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Verzögerungen bei der Fertigstellung des Neubaus des Klinikums Höchst

Vorlagentyp: B
52 Wochen bis zur Antwort5 Stationen im Verfahren3 Sitzungen

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Inhalt

Bericht des Magistrats vom 20.09.2019, B 346

Betreff: Verzögerungen bei der Fertigstellung des Neubaus des Klinikums Höchst Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.08.2019, § 4384 - A 465/19 AfD - Der Magistrat hat die Geschäftsführung von Zentraler Errichtungsgesellschaft GmbH und Klinikum Frankfurt Höchst GmbH um einen Beantwortung der Fragen gebeten und diese im nachfolgenden Bericht wiedergegeben.

  1. Aus welchen Gründen wurde nach Abschluss des Vertrags zwischen der Zentralen Errichtungsgesellschaft mit dem Generalunternehmer der dort vereinbarte Fertigstellungstermin um ein halbes Jahr verschoben? Im Zuge der Umsetzung der vorliegenden Bauplanung, wurde von Seiten des Generalplaners und der Klinikleitung vereinbart, breitere Türen als ursprünglich geplant im Neubau einzubauen. Mit der Umsetzung dieser Vereinbarung entstand eine Bauzeitverlängerung von rd. 4,5 Monaten und zusätzliche Baukosten in Höhe von rd. 0,5 Mio. €. Mit dieser Maßnahme wurde eine Verbesserung der betrieblichen Abläufe im täglichen Klinikbetrieb erreicht, die außerdem langfristig zu Einsparungen im Transportbereich führt.
  2. Auf wessen Initiative ging diese Verschiebung aus? Die Initiative zum Abschluss dieser Vereinbarung erfolgte auf Wunsch des Generalunternehmers und der Klinikleitung.
  3. Wurde im Zusammenhang mit dieser Terminverschiebung eine Gegenleistung des Generalunternehmers vereinbart? Mit dem Generalplaner wurde als "Gegenleistung" vereinbart, dass alle bis zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vereinbarung bekannten Behinderungsanzeigen des Generalunternehmers mit der 4,5 monatigen Bauzeitverlängerung und den zusätzlichen Baukosten aufgehoben sind.
  4. Falls
  5. Unzutreffend. Warum nicht? entfällt
  6. In welchen "Verlautbarungen" wurde diese Terminverschiebung - insbesondere - gegenüber den Stadtverordneten - kommuniziert? Die Terminverschiebung wurde entsprechend Gesellschaftsvertrag vom Aufsichtsrat genehmigt und ab diesem Zeitpunkt in der Unternehmenskommunikation zum Neubau berücksichtigt. Im Ausschuss für Soziales und Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main wurde über diese Terminverschiebung im Herbst 2018 informiert. Des Weiteren hat der Magistrat in der
  7. Fragestunde der Stadtverordnetenversammlung vom 13.12.2018 zu den Gründen und den Auswirkungen einer Verzögerung des Fertigstellungstermins des Neubaus - darunter auch zur Frage 1624 des Stadtverordneten Dr. Dr. Rahn - Stellung bezogen.
  8. Von welchen nachteiligen Auswirkungen - und insbesondere Kosten für die Stadt Frankfurt - geht der Magistrat von der derzeit absehbaren Verzögerung aus, insbesondere unter dem Aspekt, dass die vereinbarte Vertragsstrafe begrenzt wurde? Diese Frage lässt sich derzeit nicht valide beantworten, da noch nicht feststeht, wer und in welchem Maße die Verzögerung zu verantworten hat. In den Wirtschaftsplan 2019 der Zentralen Errichtungsgesellschaft sind bereits zusätzliche Interimskosten u.a. für den längeren Einsatz der eigenen Bauleitung eingeflossen.
  9. Geht der Magistrat davon aus, dass der Generalunternehmer versuchen wird, die Verzögerung der Fertigstellung nicht dem eigenen Verschulden zuzuordnen, sondern andere Gründe - z.B. höhere Gewalt - vorzuschieben? Diese Frage kann derzeit nicht beantwortet werden, da zum jetzigen Zeitpunkt keine Forderungen des Generalunternehmers gegen den Bauherren wegen der Bauzeitverzögerung gerichtet wurden. Die ZEG GmbH, als Tochtergesellschaft der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH und Bauherr für den Neubau des Klinikums, hat mit Hilfe der baubegleitenden Rechtsberatung und der Projektsteuerung die bisher genannten Verzögerungsgründe analysiert und zurückgewiesen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 22. Februar 2019BB 56Verzögerte Fertigstellung des Neubaus für das Klinikum HöchstMagistratsbericht
  2. 13. März 2019AA 465Verzögerungen bei der Fertigstellung des Neubaus des Klinikums HöchstSTVV-Anfrage · AfD
  3. 20. September 2019Sie sind hier
    BB 346Verzögerungen bei der Fertigstellung des Neubaus des Klinikums Höchst
    Magistratsbericht
  4. 20. November 2019AA 590Verzögerungen beim Bau des Neubaus des Klinikums HöchstSTVV-Anfrage · AfD
  5. 21. Februar 2020Antwort des Magistrats · nach 52 WochenBB 68Verzögerungen beim Bau des Neubaus des Klinikums HöchstMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 6
Sitzung 35 · 22.10.2019
TO I, TOP 47
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 346 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 35 · 05.12.2019
TO I, TOP 17
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 346 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFF
Sonstige:
FRAKTION (Kenntnis)Frankfurter (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 36 · 23.01.2020
TO I, TOP 16
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 346 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDFDPBFF
Sonstige:
Linke (Kenntnis)FRAKTION (Kenntnis)Frankfurter (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, FDP und BFF Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., FRAKTION und FRANKFURTER (= Kenntnis)

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