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Schwimmkenntnisse von Kindern

Vorlagentyp: B
86 Wochen bis zur Antwort6 Stationen im Verfahren19 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 05.01.2009, B 11

Betreff: Schwimmkenntnisse von Kindern Vorgang: A 709 FDP Zu 1.) Der Schwimmunterricht ist fester Bestandteil des Rahmenplans für den Unterricht an Grundschulen. In der Regel findet der Schwimmunterricht im 3. bzw. 4. Schuljahr statt. Der Magistrat geht somit davon aus, dass somit allen Kindern Grundkenntnisse im Schwimmen vermittelt wurden. Spezielle Daten hierzu werden nicht erhoben. Gerade in einer Stadt wie Frankfurt ist im Übrigen zu berücksichtigen, dass sog. Seiteneinsteiger - also Schülerinnen und Schüler, die aus dem Ausland kommen - häufig schwimmunkundig sind. Hinzu kommen immer häufiger religiöse Bedenken, die gegen die Teilnahme am Schwimmunterricht geltend gemacht werden.

Zu 2.) In der Stadt Frankfurt am Main gibt eine große Anzahl von Schwimmbädern, sowohl der BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF), der TG Bornheim, aber auch Schulschwimmbäder. Die Entfernung von Schulen zu diesen Schwimmbädern beträgt weniger als zehn Kilometer (siehe Auflistung Seite 3). BBF:

TG Bornheim:

Schulschwimmbäder: Riedbad Bergen-Enkheim Gartenbad Fechenheim Carl-Schurz-Schule Panoramabad Bornheim

Dahlmannschule Titus Thermen

Wöhlerschule Rebstockbad

Ernst-Reuter-Schule Hallenbad Höchst

Liebigschule

Berthold-Otto-Schule Zu 3.) Eine systematische Erfassung solcher Schulen besteht nicht. Von Interesse in diesem Zusammenhang dürfte die Kooperation zwischen den BäderBetrieben Frankfurt GmbH und dem Staatlichen Schulamt für die Stadt Frankfurt sein. Auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung wurde ab dem Jahr 2007 an der Kirchner-, Weidenborn- (jetzt Louise-von-Rothschild-Schule), Glauburg- und Pestalozzischule Schwimmunterricht gemeinsam von Lehrkräften und Angestellten der BäderBetriebe Frankfurt GmbH erteilt. Durch dieses Projekt, das von allen Beteiligten als ausgesprochen Positiv gewürdigt wurde, konnte die Zahl der schwimmkundigen Schülerinnen und Schüler laut Angaben der beteiligten Schulleitungen deutlich erhöht werden. Im Rahmen der landesweiten zentralen Fortbildung haben im Jahr 2006 23 Lehrkräfte und im Jahr 2007 14 Lehrkräfte Frankfurter Schulen eine Schwimmlehrer-Qualifikation erhalten.

Zu 4.) Hierfür liegen dem Magistrat und dem Staatlichen Schulamt keine Zahlen vor.

Zu 5.) Auch hier liegen dem Magistrat und dem Staatlichen Schulamt keine Zahlen vor.

Zu 6.) Dem alljährlichen Wettkampf "Jugend trainiert für Olympia" ist es zu verdanken, dass sich viele Schülerinnen und Schüler für den Sport begeistern. Die eigene Schule auf Landes- und Bundesebene vertreten zu dürfen, ist für die Jugendlichen ein ganz besonderes Erlebnis. Sportliche Aktivitäten sind für junge Menschen nicht nur im Hinblick auf Wettkämpfe ein idealer Ausgleich zum sonst eher bewegungsarmen Schulalltag, sondern steigern neben der körperlichen Fitness auch die Konzentrations- und Lernfähigkeit. Beim Herbstfinale vom 21. - 25. September in Berlin gewann der Jungen-Doppelvierer der Schillerschule in Frankfurt eine Goldmedaille. Weiterhin belegte die Carl-von-Weinberg-Schule im Fußball der Jungen den 11. und den 12. Platz und die Mädchen im Schwimmen den 8. Platz. Zur Zahl der teilnehmenden Schulen am Bundeswettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" kann der Magistrat keine Auskunft geben.

Zu 7.) Wenngleich es aus Sicht der Schulen wünschenswert wäre, mehr Schwimmzeiten zu erhalten, so konnte doch der planmäßig vorgesehene Unterricht, laut Auskunft des Staatlichen Schulamtes, erteilt werden.

Zu 8.) Zwischen der BäderBetriebe Frankfurt GmbH und dem Staatlichen Schulamt Frankfurt besteht seit dem Schuljahr 2007/2008 eine Kooperationsvereinbarung, in deren Rahmen den schulischen Lehrkräften Fachangestellte für Bäderbetriebe zu Unterrichtszwecken beigestellt werden. Darüber hinaus hat die BäderBetriebe Frankfurt GmbH entsprechende Vereinbarungen mit Privatschulen getroffen. Mit diesem Engagement soll ein möglichst umfassender Schulschwimmunterricht ermöglicht werden. Die in diesem Zusammenhang gewonnenen Erfahrungen sind durchweg positiv. Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Lehrkräften und den maßgeblich mit dem Projekt betrauten Fachangestellten für Bäderbetriebe funktioniert reibungslos und die gesetzten Unterrichtsziele konnten umfänglich erreicht werden.

Zu 9.) Sofern sich die Eltern beim Sportamt der Stadt Frankfurt am Main über Schwimmkurse informieren, erhalten Sie eine detaillierte Liste der Vereine, die Schwimmkurse anbieten.

Zu 10.) Mit der Bereitstellung von rund 1.100 Schwimmbahnenstunden pro Woche für Vereinstrainingszwecke geht die BäderBetriebe Frankfurt GmbH an das äußerste Limit des Zumutbaren. Dies resultiert aus der Tatsache, dass die Vereine - anders als zum Beispiel die Schulen - zu Starklastzeiten ihr Training verrichten und dies erhebliche Auswirkungen auf die dann noch für den öffentlichen Badebetrieb zur Verfügung stehenden Restwasserflächen hat.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 13. Oktober 2008AA 709Schwimmkenntnisse von KindernSTVV-Anfrage · FDP
  2. 5. Januar 2009Sie sind hier
    BB 11Schwimmkenntnisse von Kindern
    Magistratsbericht
  3. 23. Juni 2009AA 968Schwimmunterricht an Frankfurter SchulenSTVV-Anfrage · FAG
  4. 4. September 2009BB 735Schwimmunterricht an Frankfurter SchulenMagistratsbericht
  5. 11. Januar 2010BB 1Schwimmunterricht an Frankfurter SchulenMagistratsbericht
  6. 7. Juni 2010Antwort des Magistrats · nach 86 WochenBB 361Schwimmunterricht an Frankfurter SchulenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf19 Beratungen
OBR 14
Sitzung 28 · 19.01.2009
TO I, TOP 9
Beraten
Die Vorlage B 11 wird zurückgewiesen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 29 · 20.01.2009
TO II, TOP 34
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 3
Sitzung 29 · 22.01.2009
TO II, TOP 21
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 28 · 22.01.2009
TO I, TOP 41
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 27 · 22.01.2009
TO II, TOP 14
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 7
Sitzung 30 · 03.02.2009
TO II, TOP 5
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 4
Sitzung 29 · 03.02.2009
TO II, TOP 7
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

KAV
Sitzung 33 · 09.02.2009
TO II, TOP 4
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 2
Sitzung 31 · 09.02.2009
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 6
Sitzung 30 · 10.02.2009
TO I, TOP 40
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 16
Sitzung 29 · 10.02.2009
TO I, TOP 22
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 13
Sitzung 29 · 10.02.2009
TO I, TOP 7
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 15
Sitzung 29 · 13.02.2009
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 30 · 13.02.2009
TO I, TOP 45
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 12
Sitzung 28 · 13.02.2009
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 28 · 16.02.2009
TO II, TOP 4
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 31 · 17.02.2009
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 29 · 16.03.2009
TO I, TOP 15
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 11 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und BFF

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 30 · 27.04.2009
TO I, TOP 11
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 11 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAG
Sonstige:
BFF (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und FAG Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF und NPD (= Kenntnis)

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