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Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt

Vorlagentyp: OFdie_farbechten_-_LINKE.
23 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt Anfrage 1 zu Punkt 4.1 "Ausbauplanung im Bereich der Angebote für Kinder unter 3 Jahren" Bezüglich der Versorgung mit Einrichtungen für Kinder unter 3 Jahren wird Rödelheim als Planungsbezirk genannt, in dem nach Umsetzung von in Planung/Bau befindlichen Projekten das Angebot bedarfsdeckend sein wird. Diese Aussage ist etwas nebulös. Deshalb fragen wir den Magistrat: Welche konkreten Projekte befinden sich gegenwärtig in der Planung, bzw. im Bau? Anfrage 2 zu Punkt 4.2 "Ausbauplanung im Bereich Kindergarten" Als Planungsbezirke mit hohem Handlungsbedarf für den Ausbau eines bedarfsgerechten Betreuungsangebotes für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt sind in dem Bericht Praunheim und Rödelheim genannt. Deshalb fragen wir den Magistrat: Gibt es hier, aufgrund der Dringlichkeit, bereits konkrete Planungen bezüglich der künftigen Standorte? Anfrage 3 zu Punkt 4.3 "Ausbauplanung im Bereich der Angebote für Grundschulkinder" Aus dem Statistikteil des Berichts geht hervor, dass es sich bei der Brentanoschule in Rödelheim, der Kerschensteiner Schule in Hausen und der Ebelfeldschule in Praunheim um ganztägig arbeitende Schulen im Profil 1 handelt. Profil 1 ist das Angebot mit der geringsten Betreuungszeit außerhalb des Unterrichts und beinhaltet, dass es eine Frühbetreuung ab 7:30 h gibt und an 3 Tagen in der Woche nach dem Unterricht Angebote bis 14:30 h. Lediglich für die Kerschensteiner Schule ist für das Schuljahr 2016/2017 eine Angebotserweiterung geplant. Der Grundschulbereich der Michael-Ende-Schule wurde, offensichtlich auf Grund fehlender Angebote, als ganztägig arbeitende Schule gar nicht genannt. Bei allen 3 Stadtteilen liegt die Quote der deutschen Kinder ohne Migrationshintergrund lediglich um die 30%. (Quelle: Materialien zur Stadtbeobachtung 22) Daraus kann abgeleitet werden, dass ein Großteil der Kinder ergänzende Unterstützung benötigt, um vorhandene Potentiale auszuschöpfen und um sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entwickeln zu können. Das geeignete Angebot hierfür wäre eine ganztägig arbeitende Schule, wie sie im Profil 3 beschrieben wird, mit veränderten Zeitstrukturmodellen, die einen Wechsel aus Unterricht, Gruppenarbeit, sportlichen und musischen Aktivitäten und individueller Lernförderung beinhalten. Nur so wäre eine optimale Förderung aller Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft und vom sozialen Status der Eltern möglich. Hiervon sind die Grundschulen im Ortsbezirk 7 leider noch weit entfernt. Deshalb fragen wir den Magistrat: Wie sieht die konkrete Angebotsplanung, einschließlich der Ausbauplanung, für die Grundschulen im Ortsbezirk 7 aus?

Inhalt

Antrag vom 10.02.2017, OF 128/7

Betreff: Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt Anfrage 1 zu Punkt 4.1 "Ausbauplanung im Bereich der Angebote für Kinder unter 3 Jahren" Bezüglich der Versorgung mit Einrichtungen für Kinder unter 3 Jahren wird Rödelheim als Planungsbezirk genannt, in dem nach Umsetzung von in Planung/Bau befindlichen Projekten das Angebot bedarfsdeckend sein wird. Diese Aussage ist etwas nebulös. Deshalb fragen wir den Magistrat: Welche konkreten Projekte befinden sich gegenwärtig in der Planung, bzw. im Bau? Anfrage 2 zu Punkt 4.2 "Ausbauplanung im Bereich Kindergarten" Als Planungsbezirke mit hohem Handlungsbedarf für den Ausbau eines bedarfsgerechten Betreuungsangebotes für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt sind in dem Bericht Praunheim und Rödelheim genannt. Deshalb fragen wir den Magistrat: Gibt es hier, aufgrund der Dringlichkeit, bereits konkrete Planungen bezüglich der künftigen Standorte? Anfrage 3 zu Punkt 4.3 "Ausbauplanung im Bereich der Angebote für Grundschulkinder" Aus dem Statistikteil des Berichts geht hervor, dass es sich bei der Brentanoschule in Rödelheim, der Kerschensteiner Schule in Hausen und der Ebelfeldschule in Praunheim um ganztägig arbeitende Schulen im Profil 1 handelt. Profil 1 ist das Angebot mit der geringsten Betreuungszeit außerhalb des Unterrichts und beinhaltet, dass es eine Frühbetreuung ab 7:30 h gibt und an 3 Tagen in der Woche nach dem Unterricht Angebote bis 14:30 h. Lediglich für die Kerschensteiner Schule ist für das Schuljahr 2016/2017 eine Angebotserweiterung geplant. Der Grundschulbereich der Michael-Ende-Schule wurde, offensichtlich auf Grund fehlender Angebote, als ganztägig arbeitende Schule gar nicht genannt. Bei allen 3 Stadtteilen liegt die Quote der deutschen Kinder ohne Migrationshintergrund lediglich um die 30%. (Quelle: Materialien zur Stadtbeobachtung 22) Daraus kann abgeleitet werden, dass ein Großteil der Kinder ergänzende Unterstützung benötigt, um vorhandene Potentiale auszuschöpfen und um sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entwickeln zu können. Das geeignete Angebot hierfür wäre eine ganztägig arbeitende Schule, wie sie im Profil 3 beschrieben wird, mit veränderten Zeitstrukturmodellen, die einen Wechsel aus Unterricht, Gruppenarbeit, sportlichen und musischen Aktivitäten und individueller Lernförderung beinhalten. Nur so wäre eine optimale Förderung aller Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft und vom sozialen Status der Eltern möglich. Hiervon sind die Grundschulen im Ortsbezirk 7 leider noch weit entfernt. Deshalb fragen wir den Magistrat: Wie sieht die konkrete Angebotsplanung, einschließlich der Ausbauplanung, für die Grundschulen im Ortsbezirk 7 aus?Beratung im Ortsbeirat: 7

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Februar 2017Sie sind hier
    OFOF 128/7Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für Frankfurt
    Ortsbeiratsantrag · die_farbechten_-_LINKE.
  2. 7. März 2017VV 366Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für FrankfurtAnfrage
  3. 24. Juli 2017Antwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 1283Stand und Perspektiven der Kindertagesstätten-Entwicklungsplanung für FrankfurtStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 7
Sitzung 10 · 07.03.2017
TO I, TOP 21
Angenommen
Auskunftsersuchen V 366 2017 Die Vorlage OF 128/7 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
SPDFarbechteFDP
Ablehnung:
REP
Enthaltung:
CDUGrüneBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: SPD, FARBECHTE und FDP gegen REP (= Ablehnung) bei Enthaltung CDU, GRÜNE und BFF

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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