Zukunft des ehemaligen türkischen Generalkonsulats?
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat beantragt eine Prüfung der Eigentumsverhältnisse und des Sanierungsbedarfs des ehemaligen türkischen Generalkonsulats in der Zeppelinallee 17-19. Ziel ist es, den Leerstand zu beenden und mögliche neue Nutzungen zu prüfen, um das denkmalgeschützte Gebäude zu erhalten.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten,
- wie die Eigentumsverhältnisse bezüglich des Gebäudes des ehemaligen türkischen Generalkonsulats in der Zeppelinallee 17-19 in Frankfurt Bockenheim sind,
- in welchem Umfang das denkmalgeschützte Gebäude sanierungsbedürftig ist,
- ob seitens der Stadt bereits Maßnahmen ergriffen worden sind, den Leerstand zu beenden
- welche Pläne bekannt sind, das Gebäude einer neuen Nutzung zuzuführen,
- ob eventuell eine öffentliche Nutzung (Miete oder Erwerb) in Erwägung gezogen werden kann.
Begründung
Das türkische Generalkonsulat ist schon vor einigen Jahren in die Kennedyallee umgezogen. Das Gebäude an der Zeppelinallee in sehr guter und zentraler Lage steht seitdem leer. Nach Auskunft der Ämter befindet sich die Liegenschaft im privaten Eigentum. Die Liegenschaft ist als Kulturdenkmal eingetragen, was den Eindruck der Antragstellerinnen, dass es sich hier um ein unbedingt erhaltenswertes Gebäude handelt, bestärkt. Es bestehen seitens der Antragstellerinnen Bedenken, dass mit dem Gebäude spekuliert wird und der Sanierungsaufwand irgendwann sehr hoch sein wird und bei drohendem Zerfall baupolizeiliche Maßnahmen zu ergreifen sein werden. Als eine der repräsentativen Liegenschaften an der Zeppelinallee sollte es unbedingt erhalten und genutzt werden. Gerüchten der Nachbarschaft zufolge seien bereits Waschbären in dem Gebäude gesichtet worden. Das eindrucksvolle Gebäude, das sich in das Ensemble an der Zeppelinallee einfügt, sollte nicht das Schicksal etwa des ehemaligen Polizeipräsidiums an der Friedrich-Ebert-Anlage ereilen, das inzwischen einen derart hohen Sanierungsrückstand aufweist, dass es erheblich an Wert verloren hat und nur mit großer Mühe im Kern erhalten werden kann. Ein weiteres Beispiel im näheren Umkreis des hier gegenständlichen Gebäudes ist die ehemalige Druckerei Dondorf am nördlichen Campus Bockenheim, die . wegen erheblichen Sanierungsrückstaus voraussichtlich abgerissen werden muss.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 20. September 2022Sie sind hierOFOF 471/2Zukunft des ehemaligen türkischen Generalkonsulats?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, FDP
- 10. Oktober 2022OMOM 2936Zukunft des ehemaligen türkischen Generalkonsulats?Direktanregung
- 6. März 2023Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 617Zukunft des ehemaligen türkischen Generalkonsulats?Stellungnahme
- 21. Mai 2023OFOF 682/2Nachfrage zu ST 617: Zukunft des ehemaligen türkischen Generalkonsulats?Ortsbeiratsantrag · GRÜNE, FDP
- 18. September 2023OMOM 4503Nachfrage zu Stellungnahme ST 617: Zukunft des ehemaligen türkischen Generalkonsulats?Direktanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu Ziffern 1., 4. und 5.: Einstimmige Annahme zu Ziffern 2. und 3.: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ELF gegen CDU (= Ablehnung)