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Lückenschluss der Stadtbahnlinie U 4 als städtebauliche Großchance - Teil V von V: Straßentunnel für vielfältig verbessertes Stadtbild

Vorlagentyp: NRBFF
3 SitzungenAbgelehnt
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Prüfung des Lückenschlusses der Stadtbahnlinie U4 durch die Verlegung der Rosa-Luxemburg-Straße in einen Tunnel. Dies soll zur Verbesserung des Stadtbildes und zur Schaffung von Wohnbaupotenzialen beitragen. Die Maßnahme könnte zudem die Lärmbelastung für Anwohner reduzieren.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Zu dieser Straße geht es weiter

Hochstraße — 12 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 29.06.2026.

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Antrag

Der Magistrat wird aufgefordert, im Zusammenhang mit den Entscheidungen über den Lückenschluss der Stadtbahnlinie U4 und in Abstimmung mit dem Land Hessen und dem Bund zu prüfen und zu berichten, inwieweit die Rosa-Luxemburg-Straße (L3004) zusammen mit der U-Bahn zwischen Miquelknoten und Niddapark in einen Tunnel verlegt werden kann, der westlich der Main-Weser-Bahnstrecke über Rampen wieder an die bereits bestehende Trasse angeschlossen wird. Hierzu wird der Magistrat gebeten, insbesondere die folgenden Fragestellungen zu beantworten: - Welche grob geschätzten Kosten der oben beschriebene Rückbau der Hochstraße Rosa-Luxemburg-Straße (L3004) zwischen Miquelknoten und Nordweststadt sowie die unterirdische Führung dieses Streckenabschnittes in einem Tunnel verursachen würde. - In welcher Höhe jährliche Unterhaltungskosten für das Brückenbauwerk entfallen würden und welche jährlichen Aufwendungen für die Unterhaltung des Straßentunnels im Gegenzug anfallen. - In welchem Umfang sich aus einer solchen Maßnahme neue Wohnbaupotenziale eröffnen würden und welche geschätzte Bodenwertsteigerung sich hieraus ergibt. - Ob und in welcher Höhe vom Land Hessen oder vom Bund Fördermittel für die oben skizzierte Lösung bewilligt werden könnten.

Begründung

Das Tunnelbauwerk kann auf dem Streckenabschnitt nördlich des Miquelknotens kostensparend in offener Bauweise erstellt werden, und das vermutlich abschnittsweise unter Nutzung der bestehenden Zu- und Abfahrtrampen, so dass während der gesamten Bauzeit immer nur ein Teil des Straßenverlaufs durch Umleitungen umfahren werden muss, während der übrige Verlauf entweder im Bestand oder oberhalb der neuen Tunnelstrecke auf provisorischem Fahrweg (bis zur Gesamteröffnung der Tunnelstrecke und anschließendem oberirdisch finalem Ausbau) weiter benutzt werden kann. Die vollständig unterirdische Trassenführung hätte weiterhin den Vorteil, dass rund um den Europaturm eine für Freizeit- und Touristiknutzung verfügbare Fläche erschließbar wäre, die die Attraktion einer wiedereröffneten Aussichtsplattform des Europaturms lukrativ ergänzen könnte. Denkbar wäre etwa ein kleiner Vergnügungspark für Kinder und Erwachsene, analog der Situation im finnischen Tampere um den Aussichtsturm Näsinneula. Für eine solche Nutzung wäre ergänzend eine Tiefgarage für Besucher und die Benutzer der anliegenden Kleingartenkolonie anzudenken. Aus der Verlegung der bisherigen Hochstraße unter die Erde resultiert eine erheblich Entlastung der Anwohner, die bisher vom Straßenlärm beschallt werden (was sich selbst in Corona-bedingt verkehrsarmen Zeiten unangenehm bemerkbar macht). Bei Beibehaltung der Hochstraße und Hinzufügung einer oberirdisch verlaufenden U-Bahnstrecke würden die Anwohner zusätzlich durch die Fahrgeräusche der Stadtbahn belastet und noch stärker als bisher unter der "Hinterhofsituation" am Rand des Straßenbrücken-Monstrums leiden. Eine Verlegung der bisherigen Hochstraße in einen Tunnel erleichtert somit auch indirekt Planung und Bau der Lückenschlussstrecke der Stadtbahnlinie U4 und trägt entscheidend zur Vermeidung weiterer Belastungen der Bürger bei. Bei dem seit geraumer Zeit anhaltenden schnellen Wachstum der Einwohnerzahl in der Stadt würde außerdem wertvolles Bauland verfügbar gemacht, das - da im Eigentum von Stadt und Land stehend - für die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum geeignet und nutzbar wäre. Aus dem Wegfall der derzeit oberirdisch geführten Betonbrücken und Fahrbahntrassen dürfte zudem eine erhebliche Kosteneinsparung aufgrund der damit entfallenden Wartung und Instandhaltung der verfallsgeneigten Betonbauten resultieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Mai 2020 brachte BFF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 02.07.2020 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 38 · 26.05.2020
TO I, TOP 13
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage NR 1184 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Verkehrsausschusses
Sitzung 39 · 23.06.2020
TO I, TOP 13
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1184 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPBFF
Enthaltung:
Frankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF (= Annahme); FRANKFURTER (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 46 · 02.07.2020
TO II, TOP 13
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1184 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFRAKTIONÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
AfDFDPBFF
Enthaltung:
Frankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FRAKTION und ÖkoLinX-ARL gegen AfD und FDP (= Prüfung und Berichterstattung) sowie BFF (= Annahme); FRANKFURTER (= Enthaltung)

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