E-Busse auf besonders belasteten Straßen einsetzen
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Bericht des Magistrats vom 08.02.2019, B 49
Betreff: E-Busse auf besonders belasteten Straßen einsetzen Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 13.12.2018, § 3368 - NR 674/18 BFF - Der Magistrat vertritt nach wie vor die Auffassung, dass e-Busse vorrangig dort zum Einsatz kommen sollten, wo die Schadstoffbelastung besonders hoch ist. Allerdings müssen auch gewisse technische Gegebenheiten beachtet werden: Die Batterien der derzeit verfügbaren e-Busse haben - bei Betrieb der Heizung bzw. der Klimaanlage - nur eine Reichweite von ca. 150 Kilometern; danach müssen sie erneut aufgeladen werden. Die auf der Friedberger Landstraße verkehrenden Buslinien 30 und 36 haben jedoch eine höhere Kilometerlaufleistung pro Tag. Ein Einsatz von e-Bussen auf diesen Linien würde bedeuten, dass die Busse zwischendurch nachgeladen werden müssten, d.h. für einen lückenlosen Betrieb müsste eine dementsprechend größere Anzahl von e-Bussen angeschafft werden. Auch wenn es Förderprogramme beim Bund und beim Land Hessen gibt, so handelt es sich dabei jedoch immer nur um Zuschüsse, d.h. die Stadt Frankfurt am Main muss einen nicht unerheblichen Teil der Kosten für die Anschaffung der Busse und für die erforderliche Ladeinfrastruktur selbst tragen. In diesem Sinne ist genau zu prüfen, auf welchen Linien ein Umstieg vom Dieselbus zum e-Bus sinnvoll ist. Die technische Entwicklung der alternativen Antriebe geht konstant weiter und eine Erhöhung der Reichweiten der e-Busse ist in naher Zukunft zu erwarten. Eine höhere Reichweite (rd. 350 Kilometer) kann heute bereits mit Brennstoffzellenbussen erreicht werden, weshalb der Magistrat die Fortschritte bei dieser Technologie mit großem Interesse verfolgt. Ab Sommer 2019 werden in einem ersten Probebetrieb drei Brennstoffzellenbusse in Frankfurt unterwegs sein. Darüber hinaus dient zur Kenntnis, dass durch "Umschichtungen" innerhalb der In-der-City-Bus GmbH (ICB) erreicht werden soll, möglichst schnell nur noch Busse, die bereits über die höchste EURO VI - Abgasnorm verfügen, im gesamten Innenstadtbereich einschließlich der Friedberger Landstraße verkehren zu lassen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. September 2018BB 308Luftbelastung mit StickstoffoxidenMagistratsbericht
- 21. September 2018BB 302Vorrangig Einführung von E-Bussen in stark belasteten Gewerbegebieten und Einfahrtsstraßen mit hoher PendlerdichteMagistratsbericht
- 11. Oktober 2018NRNR 674E-Busse auf besonders belasteten Straßen einsetzenSTVV-Antrag · BFF
- 8. Februar 2019Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 20 WochenBB 49E-Busse auf besonders belasteten Straßen einsetzenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und FDP gegen LINKE. (= Zurückweisung)