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Stadttauben: Verschmutzung und Tierquälerei beenden - ein Gewinn für Mensch und Tier

Vorlagentyp: OFGRÜNE
11 Stationen im Verfahren1 Sitzung

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Begründung

Tierquälerei beenden - ein Gewinn für Mensch und Tier Vorgang: OM 4468/19 OBR 6; ST 1194/19 Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR folgende Anregung an den Magistrat (OM) beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, an welchen Standorten im Ortsbeirat 1 die vom Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V. vorgestellte und angebotene Betreuung von Taubennistplätzen an Brücken (regelmäßiger Austausch der Gelege mit Gipsattrappen, Reinigung der unmittelbaren Umgebung) umgesetzt werden kann. Sollte der Magistrat zur Erkenntnis gelangen, dass eine solche Betreuung an einzelnen Brücken nicht durchführbar ist, so wird der Magistrat aufgefordert, dies für jede Brücke einzeln zu begründen. Begründung: Seit Jahrzehnten klagen die Menschen an verschiedensten Orten im Ortsbezirk über Verunreinigungen durch Tauben. Alle getroffenen Maßnahmen haben das Grundproblem (die Überpopulation) nie gelöst, sondern den betroffenen Bereich im günstigsten Fall lediglich geringfügig verlagert. Vom Ortsbeirat geforderte Errichtung von Taubenhäusern, in denen ebenfalls die Gelege gegen Gipseier ausgetauscht werden, scheiterten am Unwillen von Liegenschaftseigentümerinnen und Behörden. Das vom Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V: vorgestellte Betreuungskonzept erscheint nach Durchführung des Pilotversuchs in Höchst (ST 1194 / 2019) eine geeignete Methode zu sein, um - ohne auf tierquälerische Methoden zurückgreifen zu müssen - die Taubenpopulation zu reduzieren. Alle weiteren positiven Aspekte (dauerhaft geringere Kosten, Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose, regelmäßige Reinigung der betroffenen Flächen) ergeben nicht nur finanzielle Vorteile für die Stadt, sondern tragen zur erhöhten Sauberkeit bei und ergeben dadurch einen echten und spürbaren Mehrwert für die Bevölkerung. Stadttaubenprojekt Frankfurt e. V.

Inhalt

Antrag vom 05.11.2019, OF 1137/1

Betreff: Stadttauben: Verschmutzung und Tierquälerei beenden - ein Gewinn für Mensch und Tier Vorgang: OM 4468/19 OBR 6; ST 1194/19 Der Ortsbeirat möge gemäß § 3 Absatz 10 GOOBR folgende Anregung an den Magistrat (OM) beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, zu prüfen und zu berichten, an welchen Standorten im Ortsbeirat 1 die vom Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V. vorgestellte und angebotene Betreuung von Taubennistplätzen an Brücken (regelmäßiger Austausch der Gelege mit Gipsattrappen, Reinigung der unmittelbaren Umgebung) umgesetzt werden kann. Sollte der Magistrat zur Erkenntnis gelangen, dass eine solche Betreuung an einzelnen Brücken nicht durchführbar ist, so wird der Magistrat aufgefordert, dies für jede Brücke einzeln zu begründen.

Begründung: Seit Jahrzehnten klagen die Menschen an verschiedensten Orten im Ortsbezirk über Verunreinigungen durch Tauben. Alle getroffenen Maßnahmen haben das Grundproblem (die Überpopulation) nie gelöst, sondern den betroffenen Bereich im günstigsten Fall lediglich geringfügig verlagert. Vom Ortsbeirat geforderte Errichtung von Taubenhäusern, in denen ebenfalls die Gelege gegen Gipseier ausgetauscht werden, scheiterten am Unwillen von Liegenschaftseigentümerinnen und Behörden. Das vom Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V: vorgestellte Betreuungskonzept erscheint nach Durchführung des Pilotversuchs in Höchst (ST 1194 / 2019) eine geeignete Methode zu sein, um - ohne auf tierquälerische Methoden zurückgreifen zu müssen - die Taubenpopulation zu reduzieren. Alle weiteren positiven Aspekte (dauerhaft geringere Kosten, Beschäftigungsmöglichkeiten für Langzeitarbeitslose, regelmäßige Reinigung der betroffenen Flächen) ergeben nicht nur finanzielle Vorteile für die Stadt, sondern tragen zur erhöhten Sauberkeit bei und ergeben dadurch einen echten und spürbaren Mehrwert für die Bevölkerung. Stadttaubenprojekt Frankfurt e. V.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Januar 2017OMOM 1093Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße unter Berücksichtigung des Tierschutzes lösenDirektanregung
  2. 31. März 2017STST 661Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner Straße unter Berücksichtigung des Tierschutzes lösenStellungnahme
  3. 16. Mai 2017OMOM 1588Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeDirektanregung
  4. 8. September 2017STST 1713Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeStellungnahme
  5. 19. Februar 2018STST 323Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeStellungnahme
  6. 20. Februar 2019OFOF 955/6Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeOrtsbeiratsantrag · fraktionslos
  7. 26. März 2019OMOM 4468Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeDirektanregung
  8. 24. Juni 2019STST 1194Höchst: Taubenproblem unter der Eisenbahnbrücke über die Königsteiner StraßeStellungnahme
  9. 5. November 2019Sie sind hier
    OFOF 1137/1Stadttauben: Verschmutzung und Tierquälerei beenden - ein Gewinn für Mensch und Tier
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  10. 18. Januar 2022OFOF 341/6Höchst: StadttaubenprojektOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  11. 8. Februar 2022OMOM 1556Höchst: StadttaubenprojektDirektanregung

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 1
Sitzung 36 · 26.11.2019
TO I, TOP 42
Erledigt
Die Vorlage OF 1137/1 wird durch die Annahme der Vorlage OF 1136/1 für erledigt erklärt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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