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Computerquote der Frankfurter Bildungseinrichtungen

Vorlagentyp: B
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 31.10.2016, B 274

Betreff: Computerquote der Frankfurter Bildungseinrichtungen Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 06.11.2008, § 4844 - NR 1067/08 FDP, l. B 400/15 - Folgend die sächliche Informationstechnik(IT)-Ausstattung der Schulen und Kinderzentren: Städtische Kinderzentren: Der Ausstattungsschwerpunkt im IT-Bereich liegt noch auf den Verwaltungsrechnern und Mitarbeiter-PCs. Aktuell verfügt jedes Kinderzentrum über einen Leitungs - PC, einen PC für die stellvertretende Leitung und mindestens einen Mitarbeiter - PC und ein Notebook. Die PCs für die stellvertretenden Leitungen wurden im Laufe des Jahres 2016 an die Kinderzentren ausgeliefert. Im pädagogischen Bereich sind 11 städtische Kinderzentren mit 4 bis 9 (je nach Raumkapazität) Multimedia-Rechnern inkl. Internetzugang ausgestattet. Weitere 3 Kinderzentren werden in 2016 folgen, so dass mit insgesamt 14 Medien - Kitas ein neuer Ausstattungs - Höchststand mit IT erreicht wird. Die Computer in den Medien-Kinderzentren stehen zunächst der eigenen sowie den umliegenden Einrichtungen zur Verfügung. Zusätzlich finden in diesen Medien-Räumen Bildungsangebote für alle Hortkinder von Kita Frankfurt über das Kita-Bildungsnetz zum Erwerb von Medienkompetenz statt. 20 Multiplikatoren sind im Kita Bildungsnetz für die Entwicklung und Betreuung dieser Projekte zuständig. Es ist geplant, ab 2016 jährlich zwei weitere Kinderzentren zu Medien-Schwerpunkten auszubauen. Die Finanzierung dieser Maßnahme ist für 2016 gesichert, aktuell befindet sich in den neuen Medien - Kinderzentren die entsprechende Hardware in der Auslieferung, bis zum Jahresende ist die IT installiert. Die Planung für den weiteren Ausbau von Medien - Schwerpunkten in 2017 läuft. Als Pilotprojekt ist in 2015 ein Kinderzentrum mit Tablet-PCs ausgestattet worden; aktuell befinden sich 20 Tablet - PCs im Einsatz. Ein weiteres Kinderzentrum plant den Einsatz von Tablets, das Projekt befindet sich aktuell in der Prüfungsphase. 20 weitere Notebooks rotieren in den städtischen Kinderzentren für die Durchführung eigener Medien-Angebote. In 3 Kinderzentren mit integrativem Schwerpunkt stehen insgesamt 6 voll-integrative Arbeitsplätze sowie 2 Notebooks für die Arbeit von Kindern mit geistig- oder körperlicher Benachteiligung zur Verfügung. Alle Kindergarten- sowie Hortkinder werden bei dem Erwerb von Medienkompetenz stetig von dafür ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet und gefördert. Damit erlernen sie die praktischen und technischen Grundlagen, um das Web 2.0 aktiv nutzen zu können und sich darin richtig zu verhalten. Es wird geschätzt, dass in ca. 90% der Kinderzentren eigene Geräte ohne Internetanschluss für den spielerischen Umgang mit Hard- und Software verwendet werden. Am "Schlaumäuse" - Projekt der Firma Microsoft nehmen ca. 12 Kinderzentren und damit ca. 500 Kindergartenkinder teil. Schulen: Die Zahl von Schul-Rechnern hat sich nach Auslaufen des damaligen Sonderprogrammes "Computer und Internet für Schulen und Kindertageseinrichtungen (IT-Plan)" bis zum Jahr 2014 kontinuierlich erhöht. Im Bericht zur Computerquote des Jahres 2014 wurde auf das prognostizierte Bevölkerungswachstum in Frankfurt am Main und der damit verbundene Anstieg von Schul- und Schülerzahlen sowie zu erwartender Auswirkungen auf die Schulträgeraufgaben und ggf. auch Computerquoten eingegangen. Die Neugründung des Gymnasiums Nied im Jahr 2015 ist ein Teil-Resultat der beschriebenen Prognose. Die Gesamt-Computerquote ist erstmals nicht angestiegen, sondern geringfügig gesunken. Innerhalb der einzelnen Schulformen stellen sich die Entwicklungen jedoch divergent dar - unter anderem bedingt durch den Wegfall von einzelnen Schulformzweigen oder der Erhöhung von Zügigkeiten mehrerer Schulen. Demnach werden derzeit ca. 19.612 Rechner im pädagogischen Bereich eingesetzt, wovon lebenszyklusbedingt regelmäßig ca. ein Drittel der Geräte austauschbedürftig sind. Das Verhältnis liegt rechnerisch bei etwa 4,52 Schülerinnen oder Schülern je Rechner. Bereich Computerquote 2015 Computerquote 2016 Grundschulen 4,35 4,57 Hauptschulen 4,16 4,01 Verbundene Grund- und Hauptschulen 4,44 4,29 Realschulen 5,50 5,30 Verbundene Haupt- und Realschulen 4,03 4,02 Gymnasien 5,00 5,08 Gesamtschulen 4,53 4,41 Förderschulen 2,13 2,11 Berufliche Schulen 4,49 4,62 Gesamtquote 4,43 4,52 Im deutschen und internationalen Vergleich halten die Schulen in städtischer Trägerschaft bereits seit mehreren Jahren und auch unter den aktuellen Entwicklungen eine gute Position bei der rechnerischen Betrachtung von Gerätezahlen. Für eine gravierende zusätzliche Ausweitung wird derzeit weiterhin keine Notwendigkeit gesehen, zumal sich der Schwerpunkt der Schulträgeraufgaben auf die Sicherstellung des verlässlichen Betriebes und des Supportes der Gesamt-Schul-IT, der Art der Rechner (auch, ob mobile und Privatgeräte ermöglicht werden können) und der Peripheriegeräte (z.B. Interaktive Whiteboards, Dokumentenvisualisierer) verdichtet hat. Im Rahmen des Projekts "Schule 2020" wurde bereits die Zielsetzung erarbeitet, eine Gesamtcomputerquote von durchschnittlich 1:5 zu halten. Dieses Bestreben soll in den Ausstattungskonzepten zum integrierten Schulentwicklungsplan des Stadtschulamtes manifestiert werden. Die weiter andauernde Migration pädagogischer Schulnetze auf aktuelle Standards einschließlich der erforderlichen kontinuierlichen Konzeptfortschreibungen nimmt eine zentrale Rolle im Aufgabenbereich der IT-Abteilung des Stadtschulamtes ein und stellt im Spannungsfeld des ständigen technischen Wandels zwischen pädagogischen Bedarfen und zentralen Sicherheitsrichtlinien, sowie begrenzten Ressourcen eine besondere Herausforderung dar. Eine zusätzliche Aufgabe mit hoher Bedeutung und deutlich steigendem Ausmaß für den Schulträger stellt der Anspruch an das Gelingen inklusiver Beschulung dar. Mit jedem Jahr steigt die Anzahl an Schülerinnen und Schülern, die statt in Förderschulen an Regelschulen unterrichtet werden. Die Vielfältigkeit individuell erforderlicher Hard- und- Softwareprodukte zur Unterstützung des Unterrichts für Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen in allgemeinbildenden Schulen ist bisher nur ansatzweise bekannt, erprobt und implementiert. Bis zum Jahresende 2016 werden voraussichtlich etwa 85% der städtischen Schulen im pädagogischen Netz auf das IT-Basiskonzept migriert sein, der Abschluss der Gesamtumstellung wird wegen Neugründung mehrerer Schulen, sowie Aufnahme mehrerer bis dato eigenbetreuter Schulen in die Betreuung des Stadtschulamtes im Laufe des Jahres 2018 angestrebt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis

Der Weg dieser Vorlage

Am 31. Oktober 2016 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 1067 zurück — STVV-Antrag von FDP, beschlossen am 15. September 2008. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Jugendhilfeausschusses
Sitzung 36 · 28.11.2016
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 274 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 6 · 05.12.2016
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 274 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

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