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1, 2, 3 . . viele Superblocks in Frankfurt nicht nur beschließen, auch realisieren!

Vorlagentyp: NRLINKE
30 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren7 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert die Priorisierung der bereits beschlossenen Superblock-Projekte in Frankfurt, um die Mobilitätswende und Verkehrsberuhigung voranzutreiben. Die Begründung hebt die Erfolge ähnlicher Konzepte in anderen Städten hervor und betont die Notwendigkeit, die Umsetzung nicht weiter zu verzögern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat priorisiert bei der Vergabe und Zuweisung von personellen Ressourcen die bereits beschlossenen drei Superblock-Projekte. Die Mobilitätswende und Verkehrsberuhigung in den Stadtteilen darf nicht länger für ungewisse Zeit auf die lange Bank geschoben werden.

Begründung

In anderen europäischen Städten wird seit einigen Jahren das rund 25 Jahre alte Konzept der Superblocks erfolgreich angewendet, um weniger Durchgangsverkehr in Wohngebieten und mehr öffentlichen Raum für alle in der Stadt zu schaffen. Bereits im Haushalt 2023 wurde Geld für zwei Superblocks in Bockenheim und in Nordend-West in Höhe von jeweils 100.000 Euro bereitgestellt. Anfang 2024 beschloss die Stadtverordnetenversammlung mit dem Antrag NR 870, dass zunächst bis zu drei Superblocks in Frankfurt entstehen sollen. Wann und wo der erste davon umgesetzt wird, steht allerdings überhaupt noch nicht fest. Zuletzt stellte sich heraus, dass es an Personal fehlt, um ein Konzept zu erstellen. Zwar lägen Vorschläge zur Einrichtung von Superblocks für die Stadtteile Bornheim, Bockenheim und Nordend-West vor, die nötigen personellen und finanziellen Ressourcen stünden allerdings "aktuell nicht zur Verfügung" (ST 1586). In Bericht B 363 wurde noch einmal bestätigt, dass es keine Ressourcen für das Beteiligungsverfahren und die Planung des Superblocks in Bockenheim gibt. Lediglich erste Vorbereitungen sollen 2024 noch getroffen werden. Das reicht nicht aus! Durch die Verzögerung werden Haushaltsmittel nicht abgerufen. Fataler: Breit getragene und über lange Zeit öffentlich verhandelte Beschlüsse werden über einen absehbar langen Zeitraum nicht umgesetzt. Die erzeugte Erwartungshaltung bei lokalen Initiativen, die teilweise schon viel konzeptionelle Vorarbeit geleistet haben, wird enttäuscht, die Unterstützung der Frankfurter*innen durch die fehlende Umsetzungsperspektive gefährdet. Der Magistrat ist aufgefordert umzusteuern und eine veränderte Priorisierung bei der Stellenbesetzung und -zuweisung vorzunehmen und ggf. finanzielle Ressourcen umzuschichten, um die bereits beschlossenen Maßnahmen weiter voranzutreiben. Das bislang für die Konzepterstellung fehlende Personal kann auch mit Hilfe der hohen Aufstockung der Stellenreserve zur Verfügung gestellt werden. Die drei bisher beschlossenen Superblocks können nur der Anfang für den notwendigen Stadtumbau für Alle sein. Möglichst viele Frankfurter*innen sollten von den Vorteilen der Superblocks profitieren: weniger Luftverschmutzung, weniger Lärm, mehr Grün, besseres Klima, mehr aktive Mobilität, nachbarschaftliches Miteinander mit Platz zum Spielen, für soziale Kontakte und gemeinschaftliche Aktivitäten im wiedergewonnenen öffentlichen Raum. Zukünftig sollten bei der Auswahl weiterer Projekte soziale Kriterien im Vordergrund stehen. Grundsätzlich muss die Sorge vor Gentrifizierung in den Planungsprozess einbezogen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 27. September 2024BB 363Superblock für BockenheimMagistratsbericht
  2. 7. Oktober 2024Sie sind hier
    NRNR 10121, 2, 3 … viele Superblocks in Frankfurt nicht nur beschließen, auch realisieren!
    STVV-Antrag · Linke
  3. 25. April 2025Antwort des Magistrats · nach 30 WochenBB 1541, 2, 3 viele Superblocks in Frankfurt nicht nur beschließen, auch realisieren!Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf7 Beratungen
OBR 4
Sitzung 33 · 29.10.2024
TO II, TOP 35
Abgelehnt
Die Vorlage NR 1012 wird abgelehnt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrünedFfm
Ablehnung:
LinkeVoltÖkoLinX-ARLFraktionslos
Enthaltung:
SPDFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE und dFfm gegen Linke, Volt, ÖkoLinX-ARL und fraktionslos (= Annahme); SPD und FDP (= Enthaltung)

OBR 2
Sitzung 34 · 04.11.2024
TO I, TOP 31
Beraten
a) Die Vorlage NR 1012 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Mobilität und Smart-City
Sitzung 30 · 04.11.2024
TO I, TOP 10
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1012 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDULinkeÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
AfD (Ablehnung)BFF-BIG (Ablehnung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU (= Ablehnung) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD und BFF-BIG (= Ablehnung)

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 30 · 05.11.2024
TO I, TOP 13
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1012 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneSPDFDPVolt
Ablehnung:
CDUAfDBFF-BIGLinkeÖkoLinX-ELFFRAKTION
Sonstige:
Gartenpartei (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, AfD und BFF-BIG (= Ablehnung) sowie Linke, ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)

OBR 3
Sitzung 33 · 07.11.2024
TO I, TOP 37
Angenommen
Der Vorlage NR 1012 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneLinkeÖkoLinX-ARL
Ablehnung:
CDUSPDFDP
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, Linke und ÖkoLinX-ARL gegen CDU, SPD und FDP (= Ablehnung)

OBR 2
Sitzung 35 · 02.12.2024
TO I, TOP 23
Angenommen
Der Vorlage NR 1012 wird zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
5 GrüneLinke
Ablehnung:
CDUSPD
Enthaltung:
FDP
Abstimmung im Original

Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.

Abstimmung: 5 GRÜNE und Linke gegen CDU und SPD (= Ablehnung); FDP (= Enthaltung) bei Abwesenheit 1 GRÜNE

Ausschusses für Planen, Wohnen und Städtebau
Sitzung 34 · 25.03.2025
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1012 spätestens in einem Monat vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPAfDÖkoLinX-ELFBFF-BIG
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG

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