Lückenschluss der Stadtbahnlinie U 4 als städtebauliche Großchance - Teil II von V: Modifizierte VGF-Variante 1
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Antrag fordert den Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 zwischen Bockenheimer Warte und Ginnheim auf Basis der VGF-Variante 1c mit spezifischen Anpassungen. Dies soll die Anbindung des Universitäts-Campus Westend verbessern und gleichzeitig Kosten durch die Verlegung der L3004 in einen Tunnel reduzieren.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Zu dieser Straße geht es weiter
Hochstraße — 12 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 29.06.2026.
- Poller vor der Hochstraße 53 instand setzen29.06.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- U4-Verlängerung in Ginnheim: Beteiligung, Städtebau18.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Stadtbahnstrecke D, Teilabschnitt II, Verlängerung U4 – Bockenheimer Warte nach Ginnheim hier: Sachstandsbericht zum Abschnitt „Europaturm (ehemals Bundesbank) bis Ginnheim Mitte“ und Fokussierung auf drei Varianten29.05.2026 · B (Bericht des Magistrats)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Hochstraße per E-MailAntrag
- Die Haltestelle "Ginnheim" wird um ca. 150 m nach Westen verschoben und mit der neu geplanten S-Bahn-Station "Ginnheim" zu einem Umsteigeknoten "Ginnheim / Niddapark" verbunden, der auch von den Linien 16, 64 und 39 angefahren wird.
- Die bestehende Haltestelle Niddapark entfällt.
- Nördlich des Miquelknotens wird die Strecke gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Straße (L3004) bis etwa zur aufzulösenden Station Niddapark unterirdisch geführt. Straße und U-Bahn werden von hier aus über ein Rampenbauwerk an die jeweiligen, bereits existierenden Trassen angeschlossen.
- Die durch Wegfall des aufgeständerten Fahrwegs der L3004 freiwerdende Fläche wird für die Erschließung für den Anliegerverkehr, eine durchgehendes Radwegenetz und außerdem durch eine arrondierende Wohnbebauung genutzt.
- Die Station "Platensiedlung" wird gegenüber dem VGF-Entwurf weiter in südöstliche Richtung und damit näher an die namensgebende Siedlung verschoben.
- Die U-Bahn-Station "Bundesbank/Europaturm" wird zwischen Telekom-Bauten und Bundesbank-Areal platziert, wodurch einerseits die Betriebsabläufe der Telekom nicht durch zwischen den Gebäuden liegenden U-Bahn-Einrichtungen gestört werden und andererseits ein Konflikt der unterirdischen Streckenführung mit der Fundamentierung des Europaturms vermieden wird.
- Die in der VGF-Planung vorgesehene "optionale Station" entfällt.
- Ausgehend vom Miquelknoten wird eine Anschlusstrecke zum Universitäts-Campus Westend errichtet, die diesen ohne Unterquerung von Grünanlagen und mit Weiterverbindung zur A-Strecke an das U-Bahn-Netz anschließt.
Begründung
Die Anbindung des Universitäts-Campus Westend an das U-Bahnnetz ist unerlässlich, die von der VGF dafür bisher vorgeschlagenen Varianten bringen jedoch zahlreiche Probleme mit sich. Daher ist es sinnvoller, für den eigentlichen Lückenschluss auf die einfachste Variante zurückzugehen, die Anbindung des Universitäts-Campus Westend jedoch sinnvoller zu gestalten. Die mit dem Lückenschluss der U-Bahn gleichzeitige Verlegung der L3004 in einen Tunnel ermöglicht die Errichtung des gesamten unterirdischen Bauwerks in offener Baugrube, woraus eine erhebliche Kostenreduktion resultiert. Zwar entstehen für das gemäß diesem Antrag veränderten Bauvorhaben aufgrund seiner Komplexität Mehrkosten gegenüber der reinen U-Bahn-Lösung Variante 1c. Dem jedoch stehen Einsparungen in den zukünftig entfallenden Unterhaltskosten der Hochstraße und ihrer Rampen ebenso gegenüber wie die resultierenden Einsparungen aus den unter 2.) und 7.) beschriebenen Maßnahmen. Und selbstverständlich der erheblich gesteigerte Verkehrswert im Frankfurter Liniennetz.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Mai 2020 brachte BFF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 6 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.07.2020 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf6 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE. und BFF gegen Piraten (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF (= Annahme); FRANKFURTER (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, FDP und BFF gegen SPD, GRÜNE und LINKE. (= Zurückweisung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF (= Annahme); FRANKFURTER (= Enthaltung)