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Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt

Vorlagentyp: V
23 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Auskunftsersuchen vom 07.03.2017, V 366 entstanden aus Vorlage: OF 128/7 vom 10.02.2017

Betreff: Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt Vorgang: B 310/16 1. zu Punkt 4.1 "Ausbauplanung im Bereich der Angebote für Kinder unter 3 Jahren" Bezüglich der Versorgung mit Einrichtungen für Kinder unter 3 Jahren wird Rödelheim als Planungsbezirk genannt, in dem nach Umsetzung von in Planung/Bau befindlichen Projekten das Angebot bedarfsdeckend sein wird. Diese Aussage ist etwas nebulös. Deshalb fragt der Ortsbeirat den Magistrat: Welche konkreten Projekte befinden sich gegenwärtig in der Planung bzw. im Bau? 2. zu Punkt 4.2 "Ausbauplanung im Bereich Kindergarten" Als Planungsbezirke mit hohem Handlungsbedarf für den Ausbau eines bedarfsgerechten Betreuungsangebotes für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt sind in dem Bericht Praunheim und Rödelheim genannt. Deshalb fragt der Ortsbeirat den Magistrat: Gibt es hier, aufgrund der Dringlichkeit, bereits konkrete Planungen bezüglich der künftigen Standorte? 3. zu Punkt 4.3 "Ausbauplanung im Bereich der Angebote für Grundschulkinder" Aus dem Statistikteil des Berichts geht hervor, dass es sich bei der Brentanoschule in Rödelheim, der Kerschensteinerschule in Hausen und der Ebelfeldschule in Praunheim um ganztägig arbeitende Schulen im Profil 1 handelt. Profil 1 ist das Angebot mit der geringsten Betreuungszeit außerhalb des Unterrichts und beinhaltet, dass es eine Frühbetreuung ab 7:30 Uhr gibt und an drei Tagen in der Woche nach dem Unterricht Angebote bis 14:30 Uhr. Lediglich für die Kerschensteinerschule ist für das Schuljahr 2016/2017 eine Angebotserweiterung geplant. Der Grundschulbereich der Michael-Ende-Schule wurde, offensichtlich auf Grund fehlender Angebote, als ganztägig arbeitende Schule gar nicht genannt. Bei allen 3 Stadtteilen liegt die Quote der deutschen Kinder ohne Migrationshintergrund lediglich um die 30 Prozent (Quelle: Materialien zur Stadtbeobachtung 22). Daraus kann abgeleitet werden, dass ein Großteil der Kinder ergänzende Unterstützung benötigt, um vorhandene Potenziale auszuschöpfen und um sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entwickeln zu können. Das geeignete Angebot hierfür wäre eine ganztägig arbeitende Schule, wie sie im Profil 3 beschrieben wird, mit veränderten Zeitstrukturmodellen, die einen Wechsel aus Unterricht, Gruppenarbeit, sportlichen und musischen Aktivitäten und individueller Lernförderung beinhalten. Nur so wäre eine optimale Förderung aller Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft und vom sozialen Status der Eltern, möglich. Hiervon sind die Grundschulen im Ortsbezirk 7 leider noch weit entfernt. Deshalb fragt der Ortsbeirat den Magistrat: Wie sieht die konkrete Angebotsplanung, einschließlich der Ausbauplanung, für die Grundschulen im Ortsbezirk 7 aus? Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Februar 2017OFOF 128/7Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für FrankfurtOrtsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
  2. 7. März 2017Sie sind hier
    VV 366Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt
    Anfrage
  3. 24. Juli 2017Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 1283Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für FrankfurtStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

VAnfrage des Ortsbeirats

Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
  4. 4Magistrat antwortet (12 Wochen)

Frist: 12 Wochen

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