Klärungsbedarf
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Vorgang: NR 1180/20 BFF; NR 1181/20 BFF; NR 1182/20 BFF; NR 1183/20 BFF; NR 1184/20 BFF; M 55/21 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, 1. zu Punkt 3.1 und 3.2: ist dabei der zukünftige Einsatz breiterer Fahrzeuge gemäß Punkt 3.27 bereits berücksichtigt, oder sind zusätzliche Leistungen zu erwarten ? 2. zu Punkt 3.2: kann beim neunten Punkt (vertiefte Planung des Lückenschluss Ginnheim - Bockenheimer Warte) die in der Antragsserie NR 1180 - 1184 vom 05.05.2020 an die StVV vorgestellte Konzeption als Anregung (nicht notwendig vollständig, sondern auch für Einzelfragen) in die Beratung aufgenommen werden ? 3. zu Punkt 4.10: ist eine Entfernung der Scheibenbeklebung vorgesehen, die für die Fahrgäste störend und abschreckend wirkt ? Begründung: 3.1/2: bei vielen Haltestellen und Infrastrukturmaßnahmen sind Änderungen gegenüber dem jetzigen Zustand zu erwarten, wenn breitere Fahrzeuge eingesetzt werden; 3.27 kündigt diese Fahrzeuge "perspektivisch" an, macht aber keine Aussage, ob dann nicht evtl. die Maßnahmen unter 3.1/2 nicht ganz neu aufgerollt werden müssten, was zu erheblichen Mehrkosten käme, die man sich ersparen könnte, wenn man von vornherein daran dächte. 3.2 (Pkt.9): das erwähnte Konzept wäre in der Lage, die Haltestelle Uni-Campus Westend zu bedienen, ohne unter den Grünanlagen hindurchfahren zu müssen. Außerdem könnte es zu einer grundlegenden Optimierung des Frankfurter U-Bahn-Netzes führen. Die bisherige ablehnende Haltung des Magistrats erfolgte ohne sachgerechte Prüfung durch die VGF. Dabei kann eine solche Prüfung auch dann nützlich sein, wenn das Konzept nicht in Gänze realisiert wird, aber anregend für Einzelfragen der Planung wirkt. 4.10: durch die teils großflächige Beklebung der Scheiben wird die Sicht der Fahrgäste nach draußen empfindlich gestört; sie fühlen sich dadurch wie lebloses Transportgut, für dessen Kontakt zu Außenwelt kein Verständnis existiert. Viele potentielle Fahrgäste fühlen sich dadurch so abgeschreckt, daß sie lieber den Privat-PKW nutzen, obwohl sie eigentlich gern mit dem ÖPNV fahren würden.
Inhalt
Antrag vom 26.08.2021, OF 162/2
Betreff: Klärungsbedarf Vorgang: NR 1180/20 BFF; NR 1181/20 BFF; NR 1182/20 BFF; NR 1183/20 BFF; NR 1184/20 BFF; M 55/21
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, 1. zu Punkt 3.1 und 3.2: ist dabei der zukünftige Einsatz breiterer Fahrzeuge gemäß Punkt 3.27 bereits berücksichtigt, oder sind zusätzliche Leistungen zu erwarten ? 2. zu Punkt 3.2: kann beim neunten Punkt (vertiefte Planung des Lückenschluss Ginnheim - Bockenheimer Warte) die in der Antragsserie NR 1180 - 1184 vom 05.05.2020 an die StVV vorgestellte Konzeption als Anregung (nicht notwendig vollständig, sondern auch für Einzelfragen) in die Beratung aufgenommen werden ? 3. zu Punkt 4.10: ist eine Entfernung der Scheibenbeklebung vorgesehen, die für die Fahrgäste störend und abschreckend wirkt ?
Begründung: 3.1/2: bei vielen Haltestellen und Infrastrukturmaßnahmen sind Änderungen gegenüber dem jetzigen Zustand zu erwarten, wenn breitere Fahrzeuge eingesetzt werden; 3.27 kündigt diese Fahrzeuge "perspektivisch" an, macht aber keine Aussage, ob dann nicht evtl. die Maßnahmen unter 3.1/2 nicht ganz neu aufgerollt werden müssten, was zu erheblichen Mehrkosten käme, die man sich ersparen könnte, wenn man von vornherein daran dächte. 3.2 (Pkt.9): das erwähnte Konzept wäre in der Lage, die Haltestelle Uni-Campus Westend zu bedienen, ohne unter den Grünanlagen hindurchfahren zu müssen. Außerdem könnte es zu einer grundlegenden Optimierung des Frankfurter U-Bahn-Netzes führen. Die bisherige ablehnende Haltung des Magistrats erfolgte ohne sachgerechte Prüfung durch die VGF. Dabei kann eine solche Prüfung auch dann nützlich sein, wenn das Konzept nicht in Gänze realisiert wird, aber anregend für Einzelfragen der Planung wirkt. 4.10: durch die teils großflächige Beklebung der Scheiben wird die Sicht der Fahrgäste nach draußen empfindlich gestört; sie fühlen sich dadurch wie lebloses Transportgut, für dessen Kontakt zu Außenwelt kein Verständnis existiert. Viele potentielle Fahrgäste fühlen sich dadurch so abgeschreckt, daß sie lieber den Privat-PKW nutzen, obwohl sie eigentlich gern mit dem ÖPNV fahren würden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. April 2021MM 55Öffentlicher Dienstleistungsauftrag gemäß VO (EG) 1370/2007 hier: Schienenverkehrsleistungen im lokalen Verkehr (Straßen- und Stadtbahn) in Frankfurt am Main im Jahr 2022Magistratsvortrag
- 26. August 2021Sie sind hierOFOF 162/2KlärungsbedarfOrtsbeiratsantrag · BFF
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: 3 GRÜNE, 3 CDU, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ARL gegen BFF (= Annahme); 2 GRÜNE und 1 CDU (= Enthaltung)