Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Computerquote der Frankfurter Bildungseinrichtungen

Vorlagentyp: B
0 Wochen bis zur Antwort1 Sitzung

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 25.01.2019, B 13

Betreff: Computerquote der Frankfurter Bildungseinrichtungen Vorgang: l. Beschl. d. Stv.-V. vom 26.04.2018, § 2527 - NR 1067/08 FDP, l. B 274/16 - Folgend die sächliche Informationstechnik(IT)-Ausstattung der Schulen und Kinderzentren: Städtische Kinderzentren: Der Ausstattungsschwerpunkt im IT-Bereich von Kita Frankfurt liegt auf den Rechnern für Leitungen und Mitarbeiter-PCs. Hier wurde die Ausstattung weiter verbessert, so dass jedem Kinderzentrum ein Leitungs - PC, ein PC für die stellvertretende Leitung, zwei Mitarbeiter PCs und ein Notebook zur Verfügung stehen. Der Zugriff auf z.B. die elektronische Zeiterfassung oder auch auf IT zur Vorbereitung der Arbeit mit den Kindern ist nun für alle MitarbeiterInnen in den Einrichtungen möglich. Im pädagogischen Bereich sind mittlerweile 17 städtische Kinderzentren mit 4 bis 9 (je nach Raumkapazität) Multimedia-Rechnern inkl. Internetzugang ausgestattet; insgesamt sind hier 130 PCs im Einsatz, ein Ausbau um weitere drei Einrichtungen zum vergangenen Jahr. Die Computer in den Medien-Kinderzentren stehen zunächst der eigenen sowie den umliegenden Einrichtungen zur Verfügung. Zusätzlich finden in diesen Medien-Räumen Bildungsangebote für alle Hortkinder von Kita Frankfurt über das Kita-Bildungsnetz zum Erwerb von Medienkompetenz statt. 24 Multiplikatoren sind im Kita Bildungsnetz für die Entwicklung und Betreuung dieser Projekte zuständig. Die ursprüngliche Planung, ab 2016 jährlich zwei weitere Kinderzentren zu Medien-Schwerpunkten auszubauen, wird somit eingehalten. Die Finanzierung dieser Maßnahme ist für 2019 gesichert, die Planung für den weiteren Ausbau von Medien - Schwerpunkten in 2019 läuft. Als Pilotprojekt ist in 2015 ein Kinderzentrum mit Tablet-PCs ausgestattet worden; aktuell befinden sich 20 Tablet - PCs im Einsatz. Ein weiteres Kinderzentrum plant den Einsatz von Tablets, das Projekt befindet sich aktuell in der Prüfungsphase. 13 Notebooks rotieren in den städtischen Kinderzentren für die Durchführung eigener Medien-Angebote. In 3 Kinderzentren mit integrativem Schwerpunkt stehen insgesamt 6 voll-integrative Arbeitsplätze sowie 2 Notebooks für die Arbeit von Kindern mit geistig- oder körperlicher Benachteiligung zur Verfügung. Alle Kindergarten- sowie Hortkinder werden bei dem Erwerb von Medienkompetenz stetig von dafür ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern begleitet und gefördert. Damit erlernen sie die praktischen und technischen Grundlagen, um das Web 2.0 aktiv nutzen zu können und sich darin richtig zu verhalten. Es wird geschätzt, dass in ca. 90% der Kinderzentren eigene Geräte ohne Internetanschluss für den spielerischen Umgang mit Hard- und Software verwendet werden. Am "Schlaumäuse" - Projekt der Firma Microsoft nehmen 12 Kinderzentren und damit ca. 500 Kindergartenkinder teil. Schulen: Die Zahl von Schul-Rechnern hat sich nach Auslaufen des damaligen Sonderprogrammes "Computer und Internet für Schulen und Kindertageseinrichtungen (IT-Plan)" bis zum Jahr 2014 kontinuierlich erhöht. Im Bericht zur Computerquote des Jahres 2014 wurde auf das prognostizierte Bevölkerungswachstum in Frankfurt am Main und der damit verbundene Anstieg von Schul- und Schülerzahlen sowie zu erwartender Auswirkungen auf die Schulträgeraufgaben und ggf. auch Computerquoten eingegangen. Die Neugründung der Grundschule Europaviertel, IGS Kalbach-Riedberg und KGS Niederrad im Jahr 2017 ist ein Teil-Resultat der beschriebenen Prognose. Die Gesamt-Computerquote ist beinah unverändert. Die Schülerzahlen sind angestiegen, die PC-Zahlen ebenfalls. Derzeit werden ca. 19.173 Rechner im pädagogischen Bereich eingesetzt. Es ergibt sich folgende Computerquote (Anzahl Schüler/innen geteilt durch Anzahl Rechner): insgesamt etwa 4,70. Folgender Übersicht ist die Computerquote pro Schulform zu entnehmen: Bereich Computerquote Meldung 2016 Computerquote Meldung 2017 Grundschulen 4,74 4,87 Hauptschulen 4,97 3,78 Verbundene Grund- und Hauptschulen 4,57 4,57 Realschulen 5,21 5,21 Verbundene Haupt- und Realschulen 4,94 5,20 Gymnasien 5,34 5,38 Gesamtschulen 4,65 4,66 Förderschulen 2,02 1,79 Berufliche Schulen 4,80 4,65 Gesamtquote 4,72 4,70 Im nationalen und internationalen Vergleich halten die Schulen in städtischer Trägerschaft bereits seit mehreren Jahren und auch unter den aktuellen Entwicklungen eine gute Position bei der rechnerischen Betrachtung von Gerätezahlen. Für eine gravierende zusätzliche Ausweitung wird derzeit weiterhin keine Notwendigkeit gesehen, zumal sich der Schwerpunkt der Schulträgeraufgaben auf die Sicherstellung des verlässlichen Betriebes und des Supportes der Gesamt-Schul-IT, der Art der Rechner (auch, ob mobile und Privatgeräte ermöglicht werden können) und der Peripheriegeräte (z.B. Interaktive Whiteboards, Dokumentenvisualisierer) verdichtet hat. Im Rahmen des Projekts "Schule 2020" wurde bereits die Zielsetzung erarbeitet, eine Gesamtcomputerquote von durchschnittlich 1:5 zu halten. Dieses Bestreben soll in den Ausstattungskonzepten zum integrierten Schulentwicklungsplan (Maßnahme M404) des Stadtschulamtes manifestiert werden. Die weiter andauernde Migration pädagogischer Schulnetze auf aktuelle Standards einschließlich der erforderlichen kontinuierlichen Konzeptfortschreibungen nimmt eine zentrale Rolle im Aufgabenbereich der IT-Abteilung des Stadtschulamtes ein und stellt im Spannungsfeld des ständigen technischen Wandels zwischen pädagogischen Bedarfen und zentralen Sicherheitsrichtlinien, sowie begrenzten Ressourcen eine besondere Herausforderung dar. Eine zusätzliche Aufgabe mit hoher Bedeutung und deutlich steigendem Ausmaß für den Schulträger stellt der Anspruch an das Gelingen inklusiver Beschulung dar. Mit jedem Jahr steigt die Anzahl an Schülerinnen und Schülern, die statt in Förderschulen an Regelschulen unterrichtet werden. Bis zum Jahresende 2019 werden voraussichtlich alle städtischen Schulen im pädagogischen Netz auf das IT-Basiskonzept migriert sein.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Januar 2019 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 1067 zurück — STVV-Antrag von FDP, beschlossen am 15. September 2008. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 28 · 18.02.2019
TO I, TOP 76
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 13 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen