Ambulante Hilfen für Menschen ohne gesicherten Wohnraum im Stadtteil Bockenheim
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gesicherten Wohnraum im Stadtteil Bockenheim Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten
- Welche ambulanten Hilfen werden im Stadtteil Bockenheim für Menschen ohne gesicherten Wohnraum angeboten?
- Welche Maßnahmen sind ggf. in diesem Bereich geplant? Begründung: Nach Auskunft von Hilfsorganisationen leben in Bockenheim nur wenige Menschen dauerhaft auf der Straße. Es wohnen jedoch viele Menschen in sog. Wohnheimen unter unzumutbaren Bedingungen, vielfach ohne schriftlichen Mietvertrag. Einige Vermieter haben sich auf die Unterbringung von Wanderarbeitern spezialisiert, eine Reihe von Betroffenen nächtigt in Kleingartenanlagen oder auf dem Gelände des Campus Bockenheim. Die Übernachtungsstätte Kiesstraße wurde 2003 geschlossen, die Anlaufstelle zum Schutz vor drohender Obdachlosigkeit 2012 in das Sozialrat- haus Gallus verlagert. Beratungsstellen arbeiten im Bahnhofsviertel, im Ostend und in der Innenstadt. Viele Menschen ohne gesicherten Wohnraum sind jedoch vom Bezug von Sozial-leistungen ausgeschlossen und nehmen auch keinerlei Beratungsangebote wahr. Für sie könnten niedrigschwellige Angebote eine wirksame Unterstützung sein.
Inhalt
Antrag vom 05.04.2017, OF 262/2
Betreff: Ambulante Hilfen für Menschen ohne gesicherten Wohnraum im Stadtteil Bockenheim
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen und zu berichten
- Welche ambulanten Hilfen werden im Stadtteil Bockenheim für Menschen ohne gesicherten Wohnraum angeboten?
- Welche Maßnahmen sind ggf. in diesem Bereich geplant? Begründung: Nach Auskunft von Hilfsorganisationen leben in Bockenheim nur wenige Menschen dauerhaft auf der Straße. Es wohnen jedoch viele Menschen in sog. Wohnheimen unter unzumutbaren Bedingungen, vielfach ohne schriftlichen Mietvertrag. Einige Vermieter haben sich auf die Unterbringung von Wanderarbeitern spezialisiert, eine Reihe von Betroffenen nächtigt in Kleingartenanlagen oder auf dem Gelände des Campus Bockenheim. Die Übernachtungsstätte Kiesstraße wurde 2003 geschlossen, die Anlaufstelle zum Schutz vor drohender Obdachlosigkeit 2012 in das Sozialrat- haus Gallus verlagert. Beratungsstellen arbeiten im Bahnhofsviertel, im Ostend und in der Innenstadt. Viele Menschen ohne gesicherten Wohnraum sind jedoch vom Bezug von Sozial-leistungen ausgeschlossen und nehmen auch keinerlei Beratungsangebote wahr. Für sie könnten niedrigschwellige Angebote eine wirksame Unterstützung sein.Beratung im Ortsbeirat: 2
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. April 2017Sie sind hierOFOF 262/2Ambulante Hilfen für Menschen ohne gesicherten Wohnraum im Stadtteil BockenheimOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 24. April 2017VV 421Ambulante Hilfen für Menschen ohne gesicherten Wohnraum im Ortsbezirk 2Anfrage
- 24. Juli 2017STST 1301Ambulante Hilfen für Menschen ohne gesicherten Wohnraum im Ortsbezirk 2Stellungnahme
- 16. Oktober 2017OFOF 424/2Ausbau der Hilfen im Rahmen der Wohnungslosenhilfe in BockenheimOrtsbeiratsantrag · SPD, LINKE.
- 4. Dezember 2017OMOM 2495Ausbau der Hilfen im Rahmen der Wohnungslosenhilfe in BockenheimDirektanregung
- 5. März 2018Antwort des Magistrats · nach 48 WochenSTST 552Ausbau der Hilfen im Rahmen der Wohnungslosenhilfe in BockenheimStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung CDU