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PPP-Projekt für Schulbauten

Vorlagentyp: NRFDP
82 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob 1. der Neubau einer Turnhalle für die Schillerschule, 2. der Erweiterungsbau der Holzhausenschule einschließlich der Turnhalle und des dazugehörigen Hortes, 3. die Umbauarbeiten zur Nutzung des ehemaligen Straßenbahndepots Eschersheim durch die Ziehenschule sowie 4. gegebenenfalls weitere geeignete Baumaßnahmen an Schulen in Form eines gemeinsamen PPP-Projektes zeitnah realisiert werden können. Begründung:

  1. Die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule warten seit vielen Jahren auf den Bau einer schuleigenen Turnhalle. Die Realisierung dieses Projektes bahnte sich schon an, wurde aber schließlich doch zum Leidwesen der Schülerinnen und Schüler von der Liste der über das Konjunkturprogramm zu finanzierenden Vorhaben gestrichen. Eine eigene Turnhalle für die Schillerschule ist jedoch aufgrund der fehlenden Kapazitäten im Umfeld nicht verzichtbar.
  2. An der Holzhausenschule stehen wegen stark steigender Schülerzahlen zu wenige Klassenräume zur Verfügung. Aktuell fehlen bereits drei Klassenräume. In Zukunft könnten es bis zu sieben Räume sein, da sich die Situation aufgrund des Ausbaus von Ganztagsbetreuungsangeboten weiter verschärfen dürfte. Zudem werden in der Umgebung der Schule weitere Wohnungen errichtet, sodass mittel- und langfristig weiterhin mit hohen Schülerzahlen zu rechnen ist. Auch die Ein-Feld-Turnhalle ist unterdimensioniert: Sie bietet lediglich eine Kapazität von 30 Sportstunden pro Woche im Vergleich zu einem tatsächlichen Bedarf von 60 Stunden.
  3. Die Erhaltung und der zeitnahe Umbau des alten Straßenbahndepots in Eschersheim für kulturelle Zwecke wären für die Ziehenschule, aber auch für den Stadtteil insgesamt ein erheblicher Gewinn. Die bis jetzt entstandenen Verzögerungen sind sehr bedauerlich. Es ist auch zu befürchten, dass der Zugang zur Baustelle am Depot für die notwendigen Maschinen nicht mehr gegeben ist, wenn der Schulneubau erst einmal steht.
  4. Durch die Bündelung mehrerer Baumaßnahmen zu einem Gesamtpaket sollen eine PPP-geeignete Größenordnung erreicht sowie organisatorische, räumliche und betriebswirtschaftliche Synergieeffekte erzielt werden. PPP-Projekte haben sich in der Vergangenheit bewährt und sind andernorts zum Regelfall für die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Immobilien der öffentlichen Hand geworden. Erhebliche Einsparungen gegenüber herkömmlicher Beschaffung im Hochbau sind dabei identifizierbar. Auch in zeitlicher Hinsicht sind solche Projekte oftmals vorteilhaft, da zwar in der Regel die Planungsphase im Vergleich zu konventionellen Projekten etwas länger, die Bauphase dafür aber deutlich kürzer ist. Ein entsprechendes PPP-Projekt könnte die notwendigen Baumaßnahmen somit nicht nur wirtschaftlicher gestalten, sondern auch beschleunigen.

Inhalt

Antrag vom 17.02.2010, NR 1733

Betreff: PPP-Projekt für Schulbauten Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird beauftragt, zu prüfen und zu berichten, ob 1. der Neubau einer Turnhalle für die Schillerschule, 2. der Erweiterungsbau der Holzhausenschule einschließlich der Turnhalle und des dazugehörigen Hortes, 3. die Umbauarbeiten zur Nutzung des ehemaligen Straßenbahndepots Eschersheim durch die Ziehenschule sowie 4. gegebenenfalls weitere geeignete Baumaßnahmen an Schulen in Form eines gemeinsamen PPP-Projektes zeitnah realisiert werden können.

Begründung:

  1. Die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule warten seit vielen Jahren auf den Bau einer schuleigenen Turnhalle. Die Realisierung dieses Projektes bahnte sich schon an, wurde aber schließlich doch zum Leidwesen der Schülerinnen und Schüler von der Liste der über das Konjunkturprogramm zu finanzierenden Vorhaben gestrichen. Eine eigene Turnhalle für die Schillerschule ist jedoch aufgrund der fehlenden Kapazitäten im Umfeld nicht verzichtbar.
  2. An der Holzhausenschule stehen wegen stark steigender Schülerzahlen zu wenige Klassenräume zur Verfügung. Aktuell fehlen bereits drei Klassenräume. In Zukunft könnten es bis zu sieben Räume sein, da sich die Situation aufgrund des Ausbaus von Ganztagsbetreuungsangeboten weiter verschärfen dürfte. Zudem werden in der Umgebung der Schule weitere Wohnungen errichtet, sodass mittel- und langfristig weiterhin mit hohen Schülerzahlen zu rechnen ist. Auch die Ein-Feld-Turnhalle ist unterdimensioniert: Sie bietet lediglich eine Kapazität von 30 Sportstunden pro Woche im Vergleich zu einem tatsächlichen Bedarf von 60 Stunden.
  3. Die Erhaltung und der zeitnahe Umbau des alten Straßenbahndepots in Eschersheim für kulturelle Zwecke wären für die Ziehenschule, aber auch für den Stadtteil insgesamt ein erheblicher Gewinn. Die bis jetzt entstandenen Verzögerungen sind sehr bedauerlich. Es ist auch zu befürchten, dass der Zugang zur Baustelle am Depot für die notwendigen Maschinen nicht mehr gegeben ist, wenn der Schulneubau erst einmal steht.
  4. Durch die Bündelung mehrerer Baumaßnahmen zu einem Gesamtpaket sollen eine PPP-geeignete Größenordnung erreicht sowie organisatorische, räumliche und betriebswirtschaftliche Synergieeffekte erzielt werden. PPP-Projekte haben sich in der Vergangenheit bewährt und sind andernorts zum Regelfall für die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Immobilien der öffentlichen Hand geworden. Erhebliche Einsparungen gegenüber herkömmlicher Beschaffung im Hochbau sind dabei identifizierbar. Auch in zeitlicher Hinsicht sind solche Projekte oftmals vorteilhaft, da zwar in der Regel die Planungsphase im Vergleich zu konventionellen Projekten etwas länger, die Bauphase dafür aber deutlich kürzer ist. Ein entsprechendes PPP-Projekt könnte die notwendigen Baumaßnahmen somit nicht nur wirtschaftlicher gestalten, sondern auch beschleunigen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 17. Februar 2010Sie sind hier
    NRNR 1733PPP-Projekt für Schulbauten
    STVV-Antrag · FDP
  2. 25. Juni 2010BB 388PPP-Projekt für SchulbautenMagistratsbericht
  3. 14. Januar 2011BB 29PPP-Projekt für SchulbautenMagistratsbericht
  4. 16. September 2011Antwort des Magistrats · nach 82 WochenBB 376PPP-Projekt für SchulbautenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 39 · 15.03.2010
TO I, TOP 95
Angenommen
Der Vorlage NR 1733 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDPREP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGFreie WählerNPDÖkoLinX-ARL
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) NPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung)

Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 42 · 23.03.2010
TO II, TOP 4
Angenommen
Der Vorlage NR 1733 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 42 · 25.03.2010
TO II, TOP 13
Angenommen
Der Vorlage NR 1733 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDPREP
Ablehnung:
SPDLinkeFAGNPDÖkoLinX-ARLFreie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und REP gegen SPD, LINKE., FAG, NPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie FREIE WÄHLER (= Prüfung und Berichterstattung)

Mitdiskutieren

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