Computerquote der Frankfurter Bildungseinrichtungen - jährlicher Bericht
Zusammenfassung
Der Bericht informiert über die IT-Ausstattung der Frankfurter Bildungseinrichtungen, insbesondere der städtischen Kinderzentren und Schulen. Es wird festgestellt, dass die Ausstattung in den Kinderzentren verbessert wurde und die Quote von 1:5 für Schulen erreicht wurde. Zukünftige Entwicklungen sind jedoch nicht zu erwarten, solange die Quote beibehalten wird.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Schulen und Bildung verfolgenBericht
Folgend die sächliche Informationstechnik(IT)-Ausstattung der Schulen und Kinderzentren: A) städtischen Kinderzentren
Der Ausstattungsschwerpunkt im IT-Bereich von Kita Frankfurt liegt auf den Systemen für Leitungen und Mitarbeiter. Hier wurde die Ausstattung weiter verbessert, sodass jedem Kinderzentrum ein Leitungs-Notebook, ein Notebook für die stellvertretende Leitung, zwei Mitarbeiter:innen-PCs und ein Notebook zur Verfügung stehen. Der Zugriff auf z.B. die elektronische Zeiterfassung oder auch auf IT zur Vorbereitung der Arbeit mit den Kindern ist nun für alle Mitarbeitenden in den Einrichtungen möglich.
Derzeit sind 28 Einrichtungen mit einem Info-Screen ausgestattet. Auf den Monitoren können auf der einen Hälfte des Bildschirms wichtige Nachrichten durch die jeweilige Einrichtungsleitung, auf der anderen Monitorhälfte zentrale Nachrichten des Betriebs dargestellt werden.
Im pädagogischen Bereich sind mittlerweile 22 städtische Kinderzentren mit 4 bis 8 Multimedia-Rechnern inkl. Internetzugang ausgestattet. Insgesamt sind hier 148 PCs im Einsatz.
Die Computer in den Medien-Kinderzentren stehen zunächst der eigenen sowie den umliegenden Einrichtungen zur Verfügung. Zusätzlich finden in diesen Medien-Räumen Bildungsangebote für alle Hortkinder von Kita Frankfurt über das Kita-Bildungsnetz zum Erwerb von Medienkompetenz statt. 27 Multiplikator:innen sind im Kita Bildungsnetz für die Entwicklung und Betreuung dieser Projekte zuständig und jeweils mit einem Notebook versorgt.
Aus Rückläuferbeständen wurden sog. Kinder-PCs in den Einrichtungen aufgebaut. So werden derzeit 78 PCs in 50 Kinderzentren betrieben, welche von den Kindern - unter Aufsicht - benutzt werden können. Sie können an diesen PC´s z.B. Recherchen durchführen, Freizeitaktivitäten planen, gestalterisch tätig werden, mit ersten Schritten der Programmierung in Berührung kommen und pädagogisch wertvolle Spiele spielen.
Für die Sprachförderung wurden aus Fördermitteln 44 Tablets mit einer Mobilfunkanbindung beschafft.
Das IT - Angebot für Einrichtungen mit integrativem Schwerpunkt liegt aktuell bei 4 Kinderzentren. Es stehen insgesamt 17 voll-integrative Arbeitsplätze sowie 2 Notebooks für die Arbeit von Kindern mit geistiger oder körperlicher Benachteiligung zur Verfügung.
Alle Kindergarten- sowie Hortkinder werden bei dem Erwerb von Medienkompetenz stetig von dafür ausgebildeten Mitarbeiter:innen begleitet und gefördert. Damit erlernen sie die praktischen und technischen Grundlagen, um mit dem erworbenen Internet Führerschein, sich sicher im Internet zu bewegen und richtig zu verhalten.
Es wird geschätzt, dass in ca. 90% der Kinderzentren eigene Geräte ohne Internetanschluss für den spielerischen Umgang mit Hard- und Software verwendet werden.
Die Sprachfördersoftware "Schlaumäuse" der Firma Microsoft wird an allen PCs, die Kita Frankfurt für die Kinder zur Verfügung stellt, eingesetzt.
B) Schulen
Die Zielsetzung aus dem Projekt "Schule 2020", sowie der Maßnahme "Ausstattungskonzept M404" aus dem iSEP (integrierten Schulentwicklungsplan) zur Einführung der Quote 1:5 ist grundsätzlich bereits im Jahr 2020 erreicht worden.
Darüber hinaus gibt es diverse Schulen, die sich bewusst dafür entschieden haben, weniger Geräte als die maximal mögliche Rechnerzahl gemäß Quote einzusetzen. Die Quote ist daher teilweise nicht aussagekräftig.
Für diesen Bericht wird deshalb auf eine detaillierte Aufschlüsselung auf Schulformen verzichtet.
Weitere Schwankungen ergeben sich, da die Quote 1:5 für berufliche Schulen und Förderschulen nicht angewendet wird. In der Regel wird, in Abstimmung mit den Schulen, eine etwas höhere Anzahl an Endgeräten beschafft. Insbesondere bei Förderschulen ist eine Quote, basierend auf Schüler:innenzahlen, nicht sinnvoll. Hat eine Förderschule zum Beispiel nur 30 Schüler:innen, erhielte sie lediglich 6 Endgeräte gemäß Quote. Damit würde sich kein IT-gestützter Unterricht durchführen lassen. Hier erfolgt die IT-Ausstattung gemäß den Bedarfen der Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule.
Der Magistrat beendet hiermit seine Berichtsreihe, da keine nennenswerten Entwicklungen zu erwarten sind, so lange die Quote bei 1:5 bleibt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Oktober 2024 veröffentlichte der Magistrat diesen Bericht. Sie geht auf NR 1067 zurück — STVV-Antrag von FDP, beschlossen am 15. September 2008. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Linke und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG (= Kenntnis)