Ausbau der A 5 mit Lärmschutz und Fotovoltaik für Frankfurt kombinieren
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert die Stadt Frankfurt auf, das Potenzial der Nutzung von Photovoltaik an Lärmschutzwänden im Rahmen des Ausbaus der A5 zu prüfen. Dies geschieht im Kontext der Klimaneutralität bis 2045 und der Notwendigkeit innovativer Ansätze zur Energieerzeugung.
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Thema Stadtplanung verfolgenAntrag
Die Koalition im Römer hat sich für einen 8-spuringen Ausbau der A5 inklusive Lärmschutz geeinigt, weil nur unter dieser Voraussetzung die Lärmschutzmaßnahmen durch das Land mitfinanziert werden. Dies Vorausgesetzt, bittet der Ortsbereit den Magistrat folgende Fragen zu beantworten:
- Welches Potential sieht die Stadt Frankfurt für die Nutzung von PV an Lärmschutzwänden im Ausbaubereich der A5, insbesondere in der Gemarkung Kalbach-Riedberg?
- Welche Schritte planen die Stadt oder Unternehmen mit städt. Beteiligung (z.B. Mainova), um innovative Lärmschutzkonzepte inkl. PV in den geplanten Ausbaubereichen der A5, insbesondere in der Gemarkung Kalbach-Riedberg, vorzubereiten und zu fördern?
- Welche städtischen Ämter müssten bei diesem Thema eingebunden werden?
- Planen die betroffenen Planungsämter der Stadt im Rahmen von Forschungs- und Pilotprojekten auf Landes- und Bundesebene, den Ausbaubereich der A5, insbesondere in der Gemarkung Kalbach-Riedberg, als Pilotbereich anzubieten?
Begründung
Vor dem Hintergrund, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral werden will, muss auch die Stadt Frankfurt alle Potentiale zur Erzeugung klimaneutraler Energie nutzen. Frankfurt besitzt bereits heute nicht ausreichend Flächen um die Nachfrage für Wohnen, Industrie und Freizeit konfliktfrei zu befriedigen. Daher bedarf es innovativer neuer Ansätze. Das Fraunhofer Institut ISE (Fraunhofer Institut ISE "Photovoltaik in Verkehrswegen": Photovoltaik in Verkehrswegen - Fraunhofer ISE) schätzt das Potential von Photovoltaikenergie über innovative Photovoltaik-Lärmschutzwände auf 300 GW. Es gibt unterschiedliche Varianten dieser neuen Technologie (grüne Erdwälle mit integrierten PV-Modulen (RAU.de - grüne Lärmschutzwände Lärmschutzwand Photovoltaik - effizient & ökologisch | RAU.de), klassische Lärmschutzwände mit integrierten PV-Modulen sowie bifaziale PV-Wände), die sich allerdings teilweise noch in der Erprobung befinden. Es bietet sich daher an, den Streckenabschnitt an der A5 für diese neuen Technologien als Pilotprojekt vorzusehen. Damit würde Frankfurt Vorreiter und Leuchtturm für dieses wichtige Thema werden. Freilich sollte auch ein Energieversorger wie beispielsweise die Mainova oder die Süwag von Anfang an mit einbezogen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Juli 2023Sie sind hierOFOF 405/12Ausbau der A 5 mit Lärmschutz und Fotovoltaik für Frankfurt kombinierenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 14. Juli 2023VV 726Ausbau der A 5 mit Lärmschutz und Fotovoltaik für Frankfurt kombinierenAnfrage
- 20. Oktober 2023STST 2167Ausbau der A 5 mit Lärmschutz und Fotovoltaik für Frankfurt kombinierenStellungnahme
- 17. Mai 2024Antwort des Magistrats · nach 46 WochenSTST 953Ausbau der A 5 mit Lärmschutz und Fotovoltaik für Frankfurt kombinierenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und Volt gegen SPD und LINKE. (= Ablehnung)