlichen Flächen weggelockt. Interessierte Bürger können sich bei der Pflege des Taubenhauses beteiligen. Die zurzeit praktizierte Lösung des Eiertausches mittels eines Rollgerüstes unter der Brücke ist sehr umständlich und verursacht durch das Bereitstellen des Gerüstes dauerhaft Kosten. Durch die Einsparpotentiale (Verblendung und Gerüst) sollte die Einrichtung eines Taubenhauses gemeinsam mit dem Stadttaubenprojekt durchaus finanzierbar sein, wenn man es denn möchte.
Inhalt
Antrag vom 20.02.2019, OF 955/6
Betreff: Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße Vorgang: OM 1093/17 OBR 6; ST 661/17; OM 1588/17 OBR 6; ST 1713/17; ST 323/18
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, über den Sachstand zum Thema Verblendung der Brücke (Punkt 2) und Errichtung eines Taubenhauses (Punkt 3) der Stellungnahme 323/2018 zu berichten. Aufgrund der gemachten Erfahrung vor Ort und den Einschätzungen des Stadttaubenprojektes Frankfurt wird der Magistrat aufgefordert, die Variante Taubenhaus auf dem städtischen Parkhaus in direkter Nachbarschaft der Taubenpopulation zu priorisieren. Alternative Standorte wie der Hochbunker oder ein freistehendes Taubenhaus in der Dalberganlage sollten ebenfalls geprüft werden
Begründung: Die Verblendung eines Teiles der Brücke wird dazu führen, dass die Population in den anderen Teil der Brücke umzieht. Das Vertreiben führt generell dazu, dass sich die Population nur verlagert, was in dem Gebiet Fußgängerzone und Bahnhof sicher nicht zielführend ist. Ein Taubenhaus vereinfacht die Kontrolle der Vermehrung durch den Tausch der Eier gegen Gipsattrappen. Die Tauben werden durch bessere Lebensbedingungen von stark frequentierten öffentlichen Flächen weggelockt. Interessierte Bürger können sich bei der Pflege des Taubenhauses beteiligen. Die zurzeit praktizierte Lösung des Eiertausches mittels eines Rollgerüstes unter der Brücke ist sehr umständlich und verursacht durch das Bereitstellen des Gerüstes dauerhaft Kosten. Durch die Einsparpotentiale (Verblendung und Gerüst) sollte die Einrichtung eines Taubenhauses gemeinsam mit dem Stadttaubenprojekt durchaus finanzierbar sein, wenn man es denn möchte.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 15. Januar 2017OFOF 300/6Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße unter Berücksichtigung des Tierschutzes lösenOrtsbeiratsantrag · LINKE., FREIE_WÄHLER
- 17. Januar 2017OMOM 1093Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße unter Berücksichtigung des Tierschutzes lösenDirektanregung
- 31. März 2017STST 661Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße unter Berücksichtigung des Tierschutzes lösenStellungnahme
- 1. Mai 2017OFOF 391/6Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeOrtsbeiratsantrag · FREIE_WÄHLER
- 16. Mai 2017OMOM 1588Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeDirektanregung
- 8. September 2017STST 1713Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeStellungnahme
- 19. Februar 2018STST 323Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeStellungnahme
- 20. Februar 2019Sie sind hierOFOF 955/6Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeOrtsbeiratsantrag · fraktionslos
- 26. März 2019OMOM 4468Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeDirektanregung
- 24. Juni 2019Antwort des Magistrats · nach 127 WochenSTST 1194Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeStellungnahme
- 5. November 2019OFOF 1137/1Stadttauben: Verschmutzung und Tierquälerei beenden - ein Gewinn für Mensch und TierOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 18. Januar 2022OFOF 341/6Höchst: StadttaubenprojektOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 8. Februar 2022OMOM 1556Höchst: StadttaubenprojektDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme