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Maßvolle Bebauung in Sindlingen - Grüne Lunge erhalten und verbessern

Vorlagentyp: OFGRÜNE
35 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Grüne Lunge erhalten und verbessern Der Ortsbeirat 6 möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, in der Vorlage M 21 (Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 909) folgende Änderungen vorzunehmen: Das Kleingartengebiet und die Äcker südlich der Gleise der Linie S1 sollen zumindest teilweise zum öffentlichen Naherholungsgebiet weiter entwickelt werden. Dazu sind die Wege neu zu gestalten und frei werdende Gärten oder Äcker sind nach und nach in öffentliche Grünflächen umzuwandeln. Ein Teil der Gärten kann gerne auch weiterhin als Garten nutzbar bleiben. Im übrigen Gebiet des Bebauungsplans 909 ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von gefördertem und privatem Wohnungsbau mit Errichtung von Ein-/Zwei-/Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und Eigentumswohnungen zu achten. Wichtig ist die Einbindung und Begleitung der Planungen durch Fachleute des "Programms Aktive Nachbarschaft". Begründung: Es ist unstrittig, dass Frankfurt aufgrund des Wachstums der Wohnbevölkerung und angesichts steigender Mietpreise weiteren Wohnungsbau braucht. In Sindlingen besteht außerdem die Chance, die Weiterentwicklung des Stadtteils zu fördern und die Infrastruktur im Stadtteil (z.B. Einkaufsmöglichkeiten) zu verbessern. Dabei sollte man jedoch nicht über das Ziel hinaus schießen. Die Bebauung sollte so durchgeführt werden, dass sie einem organischen Wachstum entspricht, gewachsene Strukturen berücksichtigt und die Lebensqualität in Sindlingen verbessert. Deswegen sollte die "Grüne Lunge" südlich der S-Bahnlinie nicht nur erhalten bleiben, sondern zum Naherholungsgebiet für alle Sindlinger ausgebaut werden. Derzeit wird dieses Gebiet nur von wenigen Gärtnern genutzt, die Wege sind schmal und bei Nässe kaum begehbar, das Gebiet wirkt trotz der Nähe zur Bebauung isoliert und abgeschieden. Hier bestehen große Chancen, Sindlingen für die Zukunft wesentlich attraktiver zu machen! Man würde sich auch den Konflikt um eine Neubebauung in unmittelbarer Nähe des Industrieparks ersparen (Seveso-Richtlinie mit dem Problem, dass der Neubau von Betrieben im Industriepark gefährdet werden könnte, was Arbeitsplätze kosten würde), und auch einen Konflikt mit vom Industriepark ausgehenden Geruchsbelästigungen vermeiden, die in unmittelbarer Nachbarschaft nach wie vor bestehen, wenn auch gemindert im Vergleich mit früher. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Varianten des Wohnungsbaus und eine gute soziale Durchmischung der Bewohner dürfte heutzutage selbstverständlich sein, sollte aber trotzdem explizit erwähnt werden. Das Programm "Aktive Nachbarschaft" bietet die Möglichkeit, schon in einer frühen Phase der Planung intime Kenner des Stadtteils mit ihren Kenntnissen in die Planung einzubeziehen. Von dieser Möglichkeit sollte Gebrauch gemacht werden. Wenn diese Vorschläge berücksichtigt werden, bestehen gute Chancen, dass das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Mietpreisstabilisierung in Frankfurt schaffen, sondern auch die Lebensqualität in Sindlingen verbessern kann!

Inhalt

Antrag vom 29.05.2014, OF 1037/6

Betreff: Maßvolle Bebauung in Sindlingen - Grüne Lunge erhalten und verbessern Der Ortsbeirat 6 möge beschließen, die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, in der Vorlage M 21 (Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan 909) folgende Änderungen vorzunehmen: Das Kleingartengebiet und die Äcker südlich der Gleise der Linie S1 sollen zumindest teilweise zum öffentlichen Naherholungsgebiet weiter entwickelt werden. Dazu sind die Wege neu zu gestalten und frei werdende Gärten oder Äcker sind nach und nach in öffentliche Grünflächen umzuwandeln. Ein Teil der Gärten kann gerne auch weiterhin als Garten nutzbar bleiben. Im übrigen Gebiet des Bebauungsplans 909 ist auf ein ausgewogenes Verhältnis von gefördertem und privatem Wohnungsbau mit Errichtung von Ein-/Zwei-/Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und Eigentumswohnungen zu achten. Wichtig ist die Einbindung und Begleitung der Planungen durch Fachleute des "Programms Aktive Nachbarschaft".

Begründung: Es ist unstrittig, dass Frankfurt aufgrund des Wachstums der Wohnbevölkerung und angesichts steigender Mietpreise weiteren Wohnungsbau braucht. In Sindlingen besteht außerdem die Chance, die Weiterentwicklung des Stadtteils zu fördern und die Infrastruktur im Stadtteil (z.B. Einkaufsmöglichkeiten) zu verbessern. Dabei sollte man jedoch nicht über das Ziel hinaus schießen. Die Bebauung sollte so durchgeführt werden, dass sie einem organischen Wachstum entspricht, gewachsene Strukturen berücksichtigt und die Lebensqualität in Sindlingen verbessert. Deswegen sollte die "Grüne Lunge" südlich der S-Bahnlinie nicht nur erhalten bleiben, sondern zum Naherholungsgebiet für alle Sindlinger ausgebaut werden. Derzeit wird dieses Gebiet nur von wenigen Gärtnern genutzt, die Wege sind schmal und bei Nässe kaum begehbar, das Gebiet wirkt trotz der Nähe zur Bebauung isoliert und abgeschieden. Hier bestehen große Chancen, Sindlingen für die Zukunft wesentlich attraktiver zu machen! Man würde sich auch den Konflikt um eine Neubebauung in unmittelbarer Nähe des Industrieparks ersparen (Seveso-Richtlinie mit dem Problem, dass der Neubau von Betrieben im Industriepark gefährdet werden könnte, was Arbeitsplätze kosten würde), und auch einen Konflikt mit vom Industriepark ausgehenden Geruchsbelästigungen vermeiden, die in unmittelbarer Nachbarschaft nach wie vor bestehen, wenn auch gemindert im Vergleich mit früher. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Varianten des Wohnungsbaus und eine gute soziale Durchmischung der Bewohner dürfte heutzutage selbstverständlich sein, sollte aber trotzdem explizit erwähnt werden. Das Programm "Aktive Nachbarschaft" bietet die Möglichkeit, schon in einer frühen Phase der Planung intime Kenner des Stadtteils mit ihren Kenntnissen in die Planung einzubeziehen. Von dieser Möglichkeit sollte Gebrauch gemacht werden. Wenn diese Vorschläge berücksichtigt werden, bestehen gute Chancen, dass das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Mietpreisstabilisierung in Frankfurt schaffen, sondern auch die Lebensqualität in Sindlingen verbessern kann!Hauptvorlage: Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 21 Beratung im Ortsbeirat: 6

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Januar 2014MM 21Bebauungsplan Nr. 909 - Westlich und südlich der Ferdinand-Hofmann-Siedlung hier: Aufstellungsbeschluss - § 2 (1) BauGBMagistratsvortrag
  2. 29. Mai 2014Sie sind hier
    OFOF 1037/6Maßvolle Bebauung in Sindlingen - Grüne Lunge erhalten und verbessern
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 3. Juni 2014OAOA 515Maßvolle Bebauung in Sindlingen - Grüne Lunge erhalten und verbessern Vortrag des Magistrats vom 17.01.2014, M 21Anregung
  4. 19. September 2014Antwort des Magistrats · nach 35 WochenBB 367a) Bebauungsplan Nr. 909 - Westlich und südlich der Ferdinand-Hofmann-Siedlung b) Maßvolle Bebauung in Sindlingen - Grüne Lunge erhalten und verbessernMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 6
Sitzung 31 · 03.06.2014
TO I, TOP 9
Angenommen
Anregung OA 514 2014 Anregung OA 515 2014 1. Der Vorlage M 21 wird unter Hinweis auf OA 514 und OA 515 zugestimmt. 2. a) Der Buchstabe a) der Vorlage OF 1021/6 wird abgelehnt. b) Die Buchstaben b), c) und d) werden in der vorgelegten Fassung beschlossen. c) Der Buchstabe e) der Vorlage OF 1021/6 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass die Worte "sowie die Bürgerinnen und Bürger" ergänzt werden. d) Es dient zur Kenntnis, dass im Antragstenor aus den Buchstaben b) bis e) die Ziffern 1. bis 4. werden. 3. a) Die Ziffer 1. der Vorlage OF 1037/6 wird abgelehnt. b) Die Ziffern 2. und 3. der Vorlage OF 1037/6 werden in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2 / a)
Zustimmung:
SPDGrüneFreie Wähler
Ablehnung:
CDULinkeREP
zu 2 / d und e)
Zustimmung:
Alle
zu 3 / a)
Zustimmung:
CDUSPDLinke
Ablehnung:
GrüneFreie WählerREP
zu 3 / b)
Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. Buchstabe a) SPD, GRÜNE und FREIE WÄHLER gegen CDU, LINKE. und REP (= Annahme) Buchstaben b) und c) Annahme bei Enthaltung GRÜNE Buchstaben d) und e) Einstimmige Annahme zu 3. a) CDU, SPD und LINKE. gegen GRÜNE, FREIE WÄHLER und REP (= Annahme) b) Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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