Computerquote der Frankfurter Bildungseinrichtungen - jährlicher Bericht
Zusammenfassung
Der Bericht informiert über die IT-Ausstattung der Frankfurter Bildungseinrichtungen, insbesondere der Schulen und Kinderzentren. Es wird aufgezeigt, dass die Ausstattung kontinuierlich verbessert wurde und die Computerquote in den Schulen stabil bleibt. Ziel ist es, die Medienkompetenz der Kinder zu fördern und die digitale Infrastruktur weiter auszubauen.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBericht
Folgend die sächliche Informationstechnik(IT)-Ausstattung der Schulen und Kinderzentren: Städtische Kinderzentren: Der Ausstattungsschwerpunkt im IT-Bereich von Kita Frankfurt liegt auf den Rechnern für Leitungen und Mitarbeiter-PCs. Hier wurde die Ausstattung weiter verbessert, so dass jedem Kinderzentrum ein Leitungs-PC, ein PC für die stellvertretende Leitung, zwei Mitarbeiter - PCs und ein Notebook zur Verfügung stehen. Der Zugriff auf z.B. die elektronische Zeiterfassung oder auch auf IT zur Vorbereitung der Arbeit mit den Kindern ist nun für alle Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen möglich. Ein Testlauf für die Ausstattung der Einrichtungen mit sog. Info Screens im Eingangsbereich der Häuser ist in diesem Jahr in 6 Kinderzentren gestartet. Auf den Monitoren können auf der einen Hälfte des Bildschirms wichtige Nachrichten durch die jeweilige Einrichtungsleitung, auf der anderen Monitorhälfte zentrale Nachrichten des Betriebs dargestellt werden. Im pädagogischen Bereich sind mittlerweile 17 städtische Kinderzentren mit 8 Multimedia-Rechnern inkl. Internetzugang ausgestattet; insgesamt sind hier 136 PCs im Einsatz, ein Ausbau um weitere drei Einrichtungen erfolgt im Laufe des kommenden Jahres. Die Computer in den Medien-Kinderzentren stehen zunächst der eigenen sowie den umliegenden Einrichtungen zur Verfügung. Zusätzlich finden in diesen Medien-Räumen Bildungsangebote für alle Hortkinder von Kita Frankfurt über das Kita-Bildungsnetz zum Erwerb von Medienkompetenz statt. 24 Multiplikatoren sind im Kita Bildungsnetz für die Entwicklung und Betreuung dieser Projekte zuständig. Die ursprüngliche Planung, ab 2016 jährlich zwei weitere Kinderzentren zu Medien-Schwerpunkten auszubauen, wird somit eingehalten. Die Finanzierung dieser Maßnahme ist für 2020 gesichert, die Planung für den weiteren Ausbau von Medien-Schwerpunkten in 2020 läuft. Als Pilotprojekt ist in 2015 ein Kinderzentrum mit Tablet-PCs ausgestattet worden, aktuell befinden sich 20 Tablet - PCs im Einsatz. Schulen: Die Zahl von Schul-Rechnern hat sich nach Auslaufen des damaligen Sonderprogrammes "Computer und Internet für Schulen und Kindertageseinrichtungen (IT-Plan)" bis zum Jahr 2014 kontinuierlich erhöht. Im Bericht zur Computerquote des Jahres 2014 wurde auf das prognostizierte Bevölkerungswachstum in Frankfurt am Main und der damit verbundene Anstieg von Schul- und Schülerzahlen sowie zu erwartenden Auswirkungen auf die Schulträgeraufgaben und ggf. auch Computerquoten eingegangen. Die Neugründung der IGS 15 und des Gymnasiums Römerhof im Jahr 2018 ist erneut ein Teil-Resultat der beschriebenen Prognose. Folgender Übersicht ist die Computerquote pro Schulform zu entnehmen: Bereich Computerquote Meldung 2018 Computerquote Meldung 2019 Grundschulen 4,87 5,00 Hauptschulen 3,78 3,81 Verbundene Grund- und Hauptschulen 4,57 4,63 Realschulen 5,21 5,26 Verbundene Haupt- und Realschulen 5,20 5,67 Gymnasien 5,38 5,71 Gesamtschulen 4,66 5,01 Förderschulen 1,79 1,92 Berufliche Schulen 4,65 4,80 Gesamtquote 4,70 4,92 Derzeit werden ca. 18.486 Rechner im pädagogischen Bereich eingesetzt. Es ergibt sich folgende Computerquote (Anzahl Schüler/innen geteilt durch Anzahl Rechner): insgesamt etwa 4,92. Die Gesamt-Computerquote ist beinahe unverändert zum Vorjahr. Die Schülerzahlen sind angestiegen, die PC-Zahlen leicht zurückgegangen. Der leichte Rückgang der PC-Zahlen entstand dadurch, dass im Jahr 2018 einige Schulen ausgestattet wurden, welche in der Vergangenheit besser als mit einer Quote von 1:5 ausgestattet waren. Die Zielsetzung aus dem Projekt "Schule 2020", sowie der Maßnahme "Ausstattungskonzept M404" aus dem iSEP (integrierten Schulentwicklungsplan) zur Einführung der Quote 1:5, ist damit erreicht worden. Schwankungen in der Anzahl der Rechner ergeben sich ebenfalls durch den zunehmenden Einsatz von mobilen Endgeräten. Gemäß Ausstattungskonzept werden 70 % stationäre Geräte und 30 % mobile Geräte beschafft. Wünscht eine Schule mehr mobile Geräte, so wird im Verhältnis 1:2 auf stationäre Geräte verzichtet. Diese Regelung macht die Quote weniger aussagekräftig. Darüber hinaus gibt es diverse Schulen, die sich bewusst dafür entschieden haben, weniger Geräte als die maximal mögliche Rechnerzahl gemäß Quote einzusetzen. Darüber hinaus werden sich weiterhin Schwankungen ergeben, da die Quote 1:5 für berufliche Schulen und Förderschulen nicht angewendet wird und hier in der Regel in Abstimmung mit den Schulen eine höhere Anzahl an Endgeräten beschafft wird. Im nationalen und internationalen Vergleich halten die Schulen in städtischer Trägerschaft bereits seit mehreren Jahren, und auch unter den aktuellen Entwicklungen, eine gute Position bei der rechnerischen Betrachtung von Gerätezahlen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. Mai 2020 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 1067 zurück — STVV-Antrag von FDP, beschlossen am 15. September 2008. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRANKFURTER (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.